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Moviemans Kommentar zur DVD: Tolle Vorführscheibe für Surroundfans mit gutem Subwoofer.
Bild: Die Optik hat es aufgrund der diffusen Lichtverhältnisse, ständigem Nebel oder Dunkelheit sehr schwer, hier gute Leistungswerte zu entwickeln. Doch das Premastering hat gut gearbeitet. Die Farbtreue ist natürlich in den Tageslichtszenen deutlich besser, als im Nebel. Aber wenn die rote Glut aus dem Innern der Erde emporfacht, dann bekommt einen guten Eindruck von der geleisteten Arbeit. LEider ist die Helligkeitsbestimmung ein wenig zu hoch ausgefallen, was in den finsteren Gängen zu leichten Überbelichtungseffekten führt. Auf schwarzen Wänden liegt dann ein leichter hellgrauer Schleier (00.11.10). Dies mindert ein wenig den wahrgenommenen Kontrastumfang, da Objekte, die nur leicht heller als Scharz sind, hier vom Schleier verschluckt werden. Die Detailschärfe ist trotz der widrigen Lichtverhältnisse gut und stellt die bizarren Kreaturen sehr sauber dar.
Ton: Das ist mal wieder ein grandioses Beispiel dafür, um wieviel besser ein DTS-ES-Ton klingen kann, als ein Dolbystream. Allein schon bei der besten Surroundszene, wenn der Sensenmann seine riesiges Messer quetschend durch den Raum schlurft, klingt dies in DTS-ES um Welten direkter, eindringlicher, furchteinflößender, als in den beiden anderen Dolbyspuren. Aber auch sonst wird hier alles aufgefahren, was dafür sorgt, dass der Zuschauer sich in die Armlehne verkrallt: Massive Bässe, extrem ausgedehnte Raumauteilung bis weit jenseits der Rückenlehne und eine absolut direktionale Verständlichkeit der Stimmen. Ein gutes Beispiel für diese Topleistung ist auch der Marsch durch die Tunnelröhre (00.01.10), bei dem man von oben die darüberfahrenden Autos und Trucks absolut authentisch hören kann. Klaustrophobiepatienten sollten hier vorsichtig sein.
Extras: Drei Werbetrailer sind ein Witz. Wer mehr zum Film wissen will und auf Boni steht, sollte die besser ausgestattete Limited Edition im Steelbook wählen, auf die man vergaß, in den Trailern hinzuweisen. Das Menü ist leicht verständlich und man hat auch an daran gedacht, den Kapiteln einen Kurztext zu spendieren, damit man weiß, wo man landet. Die Laufzeitangabe ist nicht ganz korrekt und zumindest die US-Kinofassung ist um knapp zwei Minuten länger, als diese, mit der deutschen Kinofassung identische Version. --movieman.de
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