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Silberne Augen [Taschenbuch]

Julie Lang
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 109,90  
Taschenbuch, 2004 --  

Kurzbeschreibung

2004
Beim Kontakt der Menschheit mit einer außerirdischen Rasse wird eine Kampfpilotin unfreiwillig zum Botschafter zwischen den Welten und zum Opfer politischer Intrigen.

Diese Geschichte setzt den Schwerpunkt trotz der martialischen Rahmenhandlung eher auf leisere Töne denn actionreiche Raumschlachten. Die Kampfpilotin Kim Miland, die ihre Eltern in einem Konflikt mit Außerirdischen verloren hat, schildert ihre Erlebnisse nach der Abschlussprüfung auf der Raumakademie. Da es schon seit Jahrzehnten keinen Krieg mehr gegeben hat, scheint zunächst alles nur ein Spiel zu sein, doch gerade jetzt ist eine geheimnisvolle schwarze Wolke aufgetaucht und entführt reihenweise Menschen von besiedelten Planeten. Vorzugsweise Kinder. Bei einem Einsatz wird auch Kim verschluckt, doch es wird ihr gestattet, die Kinder zurückzubringen. Dies misslingt leider, und die Mühlen der Militärburokratie beginnen zu mahlen ...


Produktinformation

  • Taschenbuch: 351 Seiten
  • Verlag: Eldur; Auflage: 1., Aufl. (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937419020
  • ISBN-13: 978-3937419022
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.842.729 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Aber es macht trotzdem Spaß, es ist gut lesbar, hat ein bisschen Humor, ein bisschen Gefühl und auch ein paar eher unerwartete Wendungen, die dem Roman Spannung und Würze geben. Ein ziemlich ordentliches Genre-Buch in der Science Fiction -- Sonnensturm Media, Dezember 2004

Klappentext

Eine unbekannte, auf Plasma basierende Spezies taucht in dem von Menschen kolonisierten Teil der Galaxis auf. Kim Miland, eine junge Kampfpilotin, kommt in engeren Kontakt mit ihnen, als Konsequenz wirft die Militärjustiz ihr Verrat vor.

Doch als die Noorai, Gegner in einem lange zurückliegenden Krieg, wieder angreifen, könnte ausgerechnet das, was die fremde Spezies Kim hinterlassen hat, entscheidend werden für das Überleben der Menschheit.

In diesem Roman, der sich wohltuend von plumpen Sternenkriegsszenarien abhebt, steht das Schicksal des einzelnen Menschen im Vordergrund, der unbeirrt seinen Weg geht und am Ende triumphiert.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht sehr gut 5. Januar 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die Geschichte spielt in einer fernen Zukunft und handelt von einer Space-Kampfpilotin, die es mit Disziplin und Regeln nicht immer ganz genau nimmt. Natürlich handelt sie immer nur in bester Absicht, aber als es zu einer Bedrohung durch eine extraterrestrische Lebensform kommt, wird ihr das zum Verhängnis.
Nachdem man die ungewöhnliche Autorenbiografie der Autorin gelesen hat, erwartet man vielleicht eine ausgeflipptere Story, aber was dann kommt, ist doch alles sehr konventionell.
Was nicht unbedingt schlecht sein muss. Wäre das ein Film, würde ich sagen, er enthält alles, was ein Blockbuster braucht: Ausserirdische, Raumschlachten, fremde Welten, verfeinert mit einer Prise Gefühl. Aber es ist halt kein Film, und deshalb müssen dem Buch die fünf Sterne versagt bleiben.
Abstrich ist zu machen vor allem bei den Beschreibungen. Man erfährt nicht allzu viel über die Technologien und den Alltag der Menschen in der Zukunft, obwohl solche Hintergründe einen SF eigentlich erst ausmachen und von der Fantasy abheben. Besonders schade ist, dass die Autorin die Gelegenheit verschenkt, das feindliche Volk der Noorai dem Leser näher zu bringen. Die sind nicht mehr als ein Versatzstück aus der Mottenkiste, scheinen nur in Erscheinung zu treten, damit die Handlung bei den Menschen vorankommt.
Schade ist es auch, dass die Protagonistin so gar keine Ecken und Kanten hat. Bis auf dass sie gerne mal Befehle nicht befolgt ist sie ansonsten eine recht folgsame und brave Person, scheinbar ohne Laster. Zu lieb und nett für meinen Geschmack.
Und zu guter Letzt gibt es einige Szenen, denen anzumerken ist, dass die Autorin sich zierte, sie bis zum bitteren Ende auszuführen. Dabei versteht sie es durchaus, Spannung zu erzeugen, löst sie jedoch sofort auf, sobald dieses Ziel erreicht wurde.
Sprachlich ist das Ganze auf hohem Niveau, sorgfältig lektoriert und flüssig zu lesen. Und, das wichtigste: es ist an keiner Stelle langweilig. Man merkt, die Autorin versteht ihr Handwerk und liefert eine solide kleine Space-Opera ab. Es wäre nur halt schöner gewesen, wenn die Story etwas mehr als nur Handwerk geworden wäre.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende SF 25. März 2005
Von J. Seibold VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Science-Fiction-Romane handeln meistens von Schlachten in fernen Welten, geführt von Menschen gegen vermeintlich böse Aliens. Die Betrachtung erfolgt übergeordnet, wobei die Beleuchtung einzelner Personen gerne in den Hintergrund gedrängt wird.
Julie Lang geht anfangs in „Silberne Augen" ähnlich vor.
Bei ihr erfolgt die Handlung ebenfalls in fernen Welten. Es gibt ebenfalls ein aus menschlicher Sicht kriegslüsternes Volk, das immer mehr zur Bedrohung für die Menschheit wird.
Julie Lang geht jedoch noch viel weiter:
Sie erzählt vom Schicksal der jungen Kampfpilotin Kim Miland, welche in engeren Kontakt zu einer unbekannten Spezies kommt. Die Militärjustiz wirft ihr daraufhin Verrat vor und verurteilt sie in einem politisch motivierten Schauprozeß zur Arbeit auf einem Bergwerksplaneten.
Als jedoch die früheren Gegner der Menschen wieder angreifen, stellt sich heraus, daß das Militär auf die Hilfe Kim Milands und ihrer freundschaftlichen Beziehung zu der „Schwarzen Wolke" angewiesen sind.
Julie Lang wechselt von einem anfänglichen „klassischen" SF-Roman sehr geschickt zu einem Justizthriller und dessen Folgen, um im weiteren Verlauf den Weg zurückzufinden, um uns einen Spiegel vor zu halten und das Augenmerk auf Tugenden, wie Toleranz, Freundschaft, Ehrlichkeit zu lenken.
Somit ist ein wunderbar erzählter, spannender und glaubhafter Roman entstanden, der auch Nicht-SF-Leser spielerisch überzeugen könnte.
Durch den letzten Satz in ihrer Geschichte behält sich Julie Lang die Möglichkeit nach einer Fortsetzung offen - und ich muß ehrlich sagen: „Hoffentlich kommt eine!"
Jürgen Seibold / 25.03.05
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