Zu „United States of Mind" kurz USM kam ich nur durch Zufall, als ich beim Stöbern bei E-bay nach neuer Ware von „Balance of Power" suchte. Leider war nichts Neues zu Finden. Die 5 Studioalben der Band besitze ich bereits. Aber ein Anbieter hatte ein „Balance of Power Projekt" im Angebot. Da die Cd nur 1€ kosten sollte und der Anbieter die Cd auch noch recht positiv bewertete dachte ich mir: Hier kann man eigentlich nix falsch machen.
Heute ärgert mich es fast etwas, dass ich als „BoP" Fan dieses Projekt erst vor kurzem erstanden habe. Denn um's kurz und in einem Satz zu sagen: Wer „BoP" mag kommt um diese Cd eigentlich nicht vorbei. Der Stil ist sehr ähnlich, vor allem die Drums werden jedem Fan direkt als „ganz typisch" auffallen. So besteht „USM" auch aus den 3 Köpfen der Band Tony Ritchie(Vox, Bass), Pete Southern(Gtrs.) und Lionel Hicks(Drums).
Gut, bei allem Lob muss man sagen, dass die Platte an die beiden „BoP" Glanzleistungen(„Book of Secrets" & „Ten more Tales...") nicht ganz ran kommt. Aber sonst braucht sich die Cd vor keiner anderen zu Verstecken. Auch der geniale Lance King wird eigentlich nicht so richtig vermisst, weil auch Tony Ritchie der schon „When the World falls Down „ eingesungen hat, seine Arbeit richtig gut macht. Das merkt man vor allem bei dem mehrstimmigen Chorus und den Balladen.
Fazit: „USM" lohnt sich auf jeden Fall! Der Sound ist sogar zeitweise noch eine Nummer knackiger & härter als der von „Balance of Power". Denn mit Dennis Ward von PK '69 saß genau der richtige Mann an den Knöpfen. Ansonsten sind die Songs auch ähnlich stark wie bei der Hauptband. Anspieltipps sind „Beneath the Low", „Silver Step Child" und die tolle Ballade „It's all over Now". Absolute Empfehlung für jeden Melodic Metal Fan!!!!!