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Silkwood - SZ-Cinemathek Politthriller 11
 
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Silkwood - SZ-Cinemathek Politthriller 11

Meryl Streep , Kurt Russell , Mike Nichols    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,19 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Meryl Streep, Kurt Russell, Cher
  • Regisseur(e): Mike Nichols
  • Komponist: Georges Delerue
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Süddeutsche Zeitung GmbH
  • Erscheinungstermin: 30. Mai 2009
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 126 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001S6YBUK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.725 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Karen Silkwood arbeitet mit Freund Drew und Freundin Dolly im Atomkraftwerk des Kerr-McGee-Plutoniumkonzerns in Arizona. Ein Probealarm und ein verstrahlter Lastwagen erregen ihre Aufmerksamkeit. Sie findet Sicherheitsmängel und wird versetzt. Mit Gewerkschaftskollegen geht sie an die Öffentlichkeit. Man spioniert Karen nach, ihre Wohnung stellt sich als verseucht heraus. Als Karen einem Reporter der "New York Times" Belastungsmaterial zuspielen will, kommt sie am 13.11.1974 unter ungeklärten Umständen bei einem Autounfall ums Leben.

Video.de

Der authentische Fall der Karen Silkwood gehörte zu den Politskandalen der 70-er Jahre. Nach Karens Tod wurden hohe Anteile Alkohol und Beruhigungsmittel in ihrer Leiche gefunden. Zwei Filmstudenten recherchierten ihren Fall und brachten ihn vor Gericht. 1984 wurde Silkwoods Eltern Schadenersatz in Millionenhöhe zugesprochen. Meryl Streep legt Silkwood als zwiespältige, leicht vulgäre Frau an, die langsam vereinsamt und um ihre Identität ringt. Fünf Oscar-Nominierungen (Streep, Nebenrolle Cher, Regie Mike Nichols, Originaldrehbuch, Schnitt).

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Caesar
Der Film schildert das Leben von Karen Silkwood, die in einer Plutoniumfabrik arbeitet, in der sie gleichzeitig gewerkschaftlich tätig ist. Im Rahmen ihrer Arbeit stößt sie auf Ungereimtheiten/Sicherheitsmängel, die sie öffentlich machen möchte. Privat lebt sie mit ihrem Freund (Kurt Russell, kann deutlich mehr als Actionhelden verkörpern) und einer Freundin (Cher) zusammen, die ebenfalls in der Plutoniumfabrik arbeiten. Es kommt zu Konflikten zwischen ihrem Job, der Gewerkschaftstätigkeit und ihrem Privatleben.

Punkten kann der Film von 1983 heute noch mit den durch die Bank guten schauspielerischen Leistungen, bei denen allen voran Meryl Streep einmal mehr atemberaubend gut ist. Auch das Thema, wie Konzerne mit der Atomkraft umgehen, wird packend umgesetzt und war 1983 ein Thema, was sehr aktuell war. Hier ist der Film gut gealtert.

Was mich dann eher gestört hat, sind die regelmäßigen Exkurse in das Privatleben von Karen Silkwood, die arg melodramatisch und problemfilmhaft daherkommen. Wir dürfen einen Besuch bei ihrem Ex-Mann und den gemeinsamen Kindern erleben, Ärger mit ihrem Freund und WP-Probleme. Der Charakter, den Cher spielt ist zu allem Überfluss auch noch lesbisch, so dass dieses Fass auch noch aufgemacht wird. Für sich genommen werden diese Versatzstücke gut rübergebracht, lenken doch immer wieder von sehr spannenden und authentisch dargestellten Plutoniumplot ab. Hier verzettelt sich der Film. Die Geduld des Zuschauers wird strapaziert. Weniger wäre mehr gewesen.

Trotzdem ist der Film - sofern man Geduld für die melodramatischen Teile mitbringt - immer noch sehenswert. Meryl Streep wurde absolut nachvollziehbar auch für diese Rolle für den Oscar nominiert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungener Thriller,..... 8. Februar 2010
Von Ein Kunde TOP 100 REZENSENT
Inhalt
Nach einigen bereits erfolgreichen Veröffentlichungen bringt die Süddeutsche Zeitung nun auch ausgewählte Politthriller in einer eigenen Kollektion heraus.

Bildbewertung:
In der Nähe von Crescent, Oklahoma betreibt der Konzern Kerr McGee eine Fabrik, die Brennstofftabletten herstellt. Doch bei der Arbeit mit den radioaktiven Substanzen kommt es immer wieder zu Unfällen, die gegenüber den Arbeitern heruntergespielt werden. Karen Silkwood, die zusammen mit ihren Freunden Drew Stephens und Dolly Pelliker in den Fertigungshallen des Unternehmens arbeitet, wird eines Tages Zeugin der verheerenden Auswirkungen, die die schädlichen Stoffe auf den menschlichen Körper haben: Ihre Kollegin Thelma erleidet schlimme Verbrennungen durch ein Leck in den Sicherheitsvorkehrungen. Fortan sollen alle Mitarbeiter durch Urinproben auf radioaktiven Befall untersucht werden.

Karen wird in eine andere Abteilung versetzt, in der sie die fertig gebündelten Brennstäbe für die finale Prüfung vorbereitet, damit die Endprodukte schnellstmöglich an die Kunden ausgeliefert werden können. Bei diesem Prozess entdeckt sie, dass auf den Negativen angefertigter Fotos die Schweißnähte der Brennstäbe retuschiert werden, um deren unzureichende Qualität zu verschweigen. Da zudem die Arbeitsbedingungen des Fabrikpersonals äußerst fragwürdig erscheinen, beschließt sie, der Gewerkschaft beizutreten und sich für die Rechte der Arbeiter stark zu machen. Doch dieses Engagement birgt auch ein hohes Risiko für Karen. Nicht nur, dass sie selbst kontaminiert wird und dadurch auch ihr Haus, das mittlerweile radioaktiv verseucht ist, verliert. Auch bei einem geplanten Treffen mit einem Journalisten, dem sie das gesammelte, Kerr McGee schwer belastende, Beweismaterial überreichen will, kommt sie nie an.

Silkwood" wurde 1983 vom Regisseur Mike Nichols mit Meryl Streep als Karen Silkwood, Kurt Russell als Drew Stephens und Cher als Dolly Pelliker gedreht. Er basiert auf einer wahren Geschichte, bei der die Gewerkschaftsaktivistin Karen Silkwood eine entscheidende Rolle bei der Aufdeckung eines Nuklearskandals spielte. Meryl Streep mimt die Protagonistin durchaus überzeugend und auch Kurt Russell sowie Cher können mit ihren Darstellungen punkten. Seine Spannung baut der Film allerdings nur äußerst langsam auf und kommt eher ruhig und machmal sehr nüchtern daher, was der Geschichte jedoch keinen Abbruch tut.

Die DVD der SZ Cinemathek Edition Politthriller enthält den Hauptfilm mit einer Länge von 123 Minuten in deutscher Sprache und im englischen Original. Das Menü besteht aus dem typischen SZ Cinemathek-Layout mit einem Screenshot des Filmes und enthält einen kleinen Soundschnipsel der SZ-Reihe. Neben der Sprachauswahl lassen sich auf Wunsch noch deutsche Untertitel zuschalten. Wie auch bei den anderen Filmen der Edition lassen sich mittels Kapitelfunktion die einzelnen Abschnitte des Filmes direkt anwählen. Das Bild liegt im Format 16:9/1.77:1 vor und weist natürliche Farben auf, die mitunter allerdings ein wenig blass wirken. Auch ein gewisses Maß an Bildrauschen lässt sich nicht leugnen, jedoch sollte bedacht werden, dass das Material auch schon über 25 Jahre alt ist.

Tonbewertung:
Der Ton liegt in deutscher Sprachfassung und in englischer Originalversion (beide Dolby Digital 2.0) vor. Die Aussprache bei den Dialogen ist klar verständlich, wird allerdings mitunter durch ein starkes Grundrauschen im Ton begleitet, das auch durch den Soundtrack nicht in den Hintergrund rückt. Dieser wurde von Georges Delerue komponiert und zeigt sich eher von der unscheinbaren Art. Leicht und locker kommen die Banjos in der Eingangssequenz daher, als könnte kein Wässerchen das an sich doch sehr ernste Thema trüben. Mit voranschreitender Handlung ändert sich dies allerdings und man spürt deutlich, dass die Stimmung düsterer wird. Die Musik bleibt spärlich, dafür nimmt ihre Dramatik zu.

Gesamturteil:
Die Kinoredaktion der Süddeutschen Zeitung legt in ihrer Cinemathek-Edition mit Silkwood" einen eher ruhigen und gewöhnungsbedürftigen Politthriller in anspruchsvoller Verpackung für den kleinen Geldbeutel auf, der jedoch durch die wahre Geschichte, der er zugrunde liegt, sehenswert ist. Wie alle anderen Filme in der Edition enthält auch diese DVD lediglich den Hauptfilm und keinerlei Extras.

Autor: Andreas
Fernseh-Serien-Auf-DVD
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von NoAmazon
Super Film zum Thema atomare Verseuchung und Atomlobby. Auch wenn kaum wirklich lange und tiefgründige Dialoge vorhanden sind, kommt die Botschaft doch an. Man bedenke, dass der Film in den 70ern spielt, somit kann man ihn mit den heutigen Politthrillern usw. nicht vergleichen, jedoch ist der Film trotzdem top und regt zum Nachdenken an, gerade deshalb, weil er auf einer wahren Begebenheit basiert und nun durch Japan wieder aktueller denn je ist, leider. Die top Schauspieler tun den Rest.
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