Richard Cheese hat mit seinem nun 6.Studioalbum allen anschein nach sich wirklich noch mal getoppt denn eigentlich müsste man erwarten das irgendwann mal auch eine schwächere Veröffentlichung folgt doch nicht so beim Lounge König Richard Cheese der nun schon seit 2000 für absolut geniale musik sorgt auf diesem sektor den ich zuvor auch eher nicht wirklich aufmerksamkeit geschenkt hatte aber diese Platte und auch schon die vorherigen haben mir die augen geöffnet.Das Album selber heisst Silent Nightclub und das cover unterstützt auch den Albumtitel.Rausgekommen war die platte obwohl sie sich stark nach den weihnachtstagen richtet deshalb sind auch songs wie "christams in las vegas" auf der platte.Doch ironischerweise brachte man die platte erst nach weihnachten in den staaten raus und hier kam sie am 26.01.2007 auf den markt.
Nun mal ein paar worte zum Album das wie schon vorher angemerkt absolut klasse ist und auch noch den vorteiol besitzt gegenüber "I'd like a virgin" das nicht so viele überflüssige Zwischentracks besitzt sondern durchgehend nur aus liedern besteht und man bekommt auch den eindruck das dass gesamte album eine art live presentation ist wobei das natürlich nur gespielt ist.Aber schon der opener "holiday in Cambodia" ist absolut hitverdächtig und sowas von genial und locker gespielt denn schon der beat lässt einen schön mitwippen mit den beinen und auch vor Madonna macht Richard Cheese nicht halt denn mit "like a virgin" spielt er den! madonna hit und mit einer absolut genialen coolnes und worüber ich aber schon am ehesten über ein schmunzeln nicht hinüber weg kam bei "ICe Ice baby" wenn man nur mal bedenkt wie Vanilla Ice immer herum gehüpft ist früher und dann macht man hier ein absolut lockeren song raus, und da kann man nur niederknien.Die Bigband legt sich bei "Personal Jesus" voll ins Zeug, Cheese hechelt und croont, dass es eine Freude ist.Auch Lennons "Imagine" macht auf einmal Spaß, vom utopistischen Zeigefinger keine Spur mehr. It's easy, if you try! Und wenn der Sänger im Tigerjackett auch noch anfängt zu jodeln, gibt es bald kein Halten mehr. "Last Xmas" fällt danach aus, denn: "It sucks!" Da ist die Interpretation von Beyoncés Hit "Naughty Girl" doch viel sexier. Auch "Christmas Time Is Here" aus dem Film "A Charlie Brown Christmas" von 1965 geht mächtig in Hüfte und Beine.
Zum Schluss verhackstückt Cheese noch äußerst liebevoll Rush ("The Trees") und Modern English, deren "I Melt With You" auch schon von diversen Punkbands gecovert wurde. Der gute Richard, selbst so etwas wie ein Punk unter den Swingern, schließt den stillen Nachtclub mit einem wilden und gar nicht stillen "Silent Night". Diese Platte gehört 2007 unter jeden Weihnachtsbaum, dann sind die saisontypischen Familiendramen im Nu vergessen.