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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wunderschöne Liebesgeschichte,
Rezension bezieht sich auf: Silberlicht: Roman (Gebundene Ausgabe)
Helen war einst eine wunderschöne Frau, die jung starb. Doch anstatt in den Himmel zu kommen, fristet sie ihr Dasein als Geist, immer an einen sterblichen Künstler gebunden, um diesem als Muse zu dienen'Viele Schriftsteller hat Helen leben und sterben sehen und ist nun an einen Hochschulprofessor gebunden, der im Geheimen an einem Buch arbeitet und sich von ihr inspirieren lässt. Jeden Tag begleitet Helen ihren 'Bewahrer' in die Schule und liebt es, den Kindern im Unterricht zuzusehen. Niemand nimmt von ihr Notiz, selbst wenn sie einen Vorhang zum flatter bringt oder Zettel auf den Boden fallen lässt. Doch ihr tristes Dasein ändert sich, als ihr die Augen eines siebzehnjährigen Jungen folgen und ihr dieser zulächelt! Helen kann es anfangs kaum glauben, dass sie von einem Sterblichen wahrgenommen wird- doch als sie sich öfters mit dem Jungen trifft und sogar mit ihm redet, offenbart er ihr sein Geheimnis: Er hieß einst James und war auch ein Geist- bis er den Körper eines Jungen und dessen Leben übernommen hat. Helen fühlt sich sofort zu James hingezogen und beiden wird klar, dass sie das Schicksal zusammengeführt hat' Einige Wochen später offenbart James seiner stofflichen Geliebten einen tollkühnen Plan: Um sich auch körperlich lieben zu können, muss Helen den Körper einer jungen Frau übernehmen. Dieses Unterfangen stellt sich aber als schwieriger als gedacht heraus, denn eine dunkle Macht übernimmt die Körper der 'verlorenen Seelen'. Als Helen endlich einen geeigneten Körper gefunden hat und versucht, in ihn zu schlüpfen, ahnt sie noch nicht, welche Konsequenzen dies auf sie und ihren 'Bewahrer' haben wird' Laura Whitcomb hat mit 'Silberlicht' eine wahrlich zauberhafte Liebesgeschichte geschrieben, in der nicht immer alles so läuft, wie man es gerne hätte. Die Frage, ob es ein 'Happy End' gibt, klärt sich erst auf den letzten Seiten. Es war mir von Anfang an klar, dass sich dieses Buch an die weibliche Leserschaft richtet und deshalb wenig 'Action' zu finden ist. Doch dies tut dem Lesegenuss keinen Abbruch- im Gegenteil! Das Buch ist gut strukturiert und mit einer Liebe zur blumigen Formulierung geschrieben. Man versinkt bereits auf der ersten Seite in einen Wachtraum, der den Leser nicht mehr loslässt. Obwohl sich die Geschichte auf ein paar wenige Personen und Umgebungen beschränkt, versteht es die Autorin ausgezeichnet, eine so dichte Atmosphäre aufzubauen, wie ich es selten erlebt habe. Ich hatte immer das Gefühl, die Protagonisten seien real. Zwar ist die Handlung an einigen Stellen ein wenig zu vorhersehbar, doch nie wirklich kitschig. Es gibt einige Stellen, die etwas langatmig geschrieben sind, doch gut zum Gesamtkonzept passen. Ich kann es nicht richtig in Worte fassen- das Buch hat seine eigene Magie. Nichts ist überhastet oder 'unfertig'. Mein Fazit: Eine gut geschriebene Liebesgeschichte, die es versteht, den Leser zu fesseln und in eine fremde Welt zu entführen. All jenen zu empfehlen, die mehr Wert auf eine gut durchdachte Geschichte als auf Action legen. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von Laura Whitcomb. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte,
Von Anette1809 "katzemitbuch.blogspot + filiposdr... (Rheinhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Silberlicht: Roman (Gebundene Ausgabe)
Helen begleitet als Muse in Lichtgestalt ihren "Bewahrer" bis hin zu dessen Tod. Sie selbst wandelt danach weiter auf der Erde, in Gesellschaft eines neuen "Bewahrers", ohne Erinnerung an ihr früheres Leben und in Unkenntnis darüber, warum es ihr nicht vergönnt ist, selbst in den Himmel aufzusteigen. Ihr Dasein ändert sich, als sie mit James auf eine andere Lichtgestalt trifft, die den Körper eines Siebzehnjährigen in Besitz genommen hat.Laura Whitcomb hat eine außergewöhnliche Liebesgeschichte geschrieben, nicht nur zwischen Helen und James, dem neuen Traumpaar der übersinnlichen Welt - wie es auf der Rückseite des Buches heißt, sondern auch eine Geschichte von der Liebe zu der Welt der Literatur und der Bücher. Die Literatur spielt tatsächlich neben Helen und James die dritte Hauptrolle in diesem Buch. Das Buch ist geschmückt mit Zitaten, Anspielungen auf bekannte Werke und immer wieder steht Helens Liebe zu Büchern im Vordergrund. James ist im Körper eines Drogensüchtigen gelandet und Helen bezieht den Körper der fünfzehnjährigen Jenny, deren Eltern religiöse Fanatiker sind. Das sind keine idealen Voraussetzungen für ihre junge Liebe, und so haben die beiden fortan mit dem übervorsichtigen Bruder von James/Billy und gegen den religiösen Wahn und die Verbote von Helens/Jennys Eltern zu kämpfen. Jennys Eltern und deren Gehabe fand ich erschreckend und so musste ich im Mittelteil des Buches ans Ende spicken, weil ich zwischenzeitlich befürchtete, dass die Geschichte ein schreckliches Ende nehmen wird... Wie die Geschichte für James/Billy und Helen/Jenny ausgeht, verrate ich natürlich nicht, dass muss schon jeder selbst herausfinden ;o) Die Autorin wechselt gekonnt zwischen Gegenwart und eher altmodisch anmutenden Passagen, insbesondere den Dialogen zwischen James und Helen, da die beiden ja in der Vergangenheit gelebt haben und das merkt man ihrer Sprache und ihrem Verhalten an. Überhaupt fand ich das Buch an den Stellen am schönsten, wenn sich die Handlung nur zwischen den beiden abgespielt hat. Die Geschichte wird komplett aus der Perspektive von Helen erzählt. Die ersten Kapitel aus Helens Geister-Sicht fand ich noch etwas wirr, aber spätestens als sie auf James trifft und die Geschichte sich nicht mehr nur in ihrem Kopf abspielt, klart das Geschehen auf und der Leser wird in den Bann einer wunderschönen Liebesgeschichte gezogen. Gegen Ende hin kamen mir einige Personen und Handlungsstränge zu kurz. So hätte ich mir entweder gewünscht, das Buch hätte noch ein paar Seiten mehr gehabt, um jedem Protagonisten gerecht zu werden, oder die Entwicklung von Jennys Elternhaus wäre knapper ausgefallen. Jennys Eltern und deren religiöses Gehabe standen mir am Schluss zu sehr im Vordergrund. Lieber hätte ich noch mehr von James und Helen gelesen, wie sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen müssen, um ihrer persönlichen Hölle entfliehen zu können. Aufmachung des Buches: Die Covergestaltung dieses Buches ist eine gesonderte Erwähnung wert: Sie passt wunderbar zu der Lichtgestalt von Helen. Das Cover glänzt und glitzert in wunderschönen Gold- und Silbertönen und das Konterfei einer Frau, die Helen sein könnte, zeichnet sich in ganz zarten Farben auf der Vorderseite des Buches ab. Fazit: Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die besonders sprachlich aus der Masse heraussticht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Zartfühlende Liebesgeschichte,
Von
Rezension bezieht sich auf: Silberlicht: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Silberlicht" ist ein Roman der leisen und sanften Töne. Sowohl die Romantik als auch die fantasievolle Erzählung schreiten nicht mit großen Tönen daher, sondern leben von stillen Wortbildern und sinnhaften Handlungen. Die Ausgangssituation ist ungewöhnlich, da ein Geist die Hauptperson ist, die auf der Suche nach ihrer Vergangenheit ist und einen Weg findet, aus ihrer momentanen Existenz auszubrechen. Dabei trifft sie auf einen Gleichgesinnten, der sie verstehen kann und mit dem sie eine zarte Liebesbeziehung eingeht.Die Welt, die Laura Withcomb erschafft, ist märchenhaft und gleicht doch unserer Realität, zumindest spielt sie darin. Zwei Seelen, die sich miteinander verbunden fühlen, treffen sich körperlich in den Leibern zweier gebrochener Jugendlicher wieder, die ihre ganz eigenen Probleme und Sorgen hatten. Der Konflikt, die Identität der Geistwesen mit der Realität der Körper, in die sie geschlüpft sind, zu vereinen, birgt sehr viel Spannung und gefühlvolle Momente. Besonders das eiskalte Elternhaus von Helens übernommenen Körper wird sehr eindringlich dargestellt, so dass man sich als Leser gebannt fragt, wie schlimm sich die Dinge noch weiter entwickeln können. Letztlich dreht sich aber dennoch alles darum, dass zwei Liebende sich finden und gemeinsam einen Versuch unternehmen, aus der eigenen Hölle zu entfliehen und ihrer Existenz als Geister zu entkommen. Verwoben ist dies in die Erinnerungen und Erlebnisse Helens, aus deren Blickwinkel die Erzählung beschrieben wird. Ein weiblicher und mit zartfühlenden Worten beschriebener Roman, der die liebevolle Odyssee zweier Menschen nach dem Sinn ihres Seins festhält. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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