Produktinformation
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Dazu kommt dann noch, dass Fesslers Latinjazz über weite Strecken überaus geleckt und oberflächlich daherkommt. Der Brasilien-Fan bevorzugt leider eine aseptische Soundgestaltung, die kein Staubkörnchen, kein Fitzelchen Schmutz zulässt und deshalb auf Dauer steril, ja leblos wirkt. Das ist dann doch ziemlich ernüchternd. Darüber kann auch die Teilnahme prominenter, international anerkannter Instrumentalisten nicht hinwegtrösten. Till Brönner, Mitchel Forman, Ernie Watts, Wolfgang Haffner etc. haben für Fesslers lateinamerikanisch gefärbte Jazzsongs phasenweise einen angenehm leichten Background erschaffen. Das ist jedoch der einzige Lichtblick einer ansonsten enttäuschenden Platte. --Harald Kepler
© Jazz thing - Christoph Giese
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