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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen84
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am 1. September 2014
Ach, diese Frau Kessler. Eigentlich mag ich sie ja gar nicht. Weil sie immer so postfeministisch-fiese Sachen über die nackten Mädchen in der Bild geschrieben hat. Und dann auch noch Kai Diekmann geheiratet, geht's noch? Naja. Jedenfalls habe ich aus einer Laune heraus ihr neustes Machwerk zu lesen begonnen und was soll ich sagen - Spaß hat's gemacht, lustig ist es gewesen, so ein Mist...! Denn auch wenn ich nach wie vor von ihren schriftstellerischen Fähigkeiten nicht so recht überzeugt bin (in der Tat liest sich das Buch wie eine Aneinanderreihung von unzähligen Bildunterschriften in typischer Bild-Manier: ellyptischer Satzaufbau, auch die platteste Pointe hat immer Vorfahrt etc.), hat mich der Inhalt bestens unterhalten, ach, was sage ich - zum kringelig-Lachen animiert.

Die Story ist schnell erzählt: Schatzi a.k.a. Herr Diekmann zieht für ein paar Monate nach Californien, um sich einen Zausel-Bart stehen zu lassen, und seine Familie (Frau Kessler nebst vier ziemlich putzigen Kindern) kommt mit. Das war es eigentlich auch schon, den Rest des Storytellings übernimmt der Alltag. Es geht also im Wesentlichen um Visa-Fragen, internationale Bildungseinrichtungen, die Wonnen von überdimensionierten Autos und Supermärkten, um Wohnungssuche, Ein- Aus- und Umzüge und die allmonatliche Fahrt in die örtliche Notaufnahme.

All das in trockenem Duktus erzählt auf guten 400 Seiten. Und am Ende war ich nicht nur um einige amüsante Momente reicher, sondern auch um die Erkenntnis, dass Frau Kessler offenbar doch leidlich unterhaltsame Bücher schreiben kann. Und bevor ich es mir noch anders überlege, gebe ich schnell vier Sterne und empfehle dieses Buch weiter. Der Herbst steht vor der Tür. Wir lachen alle viel zu wenig. Vielen Dank, Frau Kessler...
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am 29. November 2014
Eigentlich bin ich kein Fan von Katja Kessler (wenn ich sie z.B. in Talkshows erlebe), aber die Bücher und Kolumnen von ihr haben mir bisher immer gut gefallen. So musste ich auch unbedingt dieses Buch lesen….

Beschreibung des Buches:
Das Buch „Silicon Wahnsinn“ von Katja Kessler ist im Marion von Schröder Verlag als Hardcover Buch erschienen. Es hat 442 Seiten. Das Titelbild ist wie ein Comic gestaltet. Katja Kessler im Portraitfoto in ein Cabriolet modelliert mit ihren vier Kindern als Mitfahrern, Kühlschrank, Standuhr inclusive. Im Hintergrund die Golden Gate Brücke und eine Sonne. Schon allein das Titelbild wirkt etwas chaotisch, so wie man sich einen zeitweiligen Umzug in ein anderes Land mit vier Kindern und einem Hausstand vorstellen kann.

Kurze Zusammenfassung:
Katja Kesslers Mann, Kai Diekmann, Chefredakteur und Gesamtherausgeber der Bild-Gruppe muss für ein Jahr nach Silicon Valley. Schnell ist sich die 6köpfige Familie einig: Wir gehen zusammen. Zunächst geht die Planung los. Ein Haus wird gesucht, eine Schule gefunden, der Hausstand in Deutschland geregelt. Welches Haustier kommt mit? Wer pflegt die zurückgebliebenen Tiere und das Haus. Der Umzug erfolgt schneller als gedacht, da die Kinder ein gesamtes Schuljahr in den USA verbringen werden. So reist die Mutter alleine mit ihren vier Kindern ins unbekannte Land. Auch während des gesamten Aufenthaltes ist sie meist auf sich alleine gestellt, denn der Ehemann nächtigt in einer Wohngemeinschaft mit Kollegen, näher am Arbeitsplatz.
Was auf einen mit vier Kindern im Ausland zukommt, kann man ja schon erahnen, was dann aber wirklich alles passieren kann, das kann man in diesem Buch Seite für Seite miterleben….

Mein Leseeindruck:
Katja Kesslers Sprachstil ist locker, flockig und mit ganz viel Witz gespickt. Man merkt, dass sie vieles mit Humor nehmen muss, um ihre Familie zu „coachen“, sonst würde das Chaos komplett über sie hineinbrechen. Ihr Jahr in den USA ist im Tagebuchstil zusammengestellt, liest sich aber eigentlich wie ein Roman. Das Buch ist in 8 „Teile“ untergliedert und hier wiederum in Tage und Zeitangaben unterteilt. Fotos, passend zum Thema, lockern den Text auf, ohne den Erzählverlauf zu unterbrechen oder zu stören. Im Gegenteil, die Fotos passen gut zur jeweiligen Situation. Manchmal machen sie Lust auf mehr… Katja Kessler gelingt es, ein unterhaltsames Bild einer Großfamilie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten (aber doch nicht immer: wenn man Fahrerlaubnisse und Visen immer wieder erneuern muss, manchmal auch mit besonderen Maßnahmen, wie kurzzeitige Aus- und Wiedereinreisen) zu geben. Oftmals wartet man beim Lesen schon auf die nächste Katastrophe, die sich anbahnt und die mit viel Geduld und Humor gemeistert wird.
Störend im Erzählstil wirkt nur manchmal das „Schatzi“ (Kosename des Ehemannes) …

Fazit:
Wer vorhat, ein Jahr mit der Familie im Ausland zu verbringen, der hat hier einen lustigen „Ratgeber“, der nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch gleichzeitig informiert in der Form: So kann man es machen, aber es gibt sicherlich auch einfachere Wege. Aber auch wer sich einfach nur gut unterhalten lassen möchte, der kann sich mit diesem Buch ein paar Stunden mit einem Lächeln im Gesicht zurücklehnen und lesend genießen. Denn das, was alles passiert, passiert anderen und nicht dem/der Leser/in und das ist gut so.
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am 5. Juni 2015
Nachdem ich über einen Artikel der Zeitschrift "Welt" auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, hab ich's mir gleich bestellt. Die Thematik klang interessant, so auch die Autorin und ein erster Blick / Leseprobe waren auch vielversprechend. Letztendlich habe ich mich auf ein interessantes und witziges Buch gefreut. Leider für mich ein absoluter Fehlgriff. Der Humor verliert sich in Wiederholungen und wirkt oftmals sehr seicht, sowie auch der Inhalt. Ich habe das Buch nach dem ersten Drittel weggelegt, weil die Autorin es einfach nicht geschafft hat mich zu fesseln. Ich habs wirklich versucht! Aber nach dem ganzen (sorry) "tussigen" Schatzi-Getue und viel zu vielen Nebenplots hab ich einfach den Faden und das Interesse verloren. Allein die Aufmachung des Buches (grell bunt) hätte einem schon verraten können, dass es sich um keine anspruchsvolle Lektüre handelt. Soweit meine Meinung. Die ganzen 5 Sterne-Rezensionen kann ich absolut nicht verstehen, aber jeder Mensch ist eben anders. Als Teenager hätte mich der Schreibstil sicher angesprochen, aber heute leider nicht mehr.
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am 27. August 2014
Die Autorin beschreibt einen zehnmonatigen Aufenthalt in den USA. Der Mann muss geschäftlich dorthin und sie schließt sich mit den vier Kindern an. Allerdings war der Neuanfang dort alles andere als stressfrei. Der Gatte ("Schatzi" genannt) wohnt mit seinen beiden beruflichen Freunden in einer Art Luxus-WG mit Putzfrau und angeschlossem Büro, während sie mit dem Nachwuchs ein Haus anmietet. Der Alltag erwischt die Familie dort sehr schnell- Besuche in der Notaufnahme, beim Direktor der Schulkinder, bei der Führerscheinbehörde oder Kontaktknüpfen mit anderen Kindern/ Müttern... Zum Glück nur 10 Monate- oder? ------------- Das Buch ist sehr lustig geschrieben, in einer Art Tagebuchform mit verschiedenen Fotos/ Zeichnungen- sehr farbenfroh und ansprechend gestaltet. Es macht Spaß und lässt den Leser teilhaben am chaotischen Alltag mit all seinen Problem(chen). Was mich im Nachhinein etwas stört ist immer wieder das Erwähnen von finanziellen Dingen. (weil die Autorin darauf doch bestimmt nicht achten musste...) Das machte es für mich irgendwie unrealistisch als eine Form des Auswanderns, es war ja auch sowieso nur auf einen Zeitraum von 10 Monaten beschränkt. Teilweise sollte es vielleicht auch nur witzig geschrieben sein, aber mit dem großen Geldbeutel (von Schatzi...) war die ein oder andere Schwierigkeit schnell aus der Welt geschafft (defekte Telefonleitung, dringende Kanalarbeiten, Flugurlaube,...). Deshalb war da immer ein komischer Beigeschmack, der mir den Spaß ein stückweit nahm. Trotzdem hab ich es ganz gern gelesen. :-)
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am 8. Juli 2015
Ist wohl zu viel gesagt. Katja Kessler wandert nicht aus mit „Schatzi“ Kai Diekmann, sondern begleitet ihn für einige Monate ins Silicon Valley. SIE bringt ihn auf die Idee, mit den anderen zwei Mitarbeitern der „Bild“ eine Männer-WG zu gründen , so dass sie auch dort wieder Strohwitwe ist, als sie sich dann doch entschließt, mit den vier Kids mitzugehen…

Das ist imgrunde schon die ganze Geschichte. WIE das nun alles funktioniert – oder auch nicht- was an „Alltag“ auf Katja Kessler und die Kinder zukommt - - das erzählt sie hier wirklich sehr anschaulich und lustig.

Das beginnt schon mit den Reisevorbereitungen, dem Beantragen der Visas und setzt sich fort mit dem neuen Leben in Amerika. Die Reisen innerhalb dieses Jahres , die Besuche in der Notaufnahme, die Besonderheiten des Schul –und Wohnungssystems – all das beschreibt sie gekonnt und spritzig.

Allerdings ging mir nach der Hälfte des Buches doch das ewige Schatzi langsam auf die Nerven. Zudem sind diese Erzählungen natürlich für den „Durchschnitts-Menschen“ nicht unbedingt anwendbar – wer kann sich das schon alles so locker leisten: dort mal die Oma kommen lassen und natürlich so oder so die Kinderfrau; erstaunt war ich auch über das Au-pair-Mädchen, das eher beiläufig erwähnt wird, wohl aber doch – von Anfang an? – vorhanden war….dann aber wieder über die hohen Geldausgaben jammern…das passt irgendwie nicht ganz.

Manche der Dinge – es kam mir so vor wie wenn nun alles unbedingt „witzig“ sein sollte – waren einfach nur übertrieben. Dass nun weder Katja Kessler geschweige denn „Schatzi“ wussten, dass man ESTA nicht verlängern kann - - - nun, das glaube ich einfach nicht.

Wie gesagt, ich habe einige Male nicht nur gegrinst, sondern gelacht – und diesen Anspruch - leichte, lockere Lektüre ohne Tiefgang – erfüllt das Buch alle mal.
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am 26. Oktober 2014
Nun ja, man ist ja vorurteilsbehaftet. Ein Buch von der Kessler kaufen? Das ist doch die Frau von dem Diekmann! Der von der Zeitung mit den großen Buchstaben. Niemals! -- Niemals???

Nun, die Neugier hat gesiegt. Außerdem haben Kai Diekmann und ich ja etwas gemeinsam. Wir kommen beide aus Bielefeld und sind zwei sture Ostwestfalen. Außerdem habe ich auch im Silicon Valley gelebt und bin regelmäßig noch dort. Mal gucken, wie Diekmann und Kessler sich geschlagen haben. Außerdem wollte ich auch schon immer erfahren, wie eine Zahnärztin schreibt.

Nun denn: Für dieses Buch wird es niemals einen Literaturnobelpreis geben. Aber: Es ist schnell, humorvoll und amüsant geschrieben. Bekannten Szenarie bauten sich schnell vor dem Leserauge auf. Man konnte mit Katja Kessler "mitleiden", wie sie ohne maßgebliche Unterstützung ihres "Schatzi" die Herausforderung "Silicon Valley" annimmt und meistert. Es fiel recht schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Eine echte Erheiterung und Erbauung mit einer deutschen, äh deutlichen, Botschaft zwischen den Zeilen. So schlecht, wie manche unsere Heimat machen, ist sie doch nicht. Im Gegenteil.

Ob ich das Buch noch einmal kaufen würde: Klares JA! Ich verschenke es sogar - an Leute mit Silicon Valley Erfahrung. An Leute, die den Silicon Wahnsinn schon kennen oder ihn kennenlernen möchten.
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am 28. August 2015
Den Namen Katja Kessler hatte ich wohl schon einmal gehört, aber die Person war hier weniger der Grund, warum ich dieses Hörbuch hören wollte. Mich interessierte einfach, wie man es mit 4 Kindern schafft, „mal eben“ auszuwandern. Zudem versprach das Cover eine humorvolle Unterhaltung und dahingehend wurde ich auch nicht enttäuscht.

Katjas Schatzi – Gesamtherausgeber der Bild: Kai Diekmann – soll für ein Jahr in die USA und Katja beschließt, mit den 4 Kindern mitzugehen, was sich wie zu erwarten als nicht so einfach erweist. Die Kinder sind wenig begeistert, die Erlangung des Visums schwerer als gedacht, die Suche nach einer geeigneten Wohnung gestaltet sich auch nicht so einfach, aber Katja meistert ein Problem nach dem anderen mehr oder weniger souverän.

Katja Kesslers Schreibstil ist frei nach Schnauze, erfrischend selbstironisch und durchgehend witzig, was bei mir zu einem Dauerschmunzeln oder auch gern mal zu einem lauten Auflachen führte – und zu der Erkenntnis, daß es nicht nur in Deutschland (unnötige) Biokratie gibt, die einem das Leben schwer macht.

Katrin Fröhlich liest das Buch sehr unterhaltsam und wenn nötig auch mit herrlichen Akzenten, es war eine Freude ihr zuzuhören.

Fazit: Leichte und humorvolle Lektüre zum Thema Auswandern auf Zeit
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am 2. Dezember 2014
Katja Kessler beschreibt in ihrem biographischen Roman, wie sie am 10. Hochzeitstag von Schatzi (Kai Dieckmann - Chef der BILD-Zeitung) erfährt, daß dieser für zehn Monate beruflich nach Amerika - Silicon Valley muß.
Nach vielen Umzügen endlich in Potsdam zuhause, geht die Überlegung los: mit vier Kindern Strohwitwe zuhause und durch die Welt jetten - oder mitgehen.
Katja beschließt mitzugehen. Also ab nach Amerika, Schule suchen, Wohnung finden...
Sie darf dann schon mal ein Monat früher nach Amerika und im Hotel wohnen. Schatzi wird mit seinen Arbeitskollegen eine WG gründen und Katja ist auch in Amerika Strohwitwe.
Alleine die Visumgeschichte ist zum Brüllen, dann kennt sie bald die Angestellten im Krankenhaus besser, als die neue Nachbarn. Neue Freunde finden, Einkaufen, Auto fahren, alles nicht so einfach, wie gedacht.

Katja Kessler schreibt mit wahnsinnig viel Witz und Selbstironie diesen wunderbaren seichten Roman. Es gibt sehr viele Stellen zum Lachen und andere, wo man einfach nur den Kopf schütteln kann und denkt - "wärst doch lieber daheim geblieben".
Bin absolut begeistert.
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am 19. Oktober 2014
Na ja - lustig zu lesen/zu hören - aber der Umgang mit der BILD färbt ab: Frau Kessler bezeichnet das Ding, wo man/frau die Pistolen reinsteckt als Halfter - dabei wissen doch sogar die Leser der BILD und Zuschauer von rtl2 daß ein Halfter zum Zaumzeug der Pferde gehört - die Pistolenaufbewahrungsvorrichtung heißt HOLSTER!!!!!
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am 29. August 2014
ein kurzweiliges buch, das locker und leicht zu lesen ist und immer wieder ein schmunzeln erzeugt. man kann sich gut vorstellen, dass das leben so sein könnte. der ganz normale Wahnsinn einer Familie mit vier Kids die für ein jahr auswandern, mit allen Sichtweisen. nette Lektüre als Zeitvertreib für zwischendurch.
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