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Silberpfeil und Hakenkreuz. Autorennsport im Nationalsozialismus
 
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Silberpfeil und Hakenkreuz. Autorennsport im Nationalsozialismus [Taschenbuch]

Uwe Day
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 29,95  
Taschenbuch, Juni 2005 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 319 Seiten
  • Verlag: Bebra; Auflage: 1 (Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937233164
  • ISBN-13: 978-3937233161
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 13,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.452.260 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Uwe Day
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Kurzbeschreibung

Markenzeichen wie Mercedes-Stern, Auto-Union-Ringe oder Continental-Signet sind heute allgegenwärtig. Hier wird ein Blick auf ihre Vorleben geworfen. Uwe Day schildert, wie bereits im Dritten Reich am Silberpfeil-Mythos gefeilt, gefilmt und geschrieben wurde: als Symbol für eine unbesiegbare deutsche Technik. Dabei verkörperten Rennfahrer wie Rudolf Caracciola oder Bernd Rosemeyer als Stoßtrupp der Motorisierung die Ambitionen des Regimes, am Durchbruch zur Massenmotorisierung zu arbeiten. Geschildert werden Rennveranstaltungen, die als gesellschaftliche Ereignisse das Publikum in ihren Bann zogen und den Nazis als Bühne dienten. Einblicke in die Propaganda-Maschinerie zeigen die Arbeit der PR-Abteilungen der Auto-Konzerne an der Schnittstellen zwischen Medien, Industrie und NS-Organisationen. Auch Propagandaformeln wie Deutsche Wertarbeit, die massenwirksam zeigen sollten, dass der Nationalsozialismus Arbeit und Brot schafft, werden untersucht.

Über den Autor

Uwe Day, Jahrgang 1966, studierte an der Universität Bremen Kulturwissenschaft, Geschichte und Germanistik. Während seines Studiums beschäftigte er sich in vielfältiger Weise mit der widerspruchsvollen Kultur des Dritten Reiches und promovierte an der Uni Bremen zum Dr. phil. Der Autor arbeitet als Hörfunkjournalist für mehrere ARD-Sender.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von c. thiele
Format:Taschenbuch
"Silberpfeil und Hakenkreuz" - so ungewöhnlich wie der Titel ist auch der Inhalt des Buches. Bislang wurden ja häufig die jahrzehntealten Anekdoten aus den Rennsportbüchern der Nachkriegszeit aufgewärmt. In diesem Buch bekommt man zum ersten Mal ein Bild davon, wie der Motorsport von den Medien damals in der Nazi-Zeit zu einer Art Hightech-Propaganda-Show aufgepeppt wurde. Es gibt Zeitungsberichte, Fotos und Werbung aus den Illustrierten und Auto-Zeitschriften von damals. Außerdem wird auch beschrieben, wie die "Motorenschlacht" im Radio inszeniert wurde und wie die ideologisch hochgetuneten Helden am Lenkrad das Publikum ins "Vibrieren" brachten - eine akribisch recherchierte Kulturgeschichte der Silberpfeile und ihrer Helden am Steuer im Nationalsozialismus. Das ist sehr spannend zu lesen, auch für Nichthistoriker!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Über die Silberpfeile ist schon viel geschrieben worden - meist jubelnd, dann die Motorsporterfolge hatten ja nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun. Oder doch?

In diesem 300 Seiten starken Taschenbuch, basierend auf seiner Dissertationsarbeit, zeigt der Autor die mannigfachen Verstrickungen des Motorsports im Allgemeinen und der "Silberpfeile" im Besonderen mit dem Regime, für welches die Erfolge wenig überraschend willkommene Propaganda waren. Für viele Leser wohl ein Augeöffner.
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