"Silber für die Welt" ist ein durchaus spannendes Buch, seine Schwäche liegt lediglich in der nicht klaren Struktur des Dargestellten und in den fehlenden Querbezügen zur angewandten Kunst, bzw. der Stilgeschichte.
Dies nur kurz vorab als Grobkritik.
Das Buch beschreibt in erster Linie eher die Geschichte der Manufaktur Peter Bruckmanns bis zu Ihrem Niedergang. Dabei sind spannende Aufsätze zusammengestellt worden, allein der Bildteil weiss nicht recht zu überzeugen, die Artefakte wirken unsystematisch angeordnet - die Auswahlkriterien sind nicht erkennbar.
Gut strukuriert ist aber der Anhang mit einer Besteckübersicht der gefertigten Modelle und der bedeutendsten Künstler, die für die Manufaktur tätig waren. Auch die Stempel werden gut erklärt und sind chronologisch abgebildet.
Als Quelle aber gut zu benutzen und für den kunsthistorischen Laien sicher ein interessanter Einstieg in die Welt des Gebrauchssilber.