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Signale der Liebe
 
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Signale der Liebe [Taschenbuch]

Karl Grammer
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 557 Seiten
  • Verlag: Dtv (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423330260
  • ISBN-13: 978-3423330268
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 703.094 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Karl Grammer
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Kurzbeschreibung

Wenn Sie glauben, Liebe beginnt mit dem ersten Blick, dann täuschen Sie sich - sie beginnt schon lange vorher. Mehr oder weniger verhängisvolle Affären beginnen, ohne dass die darin verwickelten Personen auch nur die geringste Ahnung davon haben. Und im Kampf der Geschlechter haben wir ein großes Arsenal geheimer Waffen eingesetzt. In einem breit angelegten Forschungsprojekt der Max-Planck-Gesellschaft und des Wiener Ludwig-Boltzmann-Instituts für Stadtethologie sind die Verhaltensforscher den geheimen biologischen Faktoren, die unser Beziehungsverhalten beeinflussen, auf die Spur gekommen. Wissenschaftlich fundiert wird aufgezeigt, welche Mechanismen und Gesetze die Kontaktaufnahme, die Wahl eines Partners und die dazu gehörigen Strategien bestimmen, welche Rolle Schönheit, erotische Attraktivität, Selbstdarstellung spielen, was die Körpersprache signalisiert und mit welchen Tricks und Finessen der Wunschpartner umgarnt wird. Es entsteht ein erstaunlich klares und strukturiertes Bild, das die oftmals verborgenen Muster der Liebe verdeutlicht und unser eigenes Verhalten erklärt und verstehbar macht.

Karl Grammer , geboren 1950, Studium der Zoologie, Anthropologie und Physik an der Universität München, ab 1978 an der Forschungsstelle Humanethologie der Max-Planck-Gesellschaft, 1982 Promotion, 1985 wissenschaftlicher Assistent, seit 1991 Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Stadtethologie in Wien.

Der Verlag über das Buch

»Das ist nicht nur erhellend, sondern stellenweise auch erheiternd. « GEO Wissen -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Nichts für Einsteiger, 3. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Signale der Liebe (Taschenbuch)
Der Untertitel "Die biologischen Gesetze der Partnerschaft" charakterisieren des Inhalt des Buches weit besser als der reißerische Titel selbst. Das Buch richtet sich mehr an den wissenschaftlich vorgebildet Interessierten als an den Laien, der sich erhofft ein paar Tipps für den nächsten Flirt zu holen. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass das Buch mehr ein Abfallprodukt von ein paar Vorlesungsmanuskripten als ein Werk aus einem Guss ist. Teilweise wird der Stand der Wissenschaft in Form einer Literaturübersicht dargestellt, was aber wegen der sich widersprechenden Ergebnisse dazu führt, dass der Leser sich so manches Mal entnervt fragt, was denn nun letztlich stimmt, oder ob er das soeben gelesene gleich wieder getrost vergessen kann, weil eine Antwort auf die aufgeworfene Frage einfach noch nicht existiert. Der einzige Lerneffekt aus diesen Passagen ist, dass man sieht, wie mühsam die Wissenschaft versucht, der Natur einige Antworten abzuringen. In weiten Teilen des Buches werden dann Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe von Herrn Grammer referiert, aber die Signifikanz der Ergebnisse dieser Diplom- oder Doktorarbeiten steht meiner Erachtens in keinem Verhältnis zu dem Raum, der Ihnen eingeräumt wird. Die wesentlichen Aussagen des Buches hätte man auf weit weniger als auf 500 Seiten unterbringen können (so ist zum Beispiel in einem jüngst erschienen Artikel in einem Bild-der-Wissenschaft-Sonderheft auf 4 Seiten der Ablauf eines Flirts beinah genauso gut beschrieben wie auf den 130 Seiten in Grammers Buch). Schmerzlich aufgefallen ist mir schließlich die mangelnde Strukturierung des Buches; manche Themen werden an verschiedenen Stellen angeschnitten und zu anderen Themen, zu denen man gern mehr gelesen hätte, bricht die Beschreibung abrupt ab. Zwar enthält das Buch einige bis viele (je nach Vorkenntnissen) interessante Detailinformationen, aber diese bleiben all zu oft fragmentiert; der verbindende Überbau fehlt einfach.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen übersichtlich und eindeutig empfehlenswert, 6. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Signale der Liebe (Taschenbuch)
Das Buch glänzt durch seine vielen Beispiele und macht dem Leser deutlich, das Liebe mehr als eine reine Emotion, sondern vielmehr ein hochentwickelter Urinstinkt ist. Von der Theorie des Flirts, bis zu eigentlichen Partnerwahl wird aufgezeigt, was jeweils in Mann und Frau innerhalb dieses Prozesses vorgeht. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der einen Sinn für Psychologie hat und hinter die Kulissen schauen möchte, um einfach besser zu sein.
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35 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Sehr interessantes Thema aber einseitig, 11. März 2001
Rezension bezieht sich auf: Signale der Liebe (Taschenbuch)
Das Buch ist thematisch sehr interessant, manchmal auch amüsant und teilweise sehr ausführlich, aber auch leider ziemlich einseitig. Wie viele seiner humanethologischen Mitstreiter geht Grammer doch stark von männlich geprägten Modellen aus und stellt nur ansatzweise die "Signale" dar, auf die Frauen reagieren. Mit Imponiergehabe und dickem Geldbeutel(den sog. Versorgerqualitäten) allein ist, denke ich, nur ein mageres Surrogat weiblicher Sexualität und Liebe zu bekommen, das am Ende noch durch männliches Dominanzgehabe im entscheidenden Augenblick ganz in sich zusammenfällt. Grammers schwer verdauliche Diskussion über Vergewaltigung als "fakultative Reproduktionsstrategie" ist aus diesem Missverständnis heraus erklärbar. Wäre es nicht hier spätestens hilfreich den bei Humanethologen allseits beliebten Vergleich mit unseren nächsten tierischen Verwandten, den Schimpansen und Bonobos heranzuziehen und zu überlegen, warum diese solche "fakultativen Reproduktionsstrategien" kaum benützen, obwohl sie ja doch wohl nicht mir einer Strafverfolgung rechnen müssen. Vielleicht spielen bei der Perversion männlicher Aggression gesellschaftliche Strukturen eine weit größere Rolle, als Grammer annimmt. Grammer scheint mir doch sehr geprägt durch die traditionalistischen Vorstellungen von weibl. Sexualität und Rolle des Kreises um Eibl-Eibesfeldt. Vorstellungen, die doch schon ziemlich überholt sein dürften. Die "Signale" sind also eher ein Buch für Frauen(falls sie ein dickes weibliches Fell besitzen), um ihre Signalwirkung auf Männer kennenzulernen als umgekehrt. Männern, falls sie etwas über weibliche Sexualität und Psyche erfahren wollen, würde ich eher Natalie Angiers "Frau" empfehlen.

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