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Silent Shout
 
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Silent Shout

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4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   1. Silent Shout 4:53 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Neverland 3:38 EUR 0,99
Wiedergabe   3. The Captain 6:08 EUR 0,99
Wiedergabe   4. We Share Our Mother's Health 4:11 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Na Na Na 2:27 EUR 0,99
Wiedergabe   6. Marble House 5:19 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Like A Pen 6:13 EUR 0,99
Wiedergabe   8. From Off To On 3:57 EUR 0,99
Wiedergabe   9. Forest Families 4:08 EUR 0,99
Wiedergabe 10. One Hit 4:27 EUR 0,99
Wiedergabe 11. Still Light 3:15 EUR 0,99
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Kundenrezensionen

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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Haben uns the Knife bisher mit zwei überragenden Releases beglückt, so bekommen wir auch dieses Mal eine aus dem Mainstream herausragende, wenn nicht zu sagen überragende Platte. War das erste Album noch sehr verspielt und the Knife noch auf ihrem Weg zur musikalischen Selbstfindung, so klang das zweite Album dann schon wesentlich gereifter. Das Erstlingswerk „the Knife" kann man als Kollaboration aller bis dahin erdachten Sounds sehen, bei der versucht wurde die größtmögliche Abwechslung vorherrschen zu lassen und einen guten Mix aus tanzbaren und mehr entspannenden Tracks zu erzeugen. Der Nachfolger „Deep Cuts" verfolgte vielmehr einen roten Faden, der den Zuhörer durch das ganze Album führte. Es fügt sich nahtlos ein, unter Berücksichtigung des Kriteriums der Veränderung, und wirkt in sich geschlossener und deutlich reifer. Wenn sie auf dem Erstling konsequent handelten, dann handeln sie hier noch konsequenter und man sollte es vermeiden einen Song zu überspringen, da alles rein ablauftechnisch wohl durchdacht ist.
Bei aller Betrachtungsvielfalt muss man hier auch das oben angesprochene Kriterium der subjektiven Betrachtung der Musik beachten. Der Eine möchte es gar nicht als Entwicklung sehen, wenn sich eine Band verändert; der andere sagt hingegen es wäre doch ein großer Schritt nach vorne seit dem letzten Release. Letztendlich bleibt es dem Künstler/den Künstlern selbst überlassen, ob und wie sie ihre Musik ausleben und verändern. Doch trotz der Veränderungen in ihrer Musik sind sie sich auf eine Art treu geblieben: Man hört sie immer noch unter 1000 Bands heraus. Sie haben diesen unverfälschlichen genialen Erkennungswert und sind doch so variabel was ihre Songs angeht. Auch dieses Mal lassen sich die beiden Geschwister Olof und Karin Dreijer nicht beirren und gehen ihren Weg konsequent weiter. In ihrer forschen Art und immer noch einen Schritt unkonventioneller als zuvor erleben wir mit ihrem neuen Werk „Silent Shout" so etwas wie ein Kompromiss aus konservativem 80er Elektropop und vielen kleinen Details, vor allem die progressiven Beats betreffend, aus zwei verschiedenen Zeitebenen. Das Ganze klingt im Gesamtkonzept sehr dancefloortauglich, ist aber auch für den Hausgebrauch sehr wohl zu gebrauchen. Die Produktion läuft auf sehr hohem Niveau und überzeugt auf allen denkbaren Kriterien. Kennt man the Knife nicht, kommt man nicht drum herum sich alle drei bisher veröffentlichten Werke zu ergattern, da jedes einen ganz eigenen Sound besitzt ohne aber eben diesen typischen Charme zu unterbinden.
Doch was unter Garantie jeder wissen sollte: Mit diesem Album haben the Knife das wahrscheinlich beste Elektroalbum in diesem Jahr, vielleicht sogar in diesem bisherigen 3. Jahrtausend geschaffen. Was hier in jedem einzelnen Song an mehrspurigen Synthesizern aufgefahren wird und vor allem auch Karins Stimme, die auf diesem Album so gut wie nie natürlichen Weges daherkommt, tragen zu einem unvergesslichen Hörerlebnis bei. Wer von einem Album mehr erwartet, als für gut 50 Minuten in eine andere Welt entführt zu werden, ist hier an der richtigen Adresse. Kollaborationen wie „Marble House" mit dem sympathischen Jay Jay Johanson machen einfach unheimlich viel Freude, zumal jeder Song auch eine andere Herangehensweise als Intention in sich trägt. Die erste Single „Silent Shout" zielt da eher auf den Club ab, wohingegen das angesprochene „Marble House" fast wie eine Ballade daherkommt. „We Share Our Mothers Health" klingt einfach verrückt, der Beat macht einen einfach nur wild und wer hier nicht zappelt wie das Kaninchen vor einer saftigen Möhre, der ernährt sich auf eine falsche Art und Weise. Das zweieinhalb minütige „Na Na Na" mittendrin wirkt dann als reine Erholungsquelle und nicht etwa wie ein Auffüller. Ein Album kann man in diesem Genre nicht besser gestalten: ekstatisch, hypnotisch, sehnsüchtig, eindringlich, tiefgreifend, betörend und treibend. Nicht weniger als diese Synonyme darf man für diesen Output verwenden. Liebhaber von Bands wie Røyksopp, Client, Fischerspooner und Freeform Five werden diese Musik auch mögen. Man darf also gespannt sein, was uns in Zukunft noch alles von diesen beiden Protagonisten dargeboten werden wird. Ein Hoch auf die skandinavische Popwelt mit all ihren Facetten!!! © 2006 skandi
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Von dem schwedischen Duo The Knife hatte ich bisher nur gelesen, nie etwas gehört. Welch ein Fehler!!

Als ich nun dieses Album zum ersten Mal hörte, war ich völlig gepackt von der Stimmung, die dieses Album verströmt, von den Songs, die mit einzigartigen Melodien aufwarten können, von der unglaublich intensiven Stimme der Sängerin und den Sounds und Beats, die eine Musik kreieren, die zwar elektronisch produziert ist, sich jedoch niemals als "elektronische Musik" zu definieren scheint, sondern so etwas wie eine genreübergreifende Botschaft zu besitzen scheint, also z.B. auch songorientiert ist, wie es - glücklicherweise - in den letzten Jahren ja immer üblicher innerhalb diese Genres wurde.

Ihre Einflüsse holen sich die Skandinavier aus den 80ern (was die Stimmung angeht), vom Techno (was die Kraft angeht) aber ganz klar auch aus der Rock- und Popmusik (was Melodie und Gesang angeht) (und nicht zufällig ist auch unser aller Liebling Jay-Jay Johanson mit von der Partie!).

Ein wirkliches Hörerlebnis und eine ganz wunderbare Entdeckung. Werde mir die früheren Alben sofort besorgen!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. G.
Format:Audio CD
The Knife konnten sich 2005 auch in Deutschland einen Namen machen. "Pass this on" brachte der Gruppe in den Clubs den Durchbruch und spätestens seit Röyksopps "What else is there" ist die Sängerin Karin Dreijer jedem Anhänger der Elektro-Szene ein Begriff.
"Silent Shout" knüpft am Vorgängeralbum "Deep Cuts" direkt an, wirkt aber beim hören etwas verstörter und experimenteller. Karin Dreijers markante Stimme ist bei dem bislang gehörten Tracks oft nur verzerrt zu hören. Bereits in der Singleauskopplung "Silent Shout" ist dies der Fall. Mit treibendem stampfendem Beat und Tranceartiger Melodie ist auch dieser Song ein Tanzflächenfüller, bildet aber nicht den Haupttenor der Platte. Psychedelische Sounds und Melodien mit fast Chinesisch wirkenden Einflüssen wie bei "We share our mothers health" oder träumerische, traurige Songs wie "Marble House" machen das Album sehr abwechslungsreich. Für mich wird Silent Shout eines der Alben des Jahres sein und es bleibt zu hoffen, dass wir in Deutschland bald mehr zu kaufen bekommen als mühselig gesuchte Importe. Dieses Album ist ein Meilenstein!
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