Silly

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Biografie

Drei Jahre nach der Veröffentlichung des ersten, gemeinsamen SILLY Albums "ALLES ROT" im März 2010 von Anna Loos (Sängerin), Ritchie Barton (Pianist), Uwe Hassbecker (Gitarrist) und Jäcki Reznicek (Bassist), legen SILLY das zweite gemeinsames Werk „KOPF AN KOPF“ vor.

„KOPF AN KOPF“ ist gemeinsame Sache.
„KOPF AN KOPF“ ist Seite an Seite.
„KOPF AN KOPF“ ist auch der Punkt bevor es explodiert.
„KOPF AN KOPF“ ist aber immer - das Rennen und Ringen um das Ganze.

SILLY können nicht stillsitzen, nicht rasten und kreativ nicht ruhen. Das was die Band umgibt, will musikalisch erfasst, ... Lesen Sie mehr

Drei Jahre nach der Veröffentlichung des ersten, gemeinsamen SILLY Albums "ALLES ROT" im März 2010 von Anna Loos (Sängerin), Ritchie Barton (Pianist), Uwe Hassbecker (Gitarrist) und Jäcki Reznicek (Bassist), legen SILLY das zweite gemeinsames Werk „KOPF AN KOPF“ vor.

„KOPF AN KOPF“ ist gemeinsame Sache.
„KOPF AN KOPF“ ist Seite an Seite.
„KOPF AN KOPF“ ist auch der Punkt bevor es explodiert.
„KOPF AN KOPF“ ist aber immer - das Rennen und Ringen um das Ganze.

SILLY können nicht stillsitzen, nicht rasten und kreativ nicht ruhen. Das was die Band umgibt, will musikalisch erfasst, reflektiert, gedacht, gefühlt, durch den Wolf gedreht und weitergeführt werden.
Die Welt, das Land, das Leben sind vielleicht stärker im Fokus von SILLY denn je: die Menschen und der Wert dessen, was dahinter steckt, wenn Menschen Menschen sind. Das hat diese Band in den letzten drei Jahren unmittelbar bis aufs Rückgrat erlebt und man spürt es jedem Song dieses Albums an, ausdrucksstark und durchdringend.

Es ist das vielleicht persönlichste Album der Berliner Rockband. Das neue Album hat 15 Songs, es sind zumeist sehr emotionale Stücke, die unverkennbar SILLY sind. Songs, die in Mark und Bein gehen. Authentische Texte, die uns erinnern lassen, warum die Band geliebt wird. Geballt zielt alles ins Herz und trifft.

Die Lieder sind jedoch nicht nur persönlich ("Ohne Dich", "Blutsgeschwister"), sie sind auch politisch ("Vaterland") und philosophisch ("Wo fang ich an?", "Im See"). "Deine Stärken" - die erste Singleauskopplung - und "Im Kreis" sind wunderbare, weil authentische Liebeserklärungen. Die Songs machen Mut ("Dein Atlantis") und motivieren ("Deine Stimme", "Spring"). Sie bewegen.

Der Titelsong „KOPF AN KOPF“ thematisiert Zusammenhalt und für einander einstehen. Symbolisch steht „KOPF AN KOPF“ aber auch für den zweijährigen Entstehungsprozess des Albums. Sowohl mit- als auch gegeneinander. Die vier Protagonisten sind starke Persönlichkeiten mit festem Willen und individuellen Vorstellungen. Aus den Reibungen – Kopf an Kopf – entsteht Großes. So war es schon immer bei SILLY, vielleicht ist es ihr Erfolgsrezept.

Die Mehrheit der Texte auf „KOPF AN KOPF“ wurden von Anna Loos geschrieben. Eine Premiere. Ein mutiger und richtiger Schritt. Richtig, weil man als Hörer nun noch näher dran ist. Mutig, weil man mit Werner Karma, der viele frühe Hits und auch die Texte auf „ALLES ROT“ geschrieben hat, einen der besten seines Faches gefunden hatte. Auf „KOPF AN KOPF“ ist er wieder mit vier Songtexten vertreten. Der Kreis schließt sich mit dem Song "Blinder Passagier", dessen Zeilen noch aus der Feder von Tamara Danz stammen - Sängerin des ersten Teils der Geschichte von SILLY.

Der erste Teil der SILLY-Geschichte reicht bis in die späten Siebziger zurück. Ihr Schallplattendebüt erscheint übrigens zunächst ausschließlich im Westen. Erst ein Jahr später – 1981 – gibt es auch in der damaligen DDR eine LP. Bereits das zweite Album „Mont Klamott“ (1983) steht für den auch noch heute ganz eigenen Bandsound. Auszeichnungen wie Band, Musiker, Sängerin oder LP des Jahres gehören nun zu ihrem Musikeralltag. Ihre Alben verkaufen sich hunderttausendfach. Das erfolgreiche SILLY-Kapitel endet im Sommer 1996 tragisch: Tamara Danz, Sängerin und Herz der Band, erliegt viel zu jung mit nur 43 Jahren einem Krebsleiden. In Berlin-Friedrichshain, nahe der o2-World, ist eine Straße nach ihr benannt.

SILLY ist nicht irgendeine Band, die mal ein paar Hits hatte. SILLY ist eine Institution und Musikgeschichte jüngeren Datums. Würde es nicht so pathetisch klingen, deutsch-deutsches Kulturgut. Sie waren in den Achtzigern die wichtigste Band im Osten Deutschlands und bewiesen ebenso Rückgrat nach dem Mauerfall. So schlugen sie beispielsweise einen gut dotierten Plattenvertrag aus, als das Majorlabel künstlerisch eingreifen wollte.

Die jüngere, zweite Geschichte beginnt 2005, als die Band wieder anfängt, live zu spielen. Zunächst mit Gastsängern, dann mit Anna Loos. Die Schauspielerin ist eine großartige Sängerin und die Entscheidung, mit ihr zusammen zu arbeiten, ist ein Glücksgriff. Sie ist ein Energiebündel, ein Motor und nicht nur in der Lage, ein für andere unerreichbares Erbe anzutreten. Sie schafft es, die Geschichte fortzuschreiben. „ALLES ROT“, das Album aus 2010, ist der vorläufige Höhepunkt.

„ALLES ROT“ erscheint fast auf den Tag genau drei Jahre vor Kopf an Kopf und ist ein Meilenstein. Nicht der erste der Band, aber ein ganz besonderer. Es ist ein fulminantes Comeback, aber auch ein Debüt. Comeback, weil es sich lange Zeit so anfühlte, dass es nie wieder ein neues SILLY-Album geben würde – zwischen „ALLES ROT“ und seinem Vorgänger liegen immerhin 14 lange Jahre. Debüt, weil SILLY sich neu aufstellt – mit der neuen Sängerin Anna Loos in ihrer Mitte.

Mehrere hunderttausend Kopien werden von „ALLES ROT“ bis heute über die Verkaufstische gereicht. Es gibt ausverkaufte Tourneen und einen zweiten Platz bei Stefan Raabs „Bundesvision Song Contest“. Und es gibt 2011 Platin – zum ersten Mal nach der Wiedervereinigung an eine Band aus dem ehemaligen Osten, die bereits zu DDR Zeiten Erfolge feiert.

„KOPF AN KOPF“ ist die Fortsetzung beider Geschichten. Es ist ein typisches SILLY-Album und doch birgt es viele Überraschungen. Die unverwechselbaren Kompositionen von Ritchie Barton und Uwe Hassbecker, angereichert mit einer Vielzahl von Instrumenten und sorgfältig strukturierten Arrangements, lassen auch erfahrene Hörer atemlos staunen. Dabei ist das nie bloße Virtuosenspielerei, sondern fügt sich zu einem komplexen, dicht verwobenen, aber immer transparentem Gesamtsound. Wuchtig und unwiderstehlich im Gesamteindruck, faszinierend filigran im Detail. Ein SILLY-Album ist nie eine flüchtige Bekanntschaft. Erst, wenn man sich wirklich darauf einlässt, geben Musik und Text immer wieder neue Nuancen und Perspektiven preis.

Dabei haben SILLY den Rock’n Roll nicht neu erfunden. Ihr Geheimnis ist, dass sie wie ein Sterne-Koch ihre Zutaten - natürlich und von allerbester Qualität - in einer Weise miteinander verweben, dass eine ganz neue sinnliche, kraftvolle Harmonie entsteht. Darauf werden Melodiebögen gesetzt, die ungeheuer eingängig sind, sich aber nie irgendwo anbiedern. Die nie auf Mehrheiten schielen und sie trotzdem oder gerade deshalb problemlos einfangen.

Das Ergebnis ist unverwechselbar; die Musik dieser Band hat künstlerisch den besten Kopierschutz, den es gibt: Die Einzigartigkeit ihrer Macher.

„KOPF AN KOPF“ erscheint am 22. März digital, als Standard-CD, auf Vinyl und als Deluxe Edition. Letztgenannte hat einen Song mehr („Sonnengott“), sowie einen 13 Songs umfassenden Konzertmitschnitt aus dem Dessauer Bauhaus von 2011 auf DVD.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Drei Jahre nach der Veröffentlichung des ersten, gemeinsamen SILLY Albums "ALLES ROT" im März 2010 von Anna Loos (Sängerin), Ritchie Barton (Pianist), Uwe Hassbecker (Gitarrist) und Jäcki Reznicek (Bassist), legen SILLY das zweite gemeinsames Werk „KOPF AN KOPF“ vor.

„KOPF AN KOPF“ ist gemeinsame Sache.
„KOPF AN KOPF“ ist Seite an Seite.
„KOPF AN KOPF“ ist auch der Punkt bevor es explodiert.
„KOPF AN KOPF“ ist aber immer - das Rennen und Ringen um das Ganze.

SILLY können nicht stillsitzen, nicht rasten und kreativ nicht ruhen. Das was die Band umgibt, will musikalisch erfasst, reflektiert, gedacht, gefühlt, durch den Wolf gedreht und weitergeführt werden.
Die Welt, das Land, das Leben sind vielleicht stärker im Fokus von SILLY denn je: die Menschen und der Wert dessen, was dahinter steckt, wenn Menschen Menschen sind. Das hat diese Band in den letzten drei Jahren unmittelbar bis aufs Rückgrat erlebt und man spürt es jedem Song dieses Albums an, ausdrucksstark und durchdringend.

Es ist das vielleicht persönlichste Album der Berliner Rockband. Das neue Album hat 15 Songs, es sind zumeist sehr emotionale Stücke, die unverkennbar SILLY sind. Songs, die in Mark und Bein gehen. Authentische Texte, die uns erinnern lassen, warum die Band geliebt wird. Geballt zielt alles ins Herz und trifft.

Die Lieder sind jedoch nicht nur persönlich ("Ohne Dich", "Blutsgeschwister"), sie sind auch politisch ("Vaterland") und philosophisch ("Wo fang ich an?", "Im See"). "Deine Stärken" - die erste Singleauskopplung - und "Im Kreis" sind wunderbare, weil authentische Liebeserklärungen. Die Songs machen Mut ("Dein Atlantis") und motivieren ("Deine Stimme", "Spring"). Sie bewegen.

Der Titelsong „KOPF AN KOPF“ thematisiert Zusammenhalt und für einander einstehen. Symbolisch steht „KOPF AN KOPF“ aber auch für den zweijährigen Entstehungsprozess des Albums. Sowohl mit- als auch gegeneinander. Die vier Protagonisten sind starke Persönlichkeiten mit festem Willen und individuellen Vorstellungen. Aus den Reibungen – Kopf an Kopf – entsteht Großes. So war es schon immer bei SILLY, vielleicht ist es ihr Erfolgsrezept.

Die Mehrheit der Texte auf „KOPF AN KOPF“ wurden von Anna Loos geschrieben. Eine Premiere. Ein mutiger und richtiger Schritt. Richtig, weil man als Hörer nun noch näher dran ist. Mutig, weil man mit Werner Karma, der viele frühe Hits und auch die Texte auf „ALLES ROT“ geschrieben hat, einen der besten seines Faches gefunden hatte. Auf „KOPF AN KOPF“ ist er wieder mit vier Songtexten vertreten. Der Kreis schließt sich mit dem Song "Blinder Passagier", dessen Zeilen noch aus der Feder von Tamara Danz stammen - Sängerin des ersten Teils der Geschichte von SILLY.

Der erste Teil der SILLY-Geschichte reicht bis in die späten Siebziger zurück. Ihr Schallplattendebüt erscheint übrigens zunächst ausschließlich im Westen. Erst ein Jahr später – 1981 – gibt es auch in der damaligen DDR eine LP. Bereits das zweite Album „Mont Klamott“ (1983) steht für den auch noch heute ganz eigenen Bandsound. Auszeichnungen wie Band, Musiker, Sängerin oder LP des Jahres gehören nun zu ihrem Musikeralltag. Ihre Alben verkaufen sich hunderttausendfach. Das erfolgreiche SILLY-Kapitel endet im Sommer 1996 tragisch: Tamara Danz, Sängerin und Herz der Band, erliegt viel zu jung mit nur 43 Jahren einem Krebsleiden. In Berlin-Friedrichshain, nahe der o2-World, ist eine Straße nach ihr benannt.

SILLY ist nicht irgendeine Band, die mal ein paar Hits hatte. SILLY ist eine Institution und Musikgeschichte jüngeren Datums. Würde es nicht so pathetisch klingen, deutsch-deutsches Kulturgut. Sie waren in den Achtzigern die wichtigste Band im Osten Deutschlands und bewiesen ebenso Rückgrat nach dem Mauerfall. So schlugen sie beispielsweise einen gut dotierten Plattenvertrag aus, als das Majorlabel künstlerisch eingreifen wollte.

Die jüngere, zweite Geschichte beginnt 2005, als die Band wieder anfängt, live zu spielen. Zunächst mit Gastsängern, dann mit Anna Loos. Die Schauspielerin ist eine großartige Sängerin und die Entscheidung, mit ihr zusammen zu arbeiten, ist ein Glücksgriff. Sie ist ein Energiebündel, ein Motor und nicht nur in der Lage, ein für andere unerreichbares Erbe anzutreten. Sie schafft es, die Geschichte fortzuschreiben. „ALLES ROT“, das Album aus 2010, ist der vorläufige Höhepunkt.

„ALLES ROT“ erscheint fast auf den Tag genau drei Jahre vor Kopf an Kopf und ist ein Meilenstein. Nicht der erste der Band, aber ein ganz besonderer. Es ist ein fulminantes Comeback, aber auch ein Debüt. Comeback, weil es sich lange Zeit so anfühlte, dass es nie wieder ein neues SILLY-Album geben würde – zwischen „ALLES ROT“ und seinem Vorgänger liegen immerhin 14 lange Jahre. Debüt, weil SILLY sich neu aufstellt – mit der neuen Sängerin Anna Loos in ihrer Mitte.

Mehrere hunderttausend Kopien werden von „ALLES ROT“ bis heute über die Verkaufstische gereicht. Es gibt ausverkaufte Tourneen und einen zweiten Platz bei Stefan Raabs „Bundesvision Song Contest“. Und es gibt 2011 Platin – zum ersten Mal nach der Wiedervereinigung an eine Band aus dem ehemaligen Osten, die bereits zu DDR Zeiten Erfolge feiert.

„KOPF AN KOPF“ ist die Fortsetzung beider Geschichten. Es ist ein typisches SILLY-Album und doch birgt es viele Überraschungen. Die unverwechselbaren Kompositionen von Ritchie Barton und Uwe Hassbecker, angereichert mit einer Vielzahl von Instrumenten und sorgfältig strukturierten Arrangements, lassen auch erfahrene Hörer atemlos staunen. Dabei ist das nie bloße Virtuosenspielerei, sondern fügt sich zu einem komplexen, dicht verwobenen, aber immer transparentem Gesamtsound. Wuchtig und unwiderstehlich im Gesamteindruck, faszinierend filigran im Detail. Ein SILLY-Album ist nie eine flüchtige Bekanntschaft. Erst, wenn man sich wirklich darauf einlässt, geben Musik und Text immer wieder neue Nuancen und Perspektiven preis.

Dabei haben SILLY den Rock’n Roll nicht neu erfunden. Ihr Geheimnis ist, dass sie wie ein Sterne-Koch ihre Zutaten - natürlich und von allerbester Qualität - in einer Weise miteinander verweben, dass eine ganz neue sinnliche, kraftvolle Harmonie entsteht. Darauf werden Melodiebögen gesetzt, die ungeheuer eingängig sind, sich aber nie irgendwo anbiedern. Die nie auf Mehrheiten schielen und sie trotzdem oder gerade deshalb problemlos einfangen.

Das Ergebnis ist unverwechselbar; die Musik dieser Band hat künstlerisch den besten Kopierschutz, den es gibt: Die Einzigartigkeit ihrer Macher.

„KOPF AN KOPF“ erscheint am 22. März digital, als Standard-CD, auf Vinyl und als Deluxe Edition. Letztgenannte hat einen Song mehr („Sonnengott“), sowie einen 13 Songs umfassenden Konzertmitschnitt aus dem Dessauer Bauhaus von 2011 auf DVD.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Drei Jahre nach der Veröffentlichung des ersten, gemeinsamen SILLY Albums "ALLES ROT" im März 2010 von Anna Loos (Sängerin), Ritchie Barton (Pianist), Uwe Hassbecker (Gitarrist) und Jäcki Reznicek (Bassist), legen SILLY das zweite gemeinsames Werk „KOPF AN KOPF“ vor.

„KOPF AN KOPF“ ist gemeinsame Sache.
„KOPF AN KOPF“ ist Seite an Seite.
„KOPF AN KOPF“ ist auch der Punkt bevor es explodiert.
„KOPF AN KOPF“ ist aber immer - das Rennen und Ringen um das Ganze.

SILLY können nicht stillsitzen, nicht rasten und kreativ nicht ruhen. Das was die Band umgibt, will musikalisch erfasst, reflektiert, gedacht, gefühlt, durch den Wolf gedreht und weitergeführt werden.
Die Welt, das Land, das Leben sind vielleicht stärker im Fokus von SILLY denn je: die Menschen und der Wert dessen, was dahinter steckt, wenn Menschen Menschen sind. Das hat diese Band in den letzten drei Jahren unmittelbar bis aufs Rückgrat erlebt und man spürt es jedem Song dieses Albums an, ausdrucksstark und durchdringend.

Es ist das vielleicht persönlichste Album der Berliner Rockband. Das neue Album hat 15 Songs, es sind zumeist sehr emotionale Stücke, die unverkennbar SILLY sind. Songs, die in Mark und Bein gehen. Authentische Texte, die uns erinnern lassen, warum die Band geliebt wird. Geballt zielt alles ins Herz und trifft.

Die Lieder sind jedoch nicht nur persönlich ("Ohne Dich", "Blutsgeschwister"), sie sind auch politisch ("Vaterland") und philosophisch ("Wo fang ich an?", "Im See"). "Deine Stärken" - die erste Singleauskopplung - und "Im Kreis" sind wunderbare, weil authentische Liebeserklärungen. Die Songs machen Mut ("Dein Atlantis") und motivieren ("Deine Stimme", "Spring"). Sie bewegen.

Der Titelsong „KOPF AN KOPF“ thematisiert Zusammenhalt und für einander einstehen. Symbolisch steht „KOPF AN KOPF“ aber auch für den zweijährigen Entstehungsprozess des Albums. Sowohl mit- als auch gegeneinander. Die vier Protagonisten sind starke Persönlichkeiten mit festem Willen und individuellen Vorstellungen. Aus den Reibungen – Kopf an Kopf – entsteht Großes. So war es schon immer bei SILLY, vielleicht ist es ihr Erfolgsrezept.

Die Mehrheit der Texte auf „KOPF AN KOPF“ wurden von Anna Loos geschrieben. Eine Premiere. Ein mutiger und richtiger Schritt. Richtig, weil man als Hörer nun noch näher dran ist. Mutig, weil man mit Werner Karma, der viele frühe Hits und auch die Texte auf „ALLES ROT“ geschrieben hat, einen der besten seines Faches gefunden hatte. Auf „KOPF AN KOPF“ ist er wieder mit vier Songtexten vertreten. Der Kreis schließt sich mit dem Song "Blinder Passagier", dessen Zeilen noch aus der Feder von Tamara Danz stammen - Sängerin des ersten Teils der Geschichte von SILLY.

Der erste Teil der SILLY-Geschichte reicht bis in die späten Siebziger zurück. Ihr Schallplattendebüt erscheint übrigens zunächst ausschließlich im Westen. Erst ein Jahr später – 1981 – gibt es auch in der damaligen DDR eine LP. Bereits das zweite Album „Mont Klamott“ (1983) steht für den auch noch heute ganz eigenen Bandsound. Auszeichnungen wie Band, Musiker, Sängerin oder LP des Jahres gehören nun zu ihrem Musikeralltag. Ihre Alben verkaufen sich hunderttausendfach. Das erfolgreiche SILLY-Kapitel endet im Sommer 1996 tragisch: Tamara Danz, Sängerin und Herz der Band, erliegt viel zu jung mit nur 43 Jahren einem Krebsleiden. In Berlin-Friedrichshain, nahe der o2-World, ist eine Straße nach ihr benannt.

SILLY ist nicht irgendeine Band, die mal ein paar Hits hatte. SILLY ist eine Institution und Musikgeschichte jüngeren Datums. Würde es nicht so pathetisch klingen, deutsch-deutsches Kulturgut. Sie waren in den Achtzigern die wichtigste Band im Osten Deutschlands und bewiesen ebenso Rückgrat nach dem Mauerfall. So schlugen sie beispielsweise einen gut dotierten Plattenvertrag aus, als das Majorlabel künstlerisch eingreifen wollte.

Die jüngere, zweite Geschichte beginnt 2005, als die Band wieder anfängt, live zu spielen. Zunächst mit Gastsängern, dann mit Anna Loos. Die Schauspielerin ist eine großartige Sängerin und die Entscheidung, mit ihr zusammen zu arbeiten, ist ein Glücksgriff. Sie ist ein Energiebündel, ein Motor und nicht nur in der Lage, ein für andere unerreichbares Erbe anzutreten. Sie schafft es, die Geschichte fortzuschreiben. „ALLES ROT“, das Album aus 2010, ist der vorläufige Höhepunkt.

„ALLES ROT“ erscheint fast auf den Tag genau drei Jahre vor Kopf an Kopf und ist ein Meilenstein. Nicht der erste der Band, aber ein ganz besonderer. Es ist ein fulminantes Comeback, aber auch ein Debüt. Comeback, weil es sich lange Zeit so anfühlte, dass es nie wieder ein neues SILLY-Album geben würde – zwischen „ALLES ROT“ und seinem Vorgänger liegen immerhin 14 lange Jahre. Debüt, weil SILLY sich neu aufstellt – mit der neuen Sängerin Anna Loos in ihrer Mitte.

Mehrere hunderttausend Kopien werden von „ALLES ROT“ bis heute über die Verkaufstische gereicht. Es gibt ausverkaufte Tourneen und einen zweiten Platz bei Stefan Raabs „Bundesvision Song Contest“. Und es gibt 2011 Platin – zum ersten Mal nach der Wiedervereinigung an eine Band aus dem ehemaligen Osten, die bereits zu DDR Zeiten Erfolge feiert.

„KOPF AN KOPF“ ist die Fortsetzung beider Geschichten. Es ist ein typisches SILLY-Album und doch birgt es viele Überraschungen. Die unverwechselbaren Kompositionen von Ritchie Barton und Uwe Hassbecker, angereichert mit einer Vielzahl von Instrumenten und sorgfältig strukturierten Arrangements, lassen auch erfahrene Hörer atemlos staunen. Dabei ist das nie bloße Virtuosenspielerei, sondern fügt sich zu einem komplexen, dicht verwobenen, aber immer transparentem Gesamtsound. Wuchtig und unwiderstehlich im Gesamteindruck, faszinierend filigran im Detail. Ein SILLY-Album ist nie eine flüchtige Bekanntschaft. Erst, wenn man sich wirklich darauf einlässt, geben Musik und Text immer wieder neue Nuancen und Perspektiven preis.

Dabei haben SILLY den Rock’n Roll nicht neu erfunden. Ihr Geheimnis ist, dass sie wie ein Sterne-Koch ihre Zutaten - natürlich und von allerbester Qualität - in einer Weise miteinander verweben, dass eine ganz neue sinnliche, kraftvolle Harmonie entsteht. Darauf werden Melodiebögen gesetzt, die ungeheuer eingängig sind, sich aber nie irgendwo anbiedern. Die nie auf Mehrheiten schielen und sie trotzdem oder gerade deshalb problemlos einfangen.

Das Ergebnis ist unverwechselbar; die Musik dieser Band hat künstlerisch den besten Kopierschutz, den es gibt: Die Einzigartigkeit ihrer Macher.

„KOPF AN KOPF“ erscheint am 22. März digital, als Standard-CD, auf Vinyl und als Deluxe Edition. Letztgenannte hat einen Song mehr („Sonnengott“), sowie einen 13 Songs umfassenden Konzertmitschnitt aus dem Dessauer Bauhaus von 2011 auf DVD.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

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