Produktinformation
|
Auf seinem bereits sechsten Solo-Album spielt der Tieftöner in den 15 Tracks konsequent die erste Geige. Der Bass übernimmt die Gesangsmelodie, die Strophe, das Solo sowieso. Das klingt freilich nach Hardcore-Musiker-Mucke -- ist es vielleicht auch. Doch nicht nur. Denn durch clevere Arrangements und einer raffinierten, höchst abwechslungsreichen Songauswahl gelingt dem begehrten Sideman (von Miles Davis bis Mariah Carey) eine CD mit hohem Unterhaltungswert. Ohne jede Berührungsängste greift sich Marcus Miller Songs, Evergreens, Klassiker oder rare Albumtracks aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen. Als da wären: "Girls And Boys" von Prince, "Boogie On Reggae Woman" von Stevie Wonder, "Power Of Soul" von Jimi Hendrix, "Sophisticated Lady" von Big-Band-Fürst Duke Ellington, "Frankenstein" der Rockkracher von Edgar Winter und -- Fanfare! -- "Moonlight Sonata", die "Mondscheinsonate", von keinem Geringeren als Ludwig van Beethoven.
Ein stilistisches Patchwork mit Rotem Faden. Denn dem Bassisten und Produzenten gelingt mit der Unterstützung von erstklassigen Musikern wie Gerald Albright (Sax), Dean Brown (Gitarre) und Bruce Flowers (Keyboards) jedem Stück ein funky pochendes Herz einzuverleiben. So virtuos Miller & Mannen an ihren Instrumenten zu werke gehen, freut man sich dennoch über manche Vocal-Einlage. Zum Beispiel wenn sich bei "La Vilette" die wundervolle Lalah Hathaway das Mikro greift. Oder beim Titeltrack. Ein Song, den Miller gemeinsam mit Eric Clapton schrieb. Joey Kibble von der A-Capella-Band "Take 6", haucht dem über sechsminütigen Ausflug in Reggae-Gefilde samtige Jazz-Töne ein. -- Gunther Matejka
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
dennoch gebe ich 5 sterne, denn davon abgesehen, dass es nicht viel neues u hören gibt, können sound und vor allem groove überzeugen. denn in meinen augen (hier kann ich die einzelnen rezesionen teilweise nicht verstehen) sind millers soli vor allem passend, und nicht irgendwelche schnellfrickeleien.
aber: probieren geht über studieren, daher hier meine anspieltipps (und lieblingsstücke):
- Silver Rain (Tietelstück, hervoragender gesang, toller groove)
- moonlight sonata (wundervolles intro, schöne keyboard passagen)
- power of soul (der hendrix klassiker mit viel power)
- bruce lee (passt erst beim 2. anhören wirklich zur kampfsportikone)
und die anderen auch...
|