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Das Gerät:
Die Pulsuhr PC 25 10, besteht aus einem Brustgurt, der ab einem Brustumfang von circa. 70-75 cm, bis circa 130cm geeignet ist und der Armbanduhr die bei einem Handgelenksumfang von 12cm bis 21cm passt. Beide Geräte sind batteriebetrieben und können komplett abgeschaltet werden, was sehr praktisch ist, wenn man die Uhr ausschließlich zum Trainieren verwenden möchte.
Die Bedienungsanleitung:
Die Bedienungsanleitung ist gut verständlich. Lediglich die Einstellung des "individuellen Trainingsbereichs" ist insofern schlecht erklärt, als man nicht erfährt, ob man hier die absoluten Pulswerte oder die Prozentsätze der maximalen Herzfrequenz eingeben soll.
Durch Ausprobieren fand ich heraus, dass es sich um die absoluten Werte handelt.
Die beigefügte Schnellanleitung hingegen ist nicht besonders übersichtlich und eingänglich.
Das Training:
Um Herauszufinden in welchem Bereich der Puls beim Training liegen sollte, muss man zunächst seine maximale Herzfrequenz ermitteln. Hierzu liefert die Bedienungsanleitung eine einfache Formel. Nun kann man zwischen 2 vorgegebenen Programmen ("fat burning" und "fitness") wählen. Diese orientieren sich jeweils an einem gewissen Prozentsatz der eingegebenen maximalen Herzfrequenz. Zusätzlich dazu kann man durch eine "individuelle Zone" einen konkreten Wertebereich festlegen, in dem man trainieren möchte, also z.B. 120/175.
Beim Eintritt in diese Trainingszone piept die Uhr 2 Mal lang, beim Austritt nach oben 5 Mal kurz und beim Verlassen nach unten 3 Mal kurz. Positiv ist, dass sie wiederholt piept, wenn man außerhalb der Zone weitertrainiert, da es ja durchaus vorkommen kann, dass man das erste Piepen überhört. In seltenen Fällen piept die Uhr ohne dass ein Verlassen oder Betreten
der Zone vorausgegangen ist.
Dies kommt vor allem vor, wenn man am Rand der Zone trainiert. Offensichtlich ist hier die Anzeige etwas ungenauer, als die tatsächliche Messung, die ja für den Signalton ausschlaggebend ist.
Training an Land:
Der Sensor reagiert schlecht, wenn die Auflagefläche ganz trocken ist, also zumeist zu Beginn des Trainings. Dafür sitzt der Brustgurt fest und verrutscht auch bei längerem Laufen, etc. nicht.
Training auf dem Fahrrad:
Für das Training auf dem Fahrrad, wird eine Halterung für die Armbanduhr mitgeliefert, die am Lenker befestigt werden kann. Allerdings gibt es Übertragungsschwierigkeiten, sobald die Uhr mehr als 70cm vom Gurt entfernt wird.
Training im Wasser:
Im Wasser funktioniert die Übertragung am besten, und auch die Signaltöne hört man problemlos. Allerdings kann man die Uhr zwar im nassen Zustand, aber nicht unter Wasser bedienen.
Trainingsauswertung:
Am Ende eines jeden Trainings erscheint automatisch die Trainingsauswertung, welche auch automatisch gespeichert wird. Sie enthält Angaben über die Trainingsdauer, die mittlere und die maximale Herzfrequenz des Trainings, den Kalorienverbrauch und den prozentualen Anteil der Zeit, in der in der Trainingszone trainiert wurde. Dies erleichtert eine Trainingsdokumentation erheblich.
Fazit:
Im Großen und Ganzen, kann man mit dieser Uhr sehr zufrieden sein. Sie ist robust, nicht übermäßig schwer und leicht zu bedienen. Für extrem dünne Menschen oder Kinder ist sie allerdings aufgrund der Brustgurtweite nicht zu empfehlen.