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Silentium!
 
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Silentium!

DVD ~ Josef Hader
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Josef Hader, Simon Schwarz, Joachim Król
  • Regisseur(e): Wolfgang Murnberger
  • Komponist: Sofa Surfers
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
  • Erscheinungstermin: 18. Oktober 2005
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 112 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000AFEJ7K
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 9.998 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Movieman.de

Die zweite Verfilmung eines Wolf-Haas-Romans um den Ermittler Brenner ist wundervoll gelungen und illustriert, dass das junge österreichische Kino einiges an Potenzial hat. So gibt es hier neben der wunderschönen Kulisse der Stadt Salzburg ausgefeilte Charaktere und einen feinsinnigen Humor, der auch vor Selbstironie nicht zurückschreckt. "Silentium" war nicht nur in Österreich ein Erfolg, sondern erhielt auch im (nicht deutschsprachigen) Ausland Anerkennung. Fazit: Klasse-Film aus Österreich

Moviemans Kommentar zur DVD: Eine technisch gute DVD, die zwar Mängel hat, aber noch im grünen Bereich liegt. Das Bonus-Material überzeugt.

Bild: Das Bild könnte für einen neuen Film durchaus etwas besser sein. Rauschen ist vorhanden, aber in einer Intensität, die noch nicht als wirklich störend angesehen werden kann (00:18:24). Schwächer fällt das Bild dahingegen wegen der doch nur ansatzweise guten Schärfe auf. Meistens ist das Bild etwas zu weich, was vor allem bei Bewegungen auffällt, wo die Konturen deutlich nachlassen. Die mangelnde Schärfe scheint auch ein Ergebnis eines Rauschfilters zu sein. Der Kontrast ist zumeist ordentlich, mitunter neigt er jedoch zum Überstrahlen und sorgt so für beinahe weiße Gesichter (00:14:35). Der Schwarzlevel könnte etwas besser ausgearbeitet sein, wirkt er doch auch in dunklen Szenen ein wenig hell. Die Farben sind insgesamt gut, gelegentlich wird ein Farbfilter eingesetzt, aber das mindert nicht den ordentlichen Gesamteindruck.

Ton: Der Ton liegt in DD5.1 vor, ist jedoch recht frontlastig. Umgebungsgeräusche werden zwar uach über die Surroundkanäle angespielt, aber hauptsächlich werden diese für die Musik genutzt, die recht effektiv von den hinteren Lautsprechern ertönt. Die Dialoge sind gut und sauber verständlich (zumindest, wenn man die Dialekte/Akzente versteht).

Extras: Für einen österreichischen Film ist das Bonus-Material recht reichhaltig. Kernstück bilden die mehr als 20 Minuten an entfallenen, aber auch alternativen Szenen, die direkt aus der Arbeitskopie kommen und qualitativ natürlich unterschiedlicher Natur sind. Das Hinter-den-Kulissen-Feature ist ein zwar recht knappes, aber doch informatives Making Of. Die beiden kurzen Ausschnitte zur Berlinale sind zu kurz, als dass sie wirklich überzeugen könnten. Der Infogehalt bleibt bei diesen Berichten mehr oder minder auf der Strecke. Außerdem gibt es den Trailer. --movieman.de



Produktbeschreibungen

Als sich der Schwiegersohn des Festspielprsidenten in Salzburg das Leben nimmt, gert die idyllische Stadt in Aufruhr. Der Kirche jedoch kommt sein Tod nicht ungelegen, schlielich hatte er krzlich mit Enthllungen ber Kindesmissbrauch im Knabenkonvikt gedroht. Konstanze Dornhelm, die Frau des Toten, glaubt allerdings nicht an Selbstmord und beauftragt den Privatdetektiv Brenner, Nachforschungen in der Klosterschule anzustellen. Als dort ein weiterer Mord geschieht, gert Brenner durch den Einfluss des undurchsichtigen Sportprfekts Fitz selbst unter Mordverdacht. Doch Brenner lsst nicht locker und rckt der feinen Kirchengesellschaft mit Hilfe seines alten Freundes Berti dicht auf die Pelle...

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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Jetzt ist schon wieder was passiert..., 1. September 2006
Von Stefanie Conrad "Stefanie Conrad" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Österreichisches Kino? Bei diesem Begriff dachte ich bislang eher an die Heimatschnulzen der 50er Jahre, denn leider schaffen es nur wenige österreichische Filme in deutsche Kinos. Ich bin seinerzeit eigentlich nur durch einem Flyer, der im Kinofoyer auslag, auf diesen Film aufmerksam geworden und saß ohne große Erwartungen im Kino. Was ich dann sah, hat mich geradezu vom Hocker gerissen.
"Silentium!" ist eine grotesk-bizarre Mischung aus Krimi und sarkastischer Komödie. Der Humor ist geradezu britisch-schwarz, allerdings bleibt einem das Lachen so manches Mal im Halse stecken, da die Handlung einen dann doch wieder auf den rabenschwarzen Boden der Tatsachen zurück zieht. In dieser Geschichte hat so ziemlich jeder Dreck am Stecken: die katholische Kirche, der Intendant der Salzburger Festspiele... trauen mag man da so gar niemanden.
Josef Hader schlurft als Brenner durch ein Komplott, das auch er erst ganz am Ende zu durchschauen scheint und dessen Ende einen zu Recht wütend macht. Wenn Wolf Haas beim Schreiben seiner Brenner-Romane bereits eine Verfilmung im Kopf hatte, dann muß er eigentlich an Josef Hader gedacht haben.
"Silentium!" ist -im Gegensatz zu "Komm, süßer Tod"- wesentlich dunkler und brutaler, die FSK 16 ist durchaus angebracht, da dieser Streifen nichts für zarte Gemüter ist. Einige Bilder bleiben dauerhaft im Gedächtnis verankert, ein Film also, über den man noch nachdenkt, wenn man das Dunkel des Kinos hinter sich gelassen hat.
Das Bonusmaterial ist ganz interessant, auf die Ausschnitte von der Berlinale hätte man aber auch verzichten können, vielleicht wäre hier ein klassisches Making-of besser gewesen.
Alles in allem ist "Silentium!" ein Thriller für die eher düsteren Momente im Leben mit einer durch die Bank weg wunderbaren Besetzung, neben Josef Hader u.a. Simon Schwarz (den man ja schon aus "Komm, süßer Tod" kennt) und ein grandioser -weil herrlich gegen den Strich besetzer- Joachim Król.
Wenn die katholische Kirche sich schon über die mittelmäßige Verfilmung des mittelmäßigen "Da Vinci Code" so aufgeregt hat, dann frage ich mich ernsthaft, warum sie dieses wunderbare Meisterwerk des österreichischen Films nicht mindestens genauso intensiv verdammt hat...
Kein Silentium nötig, dieser Film hat jede Menge lauten Applaus verdient!
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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Skurril... kauzig.... österreichisch...., 27. April 2007
Von Mc Bigmac (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
"Wenn i immer wüsst' wos ich suach', wenn i wos suach, dann würd i selten wos finden.."

Wer auf solche Aussagen steht, der kommt in diesem Film voll auf seine Kosten! "Silentium" ist pures Fun, morbid, zynisch, von tiefschwarzem Humor, wie er auf diese Art nur aus Oesterreich kommen kann und präsentiert uns einen Haufen voll durchgeknallter Charaktere, wie ich sie liebe....

Wie ein Austro-Marlowe schlendert Josef Hader als Simon Brenner durch das morbid-düstere Salzburg, trinkt, raucht, kifft und wirft Kopfschmerztabletten ein wie Popcorn, ist wortkarg und scharfzüngig - ein echter Antiheld. Begleitet wird er von seinem Spezi Berti (Simon Schwarz), um einen als Selbstmord getarnten Mord aufzuklären, aber das ist nur der Anfang...
Schauspielerische Unterstützung erfahren die beiden durch exzellent besetzte Nebenrollen. Joachim Krol spielt einen Fiesling von diabolischem Format, Udo Samel gibt den Festspielpräsidenten wunderbar schmierig und Jürgen Tarrach gebührt ein besonderes Lob für seine unglaubliche Darstellung eines abstossenden Widerlings - selten hab ich einen grösseren Kotzbrocken gesehen als den von ihm dargestellten Opernsänger.

"Silentium" ist eine bittere Komödie, die zum Rundumschlag gegen Kirche, Staat und die jährlichen Salzburger Festspiele ausholt und dabei zusehen zu dürfen, wie diese Institutionen quasi mit filmischen Mitteln "voll eins in die Fresse" kriegen, macht ganz einfach Riesenspass. Selten wurden heilige Kühe besser und mit grösserer Insbrunst geschlachtet als in diesem Film!

"Silentium" ist reich an Wortwitz, Spannung und Ironie und wurde so extrem schräg inszeniert, dass ich hierfür nur die Höchstwertung geben kann!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Volle Punktzahl, 17. Februar 2006
Von C. Holst (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Der lakonische Privatdetektiv Brenner, gleichermaßen verloddert wie sympathisch, wird von der Tochter des Salzburger Festpsielpräsidenten beauftragt, den Selbstmord ihres Mannes zu untersuchen. Sie vermutet einen Mordanschlag. Brenners Recherchen bestätigen bald diesen Verdacht, er entdeckt ein Geflecht krimineller Machenschaften, in das der Festspielpräsident ebenso verwickelt ist wie ein katholisches Priesterseminar.
Die Rolle des Brenner ist Josef Hader auf den Leib geschneidert. Auch die Nebenrollen sind mit Udo Samel als Festspielpräsidenten, Jürgen Tarrach als Star-Tenor und Joachim Krol als skrupellosem Präfekt Fitz gut besetzt.
Der Film gehört zu dem besten, was in den vergangenen Jahren auf den Markt gekommen ist, amerikanische Filme durchaus eingeschlossen. Denn »Silentium« überzeugt durch eine unroutinierte Machart mit viel Witz und Sinn fürs Detail, ohne je Gefahr zu laufen, sich darin zu verheddern. So ist der Film witzig und spannend zugleich, schafft die Gratwanderung zwischen Anspruch und Kalauer (z.B. über den ewigen Kreislauf von Leberkäse und Knackwürstchen). Volle Punktzahl.
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4.0 von 5 Sternen Bitterböse
In ,,Komm, süßer Tod'' wurde den Wiener Rettungsdiensten ein finsteres Geheimnis angedichtet, in ,,Silentium'' erwischt es mit den Salzburger Festspielen und ihrer Verbindung zur... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Andreas Holzhammer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen hader IST brenner
war die erste verfilmung "komm süßer tod" trotz aller kauzigkeiten noch ein bissl unausgegoren, so ist mit diesem film ein kleines meisterwerk gelungen! Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von commandercoriander veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Na, ja...
Der Film kommt nie richtig ins Rollen, er zieht sich in die Länge und nur ab und zu gibt es ein Blitz Genialität, aber dabei bleibt es. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Dammit veröffentlicht

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Sehr guter Film, noch besser als "Komm' süßer Tod". Auch wenn dieser Film eine Art Fortsetzung von "Komm' süßer Tod" ist, kann man ihn sich dennoch bedenkenlos ansehen, ohne... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2007 von newmaxico

2.0 von 5 Sternen Liebe Leut', lasst die Brenner-Romane ruhen!
Ich gebs ja zu: Die Wolf Haas Romane lassen sich nicht verfilmen. Darum verstehe ich nicht, warum man immer wieder versucht. Lesen Sie weiter...
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Für Freunde des schwarzen Humors ein Muss! Genial: Joachim Król mal in einer anderen Rolle. Er zeigt, dass er genausogut die Bösen spielen kann, wie den schüchternen Norbert! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. März 2007 von Christel Walther

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Veröffentlicht am 22. Februar 2007 von Michael Höfler

5.0 von 5 Sternen Verdammt guter Film
Josef Hader brilliert in dieser Krimikomödie mit ganz großer schauspielerischer Leistung. Der Film ist spannend und trotzdem sehr witzig, teils auf eine ganz besondere, oft... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. August 2006 von Johannes Unterguggenberger

5.0 von 5 Sternen Alles drin ..
in diesem Film wird wirklich alles in's Visier genommen, worüber sich österr. Kabarettisten lustig machen können: Politischer Filz, die Affäre Krenn - wenn auch an einen anderen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2006 von Wolfgang Keller

5.0 von 5 Sternen Wer die Bücher liebt....
wird diesen Film auch mögen. Es wird sich zwar nicht genau an die Vorlage von Wolf Haas gehalten, was aber keineswegs eine Minderung des Films ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2005 von michiik

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