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Sigma 17-70mm F2,8-4,0 DC MACRO OS HSM Objektiv (72mm Filtergewinde) für Canon
 
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Sigma 17-70mm F2,8-4,0 DC MACRO OS HSM Objektiv (72mm Filtergewinde) für Canon

von Sigma
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)


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Produktmerkmale

  • Standard Zoomobjektiv
  • OS (Optical Stabilizer) und HSM (Hyper Sonic Motor)
  • Naheinstellgrenze 22 cm
  • ideal für Innen- und/oder Außenaufnahmen
  • Lieferumfang: Objektiv, Frontdeckel, Rückdeckel, Gegenlichtblende LH780-04 (tulpenförmig)
  Weitere technische Details

Produktinformation

  • Größe und/oder Gewicht: 8,9 x 8,9 x 7,9 cm ; 535 g
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 721 g
  • Versand: Dieser Artikel wird, wenn er von Amazon verkauft und versandt wird, nur in folgende Länder versandt: Deutschland
  • Modellnummer: 17-70mm f/2.8-4 Canon
  • ASIN: B002ZNJB32
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 4. Dezember 2009
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang:

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Sigma 17-70mm F2,8-4,0 DC OS HSM

Abb. 17-70mm F2,8-4,0 DC OS HSM
Abb. 17-70mm F2,8-4,0 DC OS HSM

Beispielbild vom 17-70mm F2,8-4,0 DC OS HSM
Beispielbild vom 17-70mm F2,8-4,0 DC OS HSM
Ob in Innenräumen oder im Außeneinsatz: unser lichtstarkes Standard-Zoomobjektiv stellt einen echten Allrounder dar und wird Sie mit all seinen Talenten von Anfang an überzeugen. Es bietet Ihnen mit seiner hohen Anfangslichtstärke die entsprechenden Reserven bei schlechteren Lichtverhältnissen und ermöglicht dadurch kürzere Verschlusszeiten. Der Brennweitenbereich deckt die meisten Standardmotive ab und wird die Notwendigkeit für Objektivwechsel einschränken. Das 17-70mm ist mit unserem OS (Optical Stabilizer) und HSM ausgestattet. Die Innenfokussierung verhindert, dass sich die Frontlinse beim Scharfstellen dreht. Hierdurch sind der problemlose Einsatz einer tulpenförmigen Gegenlichtblende und der bequeme Gebrauch eines Polfilters möglich.

Der OS (optische Stabilisator), der die Gefahr der Verwacklungsunschärfe minimiert, erweitert die Möglichkeiten der Freihandfotografie um ca. 4 Belichtungsstufen. Im Pentax und Sony Anschluss kann die eingebaute OS Funktion des Objektivs auch genutzt werden, wenn die Kamera selbst mit einer Stabilisierungsfunktion ausgestattet ist. Der Einsatz von 3 asphärischen Linsenelementen und einem ELD Glaselement sorgt für die exzellente Abbildungsqualität. Die SIGMA SML (Super Multi Layer) Vergütung verhindert Geisterbilder durch Reflexionen an der Sensoroberfläche und liefert äußerst kontrastreiche Bildergebnisse. Dank der geringen Aufnahmeentfernung von nur 22cm über den gesamten Zoombereich, eignet sich das Objektiv mit Maßstab 1:2,7 hervorragend für Nahaufnahmen und eröffnet Ihnen sogar ansatzweise die Welt der Makrofotografie.







- APS-C Sensor geeignet

Zuallererst verhindern die Vergütungstechnologie und die Konstruktion der DC Objektive, deren Berechnungen die digitalen Ansprüche zugrunde liegen, weitgehend Lichtreflexionen des Sensors an der rückwertigen Objektivlinse. Darüber hinaus bieten Ihnen die DC Objektive eine beeindruckende Bildqualität trotz geringen Gewichtes und kompakter Baugröße, die den Ansprüchen der digitalen SLR Kameras gerecht wird. Diese Objektive beschränken sich auf den Bildwinkel, der von den meisten DSLR Kameras ohnehin nur genutzt wird – auf den Bildwinkel der Kameras mit einer Sensorgröße im sogenannten APS-C Format. Die Sensoren der meisten digitalen SLR Kameras sind nämlich kleiner als der 35mm Film mit seinem 24x36mm Format und besitzen die Abmessungen des APS-C Filmformates. Daher können Sie die DC Objektive nicht auf einer Vollformat-Digitalkamera oder einer analogen Filmkamera einsetzen. Sie erhielten unweigerlich Abschattungen in den Bildecken. Durch die Beschränkung des Bildwinkels auf eben dieses APS-C Format ist es von der Konstruktion her möglich, eine beachtliche Abbildungsleistung mit vertretbarem Konstruktionsaufwand zu erzielen. Das weniger komplexe Design wirkt sich in Größe und Gewicht der DC Objektive aus. Der geringere Aufwand sorgt für eine deutliche Kostenersparnis, die wir selbstverständlich an unsere Kunden weitergeben. Mit unseren DC’s erhalten Sie leistungsstarke Objektive zu äußerst attraktiven Preisen.

links mit OS, rechts ohne OS
links mit OS, rechts ohne OS

Wenn Objektive der DC-Serie an 35mm SLR Kameras oder Digital-Kameras, deren Bildsensoren größer als das APS-C Format sind, eingesetzt werden, treten Vignettierungen im Bild auf.

- Optical Stabilizer (nicht bei Pentax und Sonyanschluss)

Sensoren im Objektiv erkennen Kamerabewegungen, die zu einer Verwacklungsunschärfe im Bild führen können und im Zusammenspiel mit einem beweglich aufgehängten Linsenelement werden diese Bewegungen kompensiert. Folglich werden Ihre fotografischen Möglichkeiten bei Freihandaufnahmen in erheblichem Umfang gesteigert. Stabilisierte Objektive ermöglichen es Ihnen, 3 - 4 Belichtungsstufen länger als üblich verwacklungsfrei aus der Hand zu fotografieren. An Kameramodelle, die bereits mit einem Stabilisator ausgestattet sind, haben Sie die Wahl, ob Sie den Stabilisator der Kamera oder den des Objektivs einsetzen. Stabilisatoren im Objektiv bringen allerdings immer den Vorteil, dass Ihnen diese zusätzlich ein stabilisiertes Sucherbild liefern. Einer genauen Beurteilung des Bildes und einem exakten Einsatz des Fokus steht somit nichts mehr im Wege.

MTF - Chart
MTF - Chart

– Ein Motor mit Geschwindigkeit

Bei HSM-Objektiven kommt ein Motor zum Einsatz, der durch Ultraschallwellen angetrieben wird. Diese Technologie bietet Ihnen eine sehr schnelle, exakte und nahezu lautlose Art der automatischen Scharfstellung. Zwei verschiedene Typen des HSM-Ultraschallantriebs kommen in unseren Objektiven zum Einsatz. Zum einen der HSM-Ringmotor, welcher überwiegend in den hochwertigen EX Objektiven verbaut wird. Dieser HSM-Antrieb gestattet es Ihnen jederzeit manuell in den AF-Betrieb einzugreifen. Zum anderen kommt ein HSM-Mikromotor vornehmlich in kompakten Objektiven, den so genannten Allroundzoom-Objektiven, zum Einsatz. Hier ist ein manuelles Eingreifen in den AF-Betrieb nicht möglich.

MTF - Modulation Transfer Funktion

Die MTF (Modulation Transfer Funktion) stellt eine der Meßmethoden dar, mit denen das Leistungsvermögen eines Objektives und sein Kontrastverhalten an unterschiedlichen Ortsfrequenzen ermittelt werden kann. Die horizontale Achse drückt in Millimeter den Abstand der Bildmitte zum Bildrand aus, die vertikale Achse drückt den Kontrastwert aus (höchster Wert ist 1).

Die Angaben für 10 Linien/mm geben das Kontrastverhalten des Objektives wieder (rote Linien), die Werte für 30 Linien/mm drücken das Auflösungsvermögen aus (grüne Linien), jeweils bei geöffneter Blende. Linien, die parallel zum Bildkreisdurchmesser verlaufen, nennt man sagittale Linien (durchgezogene Linie), quer verlaufende Linien nennt man tangentiale Linien (gestrichelte Linie).

3 Jahre Garantie

Geniessen Sie den Vorteil der erweiterten Sigma (Deutschland) 3-Jahres-Garantie. Bitte beachten Sie, daß Sie nur Objektive des aktuellen Lieferprogramms und ausschließlich von Sigma (Deutschland) in Verkehr gebracht worden sind, innerhalb von 8 Wochen nach dem Kauf registrieren können. Für die 3-Jahres-Garantie gelten ausschließlich die SIGMA 3-Jahres-Garantiebestimmungen, die Sie unter www.sigma-foto.de einsehen können.

Produktbeschreibungen

Zoomobjektiv - 17 -70 mm - f/2.8-4.5 DC Macro OS HSM - Canon EF

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275 von 279 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wertig und überzeugend..., 21. Dezember 2010
Von 
Sabrina Walther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sigma 17-70mm F2,8-4,0 DC MACRO OS HSM Objektiv (72mm Filtergewinde) für Canon (Elektronik)
Pünktlich zu Weihnachten war es Zeit für mich über eine neue Objektivanschaffung nachzudenken. In den vergangenen 1 1/2 Jahren hat mich neben der Canon 450D auch das dazugehörige Kitobjektiv 18-55 IS begleitet.
Für den Einstieg in die DSLR-Welt sicher ein brauchbares Objektiv, aber mit der Zeit und der Erfahrung im Fotografiebereich nicht mehr ausreichend (dazu trägt vor allem die geringe Lichtstärke bei).
Es musste also ein neues "Immerdrauf" für meine Kamera her, das mich in den folgenden Jahren auf meinen Fototouren begleitet.

Auswahlkriterien vor dem Objektivkauf:

- lichtstarkes Zoomobjektiv
- Brennweitenabdeckung von WW bis Telebreich (in meinem Fall 17 o. 18 - bis ca. 85mm)
- gute Abbildungsleistung und Schärfe
- gute Verarbeitung
- geeignetes Objektiv für Landschafts-, Architektur-, und Naturfotografie

nach längerem Überlegen und etlichen Testberichten, viel die Wahl auf folgende Linsen:

- Tamron 17-50 2.8 (non-VC/VC)
- Sigma 17-70 2.8-4 OS HSM
- Sigma 24-70 2.8 EX
- Canon 17-85 (wobei das Canon wegen seiner Lichtschwäche und der starken Verzeichnung im Weitwinkelbreich für mich ziemlich schnell ausschied, das 17-55 2.8 überstieg schlicht und einfach mein Budget)

Nun blieben noch drei gute Objektive und die Qual der Wahl.
Das Tamron wird oft gelobt wegen der durchgehenden Lichtstärke und der hervorragenden Schärfe. KO Punkt war für mich letztendlich die zu geringe Brennweite (außerdem wird im neuen Jahr die Canon 60D ins Haus kommen und da scheint es mit der VC Variante des Objektivs und den Kreuzsensoren Probleme zu geben)
Das Sigma 24-70 schied letztendlich auch aus. Zwar liefert auch dieses Objektiv hervorragende Abbildungsleistungen und die durchgehende Lichtstärke von 2.8 war reizvoll, allerdings waren mir 24mm an einer Crop-Kamera letztendlich doch ein wenig zu lang.

So landete also das Sigma 17-70 OS HSM in meinem elektronischen Einkaufswagen und wenige Tage später als nettes Amazon Päckchen vor meiner Tür.

Der erste Eindruck:

Beim auspacken viel mir sofort das Gewicht des Objektivs auf. Fotografiert man sonst nur mit einem 50mm 1.8 und eben dem Kit-objektiv ist der Gewichtsunterschied deutlich spürbar.
Allerdings empfinde ich dieses keineswegs als hinderlich oder zu schwer. Im Gegenteil, die Kamera liegt nach kurzer Gewöhnungsphase sehr ruhig und ausgeglichen in der Hand.
Auch die sehr gute Verarbeitung fällt bei diesem Objektiv positiv auf - hier klappert nichts, die Materialien fühlen sich wertig an und auch die Schalter für die Locktaste, OS Taste und AF/MF fühlen sich wertig an und machen nicht den Eindruck, als ob sie sich gleich verabschieden wollen.

OS-Leistung:

Der Bildstabilisator an meinem Sigma arbeitet ausgezeichnet, er ist kaum hörbar und damit auch für das filmen mit DSLR's durchaus brauchbar.
Auch in dunkleren Situationen ist es mir möglich, ohne Stativ noch scharfe Bilder zu erzielen. (Beim 18-55 IS ist da öfter mal etwas verwackelt)

HSM-Leistung:

Für meine Anwendungsgebiete völlig ausreichend. Die Fokussierung verläuft geräuscharm und in den meisten Fällen zügig. Hin und wieder trifft das Objektiv nicht auf Anhieb und muss noch einmal nachfokussieren bzw. liegt der Fokus auch einmal daneben (das hat allerdings auch das 18-55 IS und auch das ruckelige 50mm 1.8 nie besser hinbekommen).

Hinweis: Wer jedoch viel Sport - oder Wildlifefotografie betreibt, der sollte sich vielleicht ein schnelleres Objektiv zulegen, hier wird das 17-70 OS HSM sicher schnell an seine Grenzen stoßen.

Abbildungsleistung/ Schärfe:

Von der Abbildungsleistung und der Schärfe bin ich vom Sigma angenehm überrascht. Hier kann sich das Objektiv wirklich sehen lassen und muss sich auch nicht vorm direkten Konkurrenten von Tamron verstecken oder gar hinter dem wesentlich teureren Canon.
Eine lichtstarke Festbrennweite kann es natürlich nicht ganz im Equipment verdrängen, aber in den alltäglichen Fotosituation wird das Sigma mir sicher gute Dienste leisten. Mein Kit-objektiv hat es jedenfalls schon jetzt verdrängt!
Vignettierung konnte ich bei 17mm bis jetzt so gut wie keine oder nur sehr geringe feststellen (sollten weitere Tests dies widerlegen, werde ich die Rezension anpassen)

Anpassung bzgl. Vignettierung: nach den ersten wirklichen Aufnahmen im Freien, zeigt das Objektiv doch leichte erkennbare Randabschattungen bei 17mm Brennweite. Stören tut es mich allerdings nicht und sollte es doch einmal, kann man das ganze mit wenigen Mausklicks entfernen.

Makrofähigkeit:

Natürlich sollte jedem klar sein, dass das Sigma kein vollwertiges Makroobjektiv ersetzen kann, dennoch empfinde ich die Makrofähigkeit als durchaus brauchbar, um hin und wieder ein paar sehenswerte Nahaufnahmen von Insekten und Pflanzen zu schießen. Dem Tamron und dem Canon fehlt diese Funktion völlig. Wie ich finde, für Hobbyfotografen oder Einsteiger, die noch nicht den gesamten Überblick über Objektivmöglichkeiten haben, ein interessantes Feature.

Backfokus und Frontfokusprobleme:

Im Vorfeld habe ich viel über solche Probleme beim Sigma gelesen, und habe daher ein wenig gebraucht, um mir das Objektiv letztendlich doch zu bestellen.
Von Backfokusproblemen kann ich bei meinem Exemplar überhaupt nicht berichten und auch von Fronfokusproblemen bin ich weitgehend verschont geblieben.
Der Fokus sitzt bei 80-90% meiner Aufnahmen auf den Punkt genau. Einzig im Makrobreich bei 70mm weist meine Linse einen leichten Frontfokus von 0,5 cm auf. Für mich noch tolerant, ob ich den Sigma Service zwecks Justage aufsuchen werde, wird sich, denke ich, erst nach längeren Tests und Fototouren zeigen. Vorerst bleibt die Linse bei mir.
Auch, wenn bei mir der Frontfokus deutlich geringer ausgefallen ist als bei anderen Besitzern, gibt es hierfür einen Punkt Abzug (Immerhin bezahlt man einige hundert Euro, um ein funktionierendes Objektiv nach dem Kauf zu erhalten - ohne es erst zur Justage schicken zu müssen).

Sigma - Garantie:

Für mich ein erfreuliches Angebot seitens Sigmas. Wer sein Objektiv nach dem Kauf innerhalb der nächsten 8 Wochen beim Hersteller registriert, der bekommt eine erweiterte Garantie für 3 Jahre und das ohne zusätzliche Kosten für den Nutzer.

Fazit:

Alles in allem bin ich nach den wenigen Testtagen rundum zufrieden mit dem Objektiv. Die Abbildungsleistung ist sehr gut und scharfe Bilder bekommt man mit dem Objektiv zur Genüge. Als kleines Extra gibt es für den Hobbyfotografen eine ganz brauchbare Makrofunktion dazu.
Als "Immerdrauf" ist das Sigma somit eigentlich der perfekte Begleiter für mich auf Reisen und längeren Fototouren. Für das Objektiv sprechen die wertige Verarbeitung, der gut gewählte Brennweitenbereich, die Abbildungsliestung und Schärfe.
Wem das nicht genug ist, der muss (leider) tiefer in die Tasche greifen und sich bei Canon (z.b. 17-55 2.8 oder 24-70L) umsehen.
Einen Stern gab es von mir weniger, da auch mein Exemplar einen leichten (noch verschmerzbaren) Frontfokus aufweist. Hier sollte Sigma wirklich nachbessern. Dann bin ich mir sicher, dass dies nicht das letzte Objektiv dieses Herstellers war.

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29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gutes Standardobjektiv (Problem mit Fehlfokus bei Canon), 5. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Sigma 17-70mm F2,8-4,0 DC MACRO OS HSM Objektiv (72mm Filtergewinde) für Canon (Elektronik)
Ich betreibe das besagte Sigma Objektiv als Standard an einer Canon EOS 50D (1 Jahr Erfahrung).

Zu Anfang: Das Problem des Fehlfokuses (Front/Back-Focus) dieses Objektives an Canon-Bodies ist glaube ich bekannt. Es hat bei mir auch zugeschalgen. (Frontfocus)
ABER: Mit den neuen Kameras (zumindest mit der 50D) kann jedes Objektiv individuell an der Kamera feinjustiert werden. Das habe ich erfolgreich gemacht und so das Problem gelöst, sodass sich ein Einsenden bei Sigma in meinen Augen für mich nicht lohnt. (Faulheit...)
Hieraus folgt, dass man meiner Meinung nach dieses Objektiv nur für Canon kaufen sollte, wenn man eine Kamera mit dieser Justage-Funktion hat, bei Nikon ist es afaik kein Problem (habe aber kein Nikonsystem daher nur hörensagen)

Der Rest meines Berichtes bezieht sich nun auf das so justierte Objektiv. (Wenn jemand wissen möchte, wie man die Justage durchführt, kann er mich gerne fragen)

Verarbeitung/Bedienung: Ich habe das Objektiv mit dem Canon-Standard 17-85 (4-5.6) USM verglichen. Das Sigma fühlt sich schwerer (größerer Durchmesser) an und wirkt etwas hochwertiger (das ist aber meine subjektive Meinung). Der Zoom-Ring lässt sich gut bedienen und verschiedene Brennweiten lassen sich gut einstellen. Der Fokusring ist sehr leichtgängig und hat nur einen kurzen Drehweg, das erschwert sauberes manuelles Fokussieren (meiner Meinung nach) - aber bei einem Standardobjektiv nutze ich diese Funktion nur sehr selten. Im Gegensatz zu Canons Standardobjektiv kann man nicht im Autofokusmdous manuell eingreifen. (Wer viel MF und AF parallel nutzt sollte das bedenken!) Das Objektiv verändert seine Länge beim Fokussieren nicht, beim zoomen aber ca. um einen Faktor 2. Die Frontlinse dreht sich nicht mit (wichtig für manche Filter)

Autofokus: Der Autofokus funktioniert schnell, sehr leise und zuverlässig. Hierbei hilft vermutlich auch die recht große Offenblende. Bei mir funktioniert auch der Servomodus (bei bewegten Objekten wird der Fokus mit der Bewegung des Objektes nachgeregelt) ganz gut. (Einziges Problem ist der oben genannte back/Front Fokus des Objektives bei Canon)

Bildstabilisator: Das Objektiv verfügt über einen optischen Bildstabilisator (OS). Dieser funktioniert ganz gut ich schaffe damit ca 2-3 Stufen längere Belichtungszeiten (1/15 statt 1/60 sind 2 Stufen). Beim nutzen hört man ein leichtes Hochfrequentes fiepen. Ich kann es nur wahrnehmen, wenn ich die Kamera bediene, bei 1 m Entfernung höre ich es nicht mehr. Daher stört es nicht bei Veranstaltungen etc. Man muss allerdings lernen, das OS richtig einzusetzen, das Bild braucht 0.2-0.5 Sekunden, bis es stabil ist. Das ist normalerweise kein Problem, da ja auch der Fokus ca. diese Zeit benötigt. Man kann aber schlechter Schnappschüsse mit direktem "Durchdrücken" des Auslöser machen (das OS-System wird bei halbgedrücktem Auslöser aktiviert).
Ich konnte nicht sehen, dass bei guten Bedingungen das OS-System das Bild verschlechtert - das habe ich aber nicht im Detail untersucht (bei hellem Licht schalte ich OS immer aus um Strom zu sparen. Man bekommt aber auch mehrere 100 Bilder mit Stabi aus einem Akku raus - daher ist der Stromverbrauch nicht zu extrem)

Bildqualität: Das ist ja das Wichtigste an einem Objektiv, aber gleichzeitig auch das Schwerste zu beurteilen. Ich kann nur raten: Beispielbilder im Netz suchen (von Amateuren und Halbprofis am besten - nicht Sigma :-)), ggf. auch synthetische Benchmarks (Auflösungstests etc.). Denn Farbwiedergabe etc. ist durchaus auch ein subjektives Empfinden, wo es kein Optimum für alle gibt.
Meine Beurteilung nach ist das Objektiv als Standard von der Bildqualität her ordentlich.

17mm (Weitwinkel): Hier steht einem die Offenblende von 2.8 zur Wahl, das ist gerade bei schlechtem Licht mit OS super (1/4sek ist machbar). Die Schärfe ist allerdings nicht perfekt. man bekommt brauchbare Bilder (bis A4 Größe unproblematisch druckbar). Aber die Schärfe nimmt bis Blende 5.6 deutlich zu - Optimum ist 5.6-8, danach wird es wieder etwas schlechter. Weiterhin hat man chromatische Aberration, die am Rand gut sichtbar ist und eine gut messbare Vignettierung. Allerdings sind meiner Meinung nach die Bilder des Sigma Objektives besser als die des Canon-Standards. Für Weitwinkel-Fans empfehle ich allerdings ein anderes Objektiv - am besten mit fester Brennweite)

28-50mm (Normalbereich): Hier steigt die Offenblende in Stufen langsam auf 4 an. Die Bildqualität nimmt ebenfalls zu (wie bei Zoom objektiven üblich). Die Vignettierung nimmt ab und chromatische Abbildungsfehler reduzieren sich stark (im Alltag kaum noch sichtbar). Die Schärfe empfinde ich als ordentlich (nicht ganz so gut wie beim 50 mm Festbrennweite aber den Unterschied sehe ich nur im direktem Vergleich). Blende 5.6 und 8 bietet auch hier eine Verbesserung der Schärfe, der Sweet-Point ist wohl auch hier Blende 8. Grundsätzlich schaffe ich in diesem Brennweitenbereich (Blende 5.6-8) mit meiner 15MP Kamera Bilder, bei denen auch 100% Zooms gute Qualität zeigen. Unterschiede zu Festbrennweite sind nur extremen Details zu finden. Offenblendenbilder sind etwas weicher, aber ich würde meinen, dass ein Posterdruck im A3_Bereich kein Problem sein sollte. Abgeblendet ist im Prinzip der Chip der limitierende Faktor.
50-70mm (leichtes Tele): Hier steht einem Blende 4 zur Verfügung. Das Bild wird etwas weicher am Anschlag der Brennweite, was auch hier durch Abblenden verbessert werden kann. Bei A4 und A3 Portraits sollte die Abbildungsleistung auch bei Offenblende reichen. Das Freistellen geht in jedem Fall ganz gut. Für Anspruchsvolle ist natürlich ein Festbrennweitenobjektiv unverzichtbar. Abgeblendet ist die Schärfe bei 15 MP in jedem Fall gut.

Makro: Das Objektiv kann einen Abbildungsmassstab von 1:2.7 erreichen (ca. Fläche eines Streichholzschachteldeckels. Der Fokusabstand wird mit ca. 23 cm angegeben. Dieser Abstand ist aber vom Chip aus gesehen, sodass man sich nur ca. 5 cm vor der Frontlinse befindet. Der Autofokus wird hier schlechter (Fehlfokus nimmt bei geringen Abständen zu bzw. verändert sich nicht linear, so dass man besser manuell (live-view) fokussiert). Die Bildqualität wird auch schlechter, wenn man sich der Naheinstellgrenze annähert (chromatische Fehler+Schärfe). Aber ein A4 Blumen/Insektenbild sollte machbar sein. Es ist in jedem Fall besser als kein Makro zur Hand zu haben (bei Canon ist die Naeinstellungsgrenze ca. 50-60cm).

Fazit: Die Verarbeitung ist gut ich habe mein Objektiv jetzt für 1 Jahr und ca. 12000 Fotos benutzt und bin mit der Handhabung zu Frieden. Mir gefällt es besser als das Standard-Canon. Der Brennweitenbereich ist toll für gewöhnliche Anwendungen (Landschaft, Gruppen, Einzelpersonen etc.). Dank des OS-Systems und der großen Blende ist es auch bei schlechtem Licht ein guter Allrounder. Man hat sogar ein "Notmakro", was besser ist als mancherorts behauptet wird, es ersetzt natürlich kein dediziertes Makroobjetiv!
Die Bildqualität ist sehr brauchbar - deutlich besser als bei Kompaktkameras und auch standard Bridgekameras. Das Objektiv ist ein gutes Standardobjektiv es kann vieles aber natürlich nicht so gut wie ein Spezialobjektiv für den Einzelfall - ein L-Zoom von Canon bietet natürlich auch ein besseres Bild, kostet aber auch min. das doppelte.
Daher würde ich sagen, dass das Sigma als Standard an einer 15 MP Kamera gut geeignet ist. Letztlich gibt es in der Preisklasse (300-400 Euro) noch als Alternative das Canon 17-85 und ein Tamron 17-50 mm. Das Canon hat den permanenten manuellen Eingriff in den Fokus und eine längeren Telebereich, das Tamron eine durchgehende Blende von 2.8. Das Sigma bildet letztlich den Kompromiss zwischen den beiden Alternativen. Wer viel zoomt sollte sich ggf. doch das Canon oder ein "Reise-zoom" anschauen, wer viel Wert auf Offenblendenfotos legt, sollte sich das Tamron anschauen oder gleich Festbrennweiten) wer einen Kompromiss zwischen allem sucht ist bei Sigma ganz gut aufgehoben.

Ich ziehe 1 Stern wegen des Fehlfokusproblems aber und den chromatischen
Abbildungsfehlern bei 17 mm. Ansonsten ist es sehr gut für die Preisklasse!
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68 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kein Front- bzw. Backfokus, 25. Februar 2010
Ich habe einige Objektive im Brennweitenbereich von 17/18 bis 50/70 mm von Sigma und Tamron getestet. Das Sigma 17-70/2,8-4,0 DC Macro OS HSM schneidet am Besten ab ! Ich habe das Objektiv mittels Fokus-Dedektor (Traumflieger.de) getestet und weder Front- noch Backfokus festgestellt. Vielleicht hatte ich Glück.
Ich verwende das Objektiv an meine Nikon D90 und habe folgende Stärken und Schwächen festgestellt:

Stärken
- sehr gute Verarbeitung
- schneller, exakter und leiser Fokus
- gute Bildstabilisierung
- sehr gute Schärfe (1-2 Stufen abgeblendet über das gesamte Foto)
- Kontraststark, natürliche Farben (Photoshop bringt kaum Verbesserungen)
- gute Makroabbildung, vorallem bei manueller Fokusierung (kann mit der Frontlinse bis ca. 3 cm an das Objekt)
- Praxisgerechter Brennweitenbereich

Schwächen
- Fokusstellring ist etwas zu leichtgängig, aber sicher Gewohnheitssache
- Fokusstellring dreht sich beim Fokusieren mit
- Blitzabschattung im unteren Bildbereich ab Brennweite 35mm und ca. 30 cm Entfernung zum Objekt

Fazit
Ich bin mit dem Objektiv sehr zufrieden und werde es behalten (mein Immerdrauf). Es deckt den Weitwinkelbereich über Portrait- Landschafts-und Makroaufnahmen ab.
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