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Silber im Saum
 
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Silber im Saum [Gebundene Ausgabe]

Katja von Glan
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Nymphenburger (Juli 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3485009172
  • ISBN-13: 978-3485009171
  • Größe und/oder Gewicht: 22,5 x 15,1 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.018.194 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Katja von Glan
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nach dem Tod Heinrichs VI. im Herbst des Jahres 1197 herrscht im deutschen Reich ein Machtvakuum. In den Thronstreit werden die Kölner Kaufmannstochter Mechthild und die Hofdame Johanna verwickelt; sie erleben die Irrungen und Wirrungen von Macht und Liebe, die höfischen Intrigen, die hohe Liebe des Minnegesangs mit Walther von der Vogelweise.
Der Historikerin Katja von Glan gelingt eine farbige Schilderung des Mittelalters und eine packende Darstellung einer der interessantesten Epochen der deutschen Geschichte.

Der Verlag über das Buch

Nach dem Tod Heinrichs VI. im Herbst des Jahres 1197 herrscht im deutschen Reich ein Machtvakuum. Ein Teil der Reichsfürsten krönt den Welfen Otto zum König, ein anderer den Staufer Philipp. In diesen Thronstreit werden die Kölner Kaufmannstochter Mechthild und die Hofdame Johanna verwickelt. Sie erleben die Irrungen ud Wirrungen von Macht und Liebe, die höfschen Intrigen, die hohe Liebe des Minnesangs mit Walther von der Vogelweide, den Kampf um Aachen und viel Aufregung um versteckte Silberstücke im Saum eines Gewandes.

Der jungen Historikerin Katja von Glan gelingt eine farbige Schilerung des Mittelalters und eine packende Darstellung einer der interessantesten Epochen der deutschen Geschichte.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wertvolle Unterhaltung 18. Mai 2003
Format:Gebundene Ausgabe
In dem Buch „Silber im Saum" werden die Geschichten zweier fiktiver Frauen, zur Zeit der Thronquerelen, nach dem Tod des Königs Heinrich VI, erzählt. Die Autorin erzählt anschaulich und spannend, so das man als Leser unwillkürlich ins Geschehen der Geschichte hineingezogen wird und mit den Hauptpersonen bangt und fühlt.
In diese spannenden Geschichten einer Kaufmannstochter und einer Hofdame ist wunderbar ein Stück deutscher Kulturgeschichte verpackt. Wenn ein Autor eine aufregende Geschichte schreibt und gleichzeitig dem Leser Fakten aus einer leider viel zu stark vernachlässigten Epoche unseres Landes nahe bringt, halte ich seine Arbeit für wertvoll.
Ich finde, es gibt leider viel zu wenig historische Romane der deutschen Geschichte vor unserem schwarzen Zeitalter, die auch spannend geschrieben sind. Ich hoffe, wir haben noch einiges zu erwarten, von der jungen Autorin/Historikerin, die einen mit ihren Büchern so bunt unterhält und gleichzeitig bildet.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Frankypistor VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
In historischen Romanen, die im Mittelalter spielen, klirren meist die Schwerter, werden Ungläubige bekämpft, Drachen geschlachtet, Hexen verbrannt und hehre Fräuleins von tapferen Helden entjungfert. Nicht so in diesem Buch. Hier erleben wir die Zeit der kühnen Recken aus der Perspektive zweier Frauen, die mehr zufällig in den Machtkampf zwischen Welfen und Staufern um 1200 hineingeraten: Joanna, einer Hofdame der Gemahlin Philips des Staufers und Mechthild, einer Kaufmannstochter, die von Anhängern Ottos des Welfen im Wald aufgelesen wird. Ein fesselnder Einstieg - die hilflose, ihres Gedächtnisses beraubte Heldin - der allerdings etwas arg breitgetreten wird. (Nach der Hälfte des Buches weiß sie noch immer nicht, wer sie ist, und eine überzeugende Erklärung für den Gedächtnisverlust der ansonsten recht resoluten Dame wird dem Leser auch nicht geliefert).
Beide Frauen begegnen Männern, in die sie sich verlieben, obwohl sie auch schon anderweitig gebunden sind, und die daraus resultierenden emotionalen Irrungen und Wirrungen sind gut geschildert. Auch die humorvollen Kapitelüberschriften haben mir gefallen.
Was der Autorin allerdings fast nie gelingt, ist der Aufbau längerer Spannungsbögen. Zu viele, für die Handlung belanglose und teilweise unglaubwürdige Szenen, die sogleich wieder aufgelöst werden, reihen sich aneinander. Zwei Beispiele:
„Die Krone - oh, die hatte ich fast vergessen. Otto braucht eine Krone!", fällt es einem der männlichen Protagonisten auf S. 224 ebenso spät wie treffend ein. Zwei Tage später ist - oh Wunder - das Werk nicht nur fertig und der König gekrönt, sondern der Auftraggeber schmachtet grundlos im Kerker, wo er allerdings nicht lange verbleibt, den schon auf S. 228. erfährt der Leser aus verzeihendem Otto-Munde: „Was guckt Ihr? Das Ding ist not important". (Dass man am englischen Königshofe, wo Otto erzogen wurde, um diese Zeit Französisch sprach, scheint der Autorin entgangen zu sein. Davon abgesehen ist das Buch aber, soweit ich es beurteilen kann, gut recherchiert und die Erläuterungen im Anhang zu den geschichtlichen Zusammenhängen sind hilfreich).
Wie aus einer früheren Fassung übrig geblieben wirkt auch die auf S. 294 ff. präsentierte, ansonsten folgenlose Enthüllung, dass der bis dahin im Hintergrund schuftende Schurke Lummersbacher eine Art Jugendliebe Mechthilds war. Allerdings entleibt er sich gleich selbst, wonach flugs ein Bastardbruder aufgefunden wird, mit dem die Autorin allerdings auch nichts Rechtes anzufangen weiß.
Vom Stil her würde man sich manchmal etwas mehr Hang zur genauen, statt zur allgemeinen Beschreibung wünschen: Da sind Burgen einfach „mächtig" und Wandteppiche „wunderschön", dafür werden manche Bilder überstrapaziert, so wenn Bedürftige immer wieder „verbogene Blechpfennige" zugeworfen erhalten.
Wenn man sich bis ca. S. 340 durchgelesen hat, gewinnt die Handlung deutlich an Spannung und das Aufeinandertreffen der beiden Frauen, deren Erlebnisse bislang parallel geschildert wurden, gibt dem Buch Farbe. Auch das Ende ist nicht so glatt und vorhersehbar, so dass man Spaß an dieser Lektüre jenseits der Mittelalterklischees haben kann.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Galarina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Den Thronstreit zwischen Welfen und Staufern über zwei Personen aus dem Gefolge von Otto und Philipp aufzuzeigen, ist eine interessante Idee, die in ihrer Umsetzung viele Möglichkeiten bietet, die unterschiedlichen Charaktere der beiden Thronanwärter herauszuarbeiten, gleichzeitig aber auch das Umfeld der damaligen Zeit zu beleuchten. Trotz der parallelen Handlungsstränge gelingt es Katja von Glan hier auch beide Ebenen so voranzutreiben, dass der Wechsel zwischen den Ebenen harmonisch ist und nicht als störend empfunden wird. Das Zusammentreffen der beiden Hauptfiguren und einige andere Elemente sind zwar als schöne und interessante Wendungen zu sehen, sind aber auch sehr unwahrscheinlich bzw. zufällig.

Leider zeigen sich in ihrem Roman „Silber im Saum" für mich einige sprachliche Schwächen. In einigen Szenen insbesondere im ersten Drittel des Romans fallen aus Hauptsatzreihungen bestehende Passagen auf. Mag sein, dass diese als Stilmittel eingesetzt werden sollten, um die Spannung zu steigern oder die Drucksituation von Mechthild zu zeigen. Meines Erachtens stören sie jedoch den Lesefluß deutlich bzw. wären als Stilmittel an diesen Stellen nicht geeignet. Nach dem ersten Drittel wird die sprachliche Gestaltung deutlich besser. Die Sprache ist flüssig, wenn auch einfach gehalten und enthält einige sehr schöne Bilder. Leider werden manche Verhaltensweisen deutlich überstrapaziert, so müsste Mechthild ständig blutig verschwollene Lippen haben, weil sie ständig auf ihre Unterlippe beißt.

„Silber im Saum" enthält leider auch einige historische Fehler. So ist die Kaufmannstochter Mechthild eine Kennerin der doppelten Buchführung und bringt damit auch einen anderen Kaufmann zum Erfolg - obwohl die doppelte Buchführung erst einige Jahrhunderte später resultierend aus der kirchlichen Verwaltung erfunden wird. Daß Otto englisch spricht, erscheint mir eher unrealistisch, da man am englischen Königshof, wo Otto aufwuchs, zu dieser Zeit eigentlich Französisch sprach. Diese und einige andere historischen Fehler schmälern jedoch nicht, was Katja von Glan dem Leser im Kern übermitteln will.

Im Anschluß an den Roman gibt Katja von Glan noch einige geschichtliche Anmerkungen und erläutert, welche Bestandteile ihres Romans fiktiv und welche real sind.

Wegen der beschriebenen Mängel würde ich den Roman mit 3,5 Amazon-Sternen einstufen. Da mich „Silber im Saum" aber trotzdem gut unterhalten hat und mich die Fortsetzung des Thronstreits in „Der Sternenmantel" und „Die Pilgermuschel" durchaus interessieren würde, fällt mir das Aufrunden nicht schwer.

Dem Verlag kann man das Lob aussprechen, Katja von Glan mit einem guten, passenden Titel und einer ansprechenden Umschlaggestaltung belohnt zu haben. Der HC-Ausgabe ist ein Lesezeichen beigefügt, das auf einer Seite die wesentlichen Personen aus dem Welfenkreis aufzeigt und auf der anderen Seite die wesentlichen Personen aus dem Staufergefolge auflistet.

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Vor 17 Monaten von Lesefan veröffentlicht
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Am 30. Juli 2004 veröffentlicht
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Veröffentlicht am 26. Februar 2004 von kyrrdis
Es kann nur Einen geben - mittelalterlicher Antagonismus
Ze Rôme hôrte ich liegen und zwêne künege triegen ...... ôwê, der bâbest ist ze junc: hilf hêrre, dîner kristenheit! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2003 von timediver®
Historischer Roman einmal "anders"
Wer einen historischen Roman in der Zeit der Ottonen mit triefendem Schmalz erwartet ist hier falsch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Mai 2003 von "cjaehnke"
Klasse bis zur letzten Seite
Obwohl ich nicht gerne dicke Bücher lese, konnte ich dieses Buch nicht aus der Hand legen.Es ist ein sehr spannendes Buch und jede Frau kann sich in die Gefühlswelten der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Mai 2003 von "ajolix"
Silber im Saum
Selbst als absoluter Freund historischer Romane - dieses Buch konnte ich nun wirklich nicht gut finden ! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Mai 2003 von "haraldpfister"
Leben im 13ten Jahrhundert
Als Geschichtsinteressierter ist mir das Buch bei meiner Tochter ins Auge gestochen; sie selbst hatte es noch nicht gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2003 von Werner
Leben im 13.ten Jahrhundert
Als Geschichtsinteressierter ist mir das Buch bei meiner Tochter ins Auge gestochen; sie selbst hatte es noch nicht gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2003 von Werner
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