Produktinformation
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| 1. Ludus - Con moto |
| 2. Silentium - Senza moto |
| 3. I. Satz |
| 4. II. Satz |
| 5. III. Satz |
| 6. IV. Satz (ohne Satzbezeichnung) |
| 7. I. Satz |
| 8. II. Satz |
| 9. III. Satz |
| 10. IV. Satz |
| 11. V. Satz |
| 12. VI. Satz |
| 13. Darf ich.... (für Solovioline, Glocke und Streicher) (1999) |
So finden sich auch auf Kremers jüngster Einspielung Silencio zwei ihm gewidmete Werke: Das zweiteilige "Tabula Rasa" von 1977 verehrte ihm sein estnischer Landsmann Arvo Pärt, für dessen Werk Kremer sich unermüdlich eingesetzt hat. Das sechssätzige, in romantischen Gefilden schwelgende, "Come In!" von Vladimir Martynov aus dem Jahre 1988 ist ebenfalls eine Zueignung. Dazu gesellt sich Phil Glass' minimalistische "Company". Besonders in Pärts "Tabula Rasa" ist Kremer ganz gefordert; die geigerischen Schattierungen, derer er fähig ist, kommen hier ganz zum Einsatz. Mit seinen Bogen beschwört Kremer -- sekundiert von seiner grandiosen Kremerata Baltica -- eine vielfarbige Palette an Nuancen. Spröde und heiser klingende Passagen wechseln mit dünnhäutig fast nervösen und eindringlich markanten Stellen ab. All dies wird mit hitziger Emphase und zugleich kristalliner Transparenz dargeboten. Einfach fantastisch!
Martynovs "Come In!" stellt ganz andere Anforderungen an den Künstler: Hier gilt es die "gefährlich" schönen Stellen der Partitur zu umschiffen und sie vor dem Kitsch zu bewahren. Kremer bleibt auch hier souverän, seinem Ruf getreu, denn Sentimentalität wird niemals seine Sache sein. Und das kann man nicht von jedem Geiger behaupten. --Teresa Pieschacón Raphael
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