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Silbermond und Kupfermünze
 
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Silbermond und Kupfermünze [Taschenbuch]

W. Somerset Maugham , Susanne Feigl
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

W. Somerset Maugham. Der stand doch in den 60er Jahren in jedem zweiten deutschen Wohnzimmer zwischen Salzstangenschälchen und Schwarzwaldpüppchen. Neben Via Mala von Knittel. Auch so ein literarischer Todeskandidat. Ich habe in unserer Familie niemals irgendjemanden diese Bücher je lesen gesehen. Wie kamen die damals in fast jeden Haushalt? Manchmal glaube ich, diese Wohnzimmerschrankliteratur schreckte viele Kinder so nachhaltig ab, daß sie für die Literatur künftig verloren waren.

Erst sehr viel später -- dem Diogenes-Verlag sei Dank -- ist mir aufgegangen, welch unverschämt guter Erzähler Somerset Maugham war. Vor allem in seinen Kurzgeschichten lief er zu voller Größe auf. Er war nie der ganz große Tiefschürfer, aber auch lange nicht so seicht, wie ihn viele einstuften. Künstlerschicksale, menschliche Abgründe, das waren seine Themen, die er eloquent, aber auch mit großer Herzensbildung aufbereitete. Irgendwie ging man aus seinen Büchern immer gestärkt hervor, sie besaßen einfach eine unglaubliche erzählerische Kraft.

So auch Silbermond und Kupfermünze. Es ist die Geschichte von Charles Strickland (angeregt durch die Figur des Malers Paul Gauguin), einem englischen Geschäftsmann, der von einem Tag zum andern seine Familie verläßt, um nur noch seiner Leidenschaft, dem Malen, nachgehen zu können. Strickland ist ein grober Klotz, sensibel nur in seiner Kunst; hemmungslos verrät und betrügt er Freunde und endet schließlich völlig vereinsamt auf einer Südseeinsel, wo er sein letztes, großes Werk schafft und über dieser Arbeit stirbt. Maugham peitscht uns förmlich durch die Geschichte. Das Buch wegzulegen ist fast unmöglich. Suchtwirkung stellt sich ein. Nur gut, daß uns der Stoff bei seinem großen Œuvre so schnell nicht ausgeht.--Ravi Unger

Pressestimmen

"Ein witziger, faszinierender roman a clef." (The Boston Globe)

"Die wahren Geschichten des Erzählers Maugham haben die trockenen Fakten der Zeitgeschichte verlebendigt, wobei, trotz der englisch-bürgerlichen Perspektive mit erkennbaren Snob-Einschlägen, die distanzierte Objektivität der rückblickenden Sentimentalisierung oder Glorifizierung für immer vorgebaut hat." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Kurzbeschreibung

Als Gegenstück zu Heldenverehrung und Geniekult erzählt Maugham die psychologische Biographie eines Genies: Charles Strickland, 17 Jahre lang Börsenmakler und makelloser Familienvater, verlässt Beruf, Frau, Kinder, Stellung und Besitz, um Maler zu werden. Kunsthändler entdecken auf Tahiti, seiner letzten Lebensstation, sein Genie - und machen das Geschäft.William Somerset Maugham (Paris 1874 - Nizza 1965) studierte Medizin in Heidelberg und London. Später reiste er viel (u.a. in den Fernen Osten) und nahm am Leben der internationalen Gesellschaft teil. Der Stil seiner Erzählungen lehnt sich an der gesprochenen Sprache an - oft gewürzt mit geistreich-witziger, bisweilen auch zynischer Lebenskritik. Maughams literarische Vorbilder waren Guy de Maupassant und Anton Tschechow.

Klappentext

Als Gegenstück zu Heldenverehrung und Genie-Kult erzählt Maugham - nach dem Leben Paul Gauguins - die psychologische Biographie eines Genies: Charles Strickland, 17 Jahre lang Börsenmakler und makelloser Familienvater, verläßt Beruf, Frau, Kinder, Stellung und Besitz, um Maler zu werden. Kunsthändler entdecken auf Tahiti, seiner letzten Lebensstation, sein Genie und machen das Geschäft.

Autorenportrait

William Somerset Maugham (Paris 1874 - Nizza 1965) studierte Medizin in Heidelberg und London. Später reiste er viel (u.a. in den Fernen Osten) und nahm am Leben der internationalen Gesellschaft teil. Der Stil seiner Erzählungen lehnt sich an der gesprochenen Sprache an - oft gewürzt mit geistreich-witziger, bisweilen auch zynischer Lebenskritik. Maughams literarische Vorbilder waren Guy de Maupassant und Anton Tschechow.
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