Dieser Dampfgarer ist fantastisch! Egal, ob man eine oder beide Einsätze benützt, wird das Gargut so gleichmäßig bedampft, dass überall der gleiche Garzustand erreicht wird. Selbstverständlich kann man, wenn man beide Einsätze benutzt, den unteren nicht sehr hoch befüllen.
Die Einsätze entsprechen jeweils den 2-l-Gastronormeinsätzen. Das heißt zum Beispiel, dass 16 Dampfnudeln auf einmal in dem tiefen Einsatz gleichmäßig gelingen.
Bisher hatte ich einen Einbaudampfgarer von Imperial,den ich jetzt ausgebaut habe, weil er erstens wesentlich träger ist, als der Ecompact auf einem Induktionsherd, zweitens viel mehr Platz in der Küche braucht (Gerät und Gastronormeinsätze)und drittens auch nicht besser gart.
Ein weiterer Vorteil des Ecompact ist, dass man jederzeit Gargut entnehmen oder zugeben kann, ohne dass die Temperatur sich wesentlich ändert. Beim Einbaudampfgarer musste ich das Programm immer erst unterbrechen, bis das Wasser abgepumpt war. Dadurch hatte man immer eine Wartezeit, bis der Dampf wieder so aufgebaut war, dass er weitergedämpft hat.
Man kann in diesem Topf im Gegensatz zum eingebauten Dampfgarer natürlich nur bis 100°C dämpfen, aber ich habe sowieso immer nur bis 100°C gedämpft, weil ich finde, dass das Gargut schöner bleibt und besser schmeckt.
Nicht zuletzt finde ich auch den Glasdeckel schön, weil man sehen kann, wie z.B. die Dampfnudeln aufgehen..
Auch als Topf oder Bräter ist dieser Topf natürlich toll. Allerdings hängen bei mir beim Braten zum Beispiel Nudeln am Topfboden an, auch wenn ich das Fett genügend heiß werden lasse und nach dem Einfüllen gleich die Temperatur drossle. Das wundert mich, weil wir eine Pfanne aus Silargan haben, in der nichts am Boden anhängt.
Obwohl der Topf ja groß und schwer ist, ist er gut zu spülen, weil er wegen seiner Form einwandfrei in meine normale Haushaltsspüle passt.