Ich fand das Buch nicht gut, die Geschichte konnte mich nicht überzeigen, zudem sie zum Teil sehr
unlogisch und verwirrend war. Mit Märchenmond hat es nichts zu tun, es fällt nicht einmal das Wort. Nur
die Steppenreiter, Themistokles und die Prinzessin der Gläsernen Stadt werden erwähnt.
Über die Heldin Samiha erfährt man wenig, nur dass sie 14 Jahre alt ist und wegen Aufmüpfigkeit schon
aus mehreren Internaten verwiesen wurde, bis sie jetzt auf Unicorn Heights gelandet ist. Warum Samiha so
aggressiv ist und sich gegen alles auflehnt, wird gar nicht erläutert, ob es z.B. Vorkommnisse in der Vergangenheit
gab, die sie charakterlich so werden ließen. Mir war sie unsymphatisch, da sie schon aus Prinzip gegen alles ist
und jeden Menschen ablehnt, auch die, die ihr freundlich begegnen.
Märchenmond wird von Samiha gar nicht betreten, vielmehr verschwimmen hier die Grenzen zwischen der realen
und der phantastischen Welt, was ich sehr unlogisch fand. Jeder Mensch hat ein Spiegelbild in der anderen Welt
(sprich Märchenmond), aber als Kim nach Märchenmond kam, war er immer noch er selbst.
Samiha ist jedoch plötzlich eine Prinzessin und kann reiten, obwohl sie noch nie auf einem Pferd saß.
Die Story ist auch flach, das Einhorn Silberhorn, in unserer Welt auf Unicorn Heights Star genannt, wird bedroht
und Samiha muss es beschützen. Vor wem und warum bleibt unklar, das Ende, bzw die Auflösung ebenfalls.
Fazit: Ein langweiliges Buch, man hätte mehr daraus machen können, die Geschichte beginnt spannend, erreicht aber
dann den toten Punkt, den sie nicht mehr überwindet