Mit gelassener Virtuosität stellen TPCO hier insgesamt 11 Klanggemälde vor, die entrückt und meditativ wirken, aber alles andere als synthetische Elektrosoundteppiche sind. Jeder Ton ist handgemacht, virtuos in die Klangcollagen eingefügt, mit Wohlgefühl wandert man durch diesen Garten aus Tönen. Signs of Life bietet keine ausgelassenen Momente, aber durchaus Beschwingtes, wenn es auch auf den ersten Blick kühl und gesichtslos daherkommen mag. Doch hinter der befrackten Fassade erspürt man außer dem Können vor allem auch eine Spielfreude, der bei aller Lust am Eigenwilligen die Eingängigkeit nicht verlorengeht. Es ist eines dieser Alben, die man selten hört - aber dann nachmittage- oder nächtelang immer wieder.