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Siggi Baumeister oder Eine Verfolgung quer durch die Eifel: Die "Eifel-Krimis" des Jacques Berndorf
 
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Siggi Baumeister oder Eine Verfolgung quer durch die Eifel: Die "Eifel-Krimis" des Jacques Berndorf [Taschenbuch]

Thomas Przybilka , Gisela Lehmer-Kerkloh , Alwin Ixfeld , Gisela Lehmer- Kerkloh

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Produktbeschreibungen

Kölner Stadt-Anzeiger, 9. April 2002

So offen plauderte Jacques Berndorf im Gespräch mit seinem Freund und nunmehrigen Biographen Alwin Ixfeld. Der hat jetzt gemeinsam mit der Rezensentin Gisela Lehmer-Kerkloh und dem Krimiautor Thomas Przybilka im Wuppertaler Nordpark-Verlag eine Hommage an Berndorf / Preute aufgelegt. Titel: „Siggi Baumeister oder eine Verfolgung quer durch die Eifel - Die Krimis von Jacques Berndorf“. Wäre das kleine Buch eine förmliche Beweihräucherung des mit einer Gesamtauflage jenseits der ersten Million „meist gelesenen Krimiautors in Deutschland“, so könnte man sich seine Lektüre womöglich sparen. Tatsächlich aber ist der Band eine spannende (Kurz-)Biographie und gleichzeitig ein verlässlicher Wegweiser durch das literarische Gesamtwerk Preutes. Manfred Lang

Titel, März 2002

Ein beachtliches Projekt startete der kleine NordPark-Verlag in Wuppertal: Krimi-Kritik heißt eine feine Reihe, deren erster Band jetzt erschienen ist: "Siggi Baumeister oder eine Verfolgung quer durch die Eifel" ist dem Werk - und dem Leben - Michael Preutes alias Jacques Berndorf gewidmet. (...) Berndorf-Kenner (und Freund) Alwin Ixfeld führt in einem Beitrag ein in das brüchige Leben Preutes, der als Journalist für die unterschiedlichsten Zeitungen und Magazine arbeitete - bis er seinem Chefredakteur in der Quick eins auf die Nase kofferte, weil dieser ihn Ende der Sechziger Jahre im tschechischen Polizeigewahrsam versauern ließ. Als freier Journalist bereiste er die schaurigsten Krisen- und Kriegsgebiete der Welt - Bogota, Beirut, Tel Aviv oder auch Saigon. Er trank, arbeitete und schrieb sich den Frust von der Seele. (...) Der Preute-Berndorf-Band der Wuppertaler Krimi-Kritik ist ein verheißungsvoller Auftakt zu einer interessanten Reihe, auf deren weiteren Verlauf wir gespannt sind ... Jan C. Schmidt Krimitipps

Das Syndikat, März 2003

Gisela Lehmer-Kerkloh liefert in ihrem Beitrag über Berndorfs fiktionales Schaffen wohltuend neutrale Inhaltsreferate nicht nur der Eifel-Krimis aus dem Grafit-Verlag, sondern auch der frühen Baumeister-Thriller, die bei Bastei-Lübbe und Goldmann erschienen sind, und vergisst auch Frühwerke wie den für seine Zeit ziemlich experimentellen Roman "Magnetfeld des Bösen" nicht, mit dem Berndorf (damals noch als Preute) nach einigen Illustrierten-Krimis 1970 zum ersten Mal nachhaltig auf sich aufmerksam machte. Für die weitergehende Berndorf-Forschung hat schließlich Thomas Przybilka ein umfangreiches Verzeichnis der Sekundärliteratur zu und über den Eifel-Guru zusammengetragen - bei solchen präzisen Bibliographien lacht das Herz eines jeden Germanistikstudenten vor Freude über die ersparten Recherchestunden. (Reinhard Jahn)

Die Zeit, 31/2002

Vom Charme des Mordens in der Eifel handelt T. Przybilka, G. Lehmer-Kerkloh, A. Ixfeld: Siggi Baumeister oder Eine Verfolgung quer durch die Eifel. Im ersten Band einer Reihe mit "KrimiKritik" beschäftigen sich Przybilka und Co. mit dem Auflagenmillionär Jacques Berndorf eher freundschaftlich rubrizierend als kritisch. So werden als Erfolgsgeheimnisse seiner Eifel-Krimis die Genauigkeit der Landschaftsbeschreibung und die liebevolle Darstellung von Katzenviechern herausgearbeitet. Eine Auswahlbibliografie und Inhaltsangaben der einzelnen Berndorf-Titel ergänzen die Betrachtungen.
Tobias Gohlis

Kurzbeschreibung

""Na - das war heute mal wieder ein Tag!"
So oder so ähnlich beginnen viele der Tagebucheinträge in diesem Buch.
Die Protagonistinnen sind Frauen im besten Alter, weder materiell noch intellektuell bedürftig, mit gutbürgerlichem Hintergrund - und verdienen ihr Geld meist liegend.
Als Callgirl, Erotikmasseurin, manchmal auch aushilfsweise als Telefondame für eine Begleitagentur (in diesem letzten Fall wäre die Position bei der Bargeldbeschaffung dann mit "meist sitzend und/oder die Wände hochgehend" besser beschrieben).
Die vier nehmen die Schrullen ihrer Kunden und Kolleginnen sowie die täglichen kleinen Pannen mit Humor und unerschütterlicher Ruhe hin.
Ein bisschen Wienerisches Herumgranteln oder ein Hauch weibliches Zicken wird ja wohl noch erlaubt sein!
Ab und zu einer lästigen Konkurrentin eins auszuwischen (und wenn man sie dazu lecken muss!) gehört genauso dazu, wie ein gelegentliches Herborgen des Slips, den man gerade trägt, wenn der zufällig die richtige Farbe hat.
Subtile Rache an einem großmäuligen Kunden kann ebenso spannend sein wie einmal den Mann mit dem legendären Geldkoffer zu treffen - wobei zweiteres bittere Selbsterkenntnis bringt.
Wenn Betti gerade mal wieder mit einer Schramme auf ihrem weichen Herzen davonkommt, Donna einen neuen Rekord aufstellt oder Mizzi ein unvergessliches Erlebnis mit ihrem Geburtstagsgeschenk hat, dann kommt Schmunzeln auf, Schadenfreude oder ein Hauch Wehmut.
Dass sich auch Geschäftsführer von Großmärkten wie Nutten verhalten können, dass Hochmut nicht immer vor dem Fall kommt und viele andere Weisheiten für den Hausgebrauch kann man hier finden.
Dass auch Samariterdienste wie das gemeinsame Vernichten von Feind Alkohol mit einem entzugswilligen Kunden zum Anforderungsprofil gehören können, warum man mit manchen Männern nicht duschen gehen sollte und dass es manchmal sinnvoll wäre, Hundeleckerlis eingesteckt zu haben, das alles kann man aus den Erfahrungen der vier lernen.
Ein bisschen über die Beziehungen der Girls untereinander und zu ihren Liebsten, über ungewöhnliche Liebesaffären und "ganz normalen" Ehealltag - kurzerhand ein vielschichtiger und authentischer Einblick ins Leben von vier Frauen, die dem Büroalltag den Rücken gekehrt - und sich auf selbigen gelegt haben.

Der Verlag über das Buch

Das Buch zum Eifel-Krimi des Jacques Berndorf.
Dem derzeit erfolgreichsten deutschsprachigen Krimiautor Jacques Berndorf widmet sich der erste Band der neuen Reihe KrimiKritik des NordPark Verlages.
Wer Siggi Baumeister ist, wissen deutschsprachige Krimifans seit langem; die Hauptfigur der erfolgreichen Eifel-Krimis ist Kult.
Wer aber ist dieser Jacques Berndorf, der Autor der Reihe, der mit bürgerlichem Namen Michael Preute heißt?
Alwin Ixfeld zeigt in seinem Portrait die wenig bekannte Seite des Kriminalschriftstellers, den alles andere als gradlinigen Weg vom Rundfunkreporter, Kriegsberichterstatter und weltreisenden Topjournalisten zum Eifel-Krimi-Guru.
Gisela Lehmer-Kerkloh führt in einer tour d’horizon durch Jacques Berndorfs Bücher, und Thomas Przybilka dokumentiert in einer umfangreichen Auswahlbibliographie der Sekundärliteratur die große publizistische Resonanz auf ein außergewöhnliches Werk.

Über den Autor

Thomas Przybilka verdient seinen Lebensunterhalt als Buchhändler. Er ist langjähriges Mitglied der "Autorengruppe Deutschsprachige Kriminalliteratur Das Syndikat". 1989 baute er das international bekannte und geschätzte "Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur)" [BOKAS] auf. Zahlreiche Publikationen zur Kriminalliteratur in Fachanthologien und -magazinen im In- und Ausland. Kriminalgeschichten in Deutschland, Bulgarien und der Spanien. Letze Buchveröffentlichung: Krimis im Fadenkreuz. Kriminalromane, Detektivgeschichten, Thriller, Verbrechens- und Spannungsliteratur der Bundesrepublik und der DDR 1949-1990/92. Eine Auswahlbibliographie der deutschsprachigen Sekundärliteratur. 1998, Köln. Baskerville Verlag.

Gisela Lehmer-Kerkloh
ist Rezensentin von Kriminalliteratur und Mitglied bei den "Sister in Crime" sowie Amigo im "Syndikat".

Alwin Ixfeld
ist Journalist mit theologischer Berufserfahrung. Seit Anfang der 90er Jahre mit Jacques Berndorf befreundet. Lebt als Eifeler in der Eifel. Schreibt und fotografiert für Tageszeitungen, Nachrichtendienste, Wochenblätter und touristische Fachpublikationen. Schreibt gelegentlich über Berndorf, manchmal auch mit ihm gemeinsam ("Der Bär", "Unsere kleine Welt").

Auszug aus Siggi Baumeister oder Eine Verfolgung quer durch die Eifel. Die Eifel- Krimis des Jacques Berndorf. von Thomas Przybilka, Gisela Lehmer-Kerkloh, Alwin Ixfeld. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Thomas Przybilka

Vorwort zur Auswahlbibliographie der Sekundärliteratur zu den "Eifel-Krimis" und den Kriminalromanen von Michael Preute alias Jacques Berndorf

"Eifelkrimi-Guru", so jedenfalls hat ihn Rob Kieffer in der Wochenzeitung "Die Zeit" vom 24.1.1997 genannt [Rob Kieffer: Die mörderische Eifel. Im Land der Wacholderheiden und der Mischwälder geht es hoch her - Krimiautoren haben ihre Heimat als Schauplatz entdeckt. Die Zeit 52 (1997) 5 v. 24.1.1997].

Eifel-Sturm entsteht. Foto von Alwin Ixfeld "Eifelkrimi-Guru" Jacques Berndorf, oder Michael Preute - wie er mit bürgerlichem Namen heißt - gehört mit zu den meistpublizierten Kriminalschriftstellern Deutschlands. Und übrigens auch zu den Meistgelesenen (also nicht nur verkauften) - wie aus der Resonanz auf seine Eifel-Krimis aus Briefen an den Autor zu schließen ist. Seine "Eifel-Krimis", inzwischen zehn in Folge (zählt man "Der Bär" nicht hinzu), liegen bei einer Gesamtauflage von ungefähr 1,5 Millionen Exemplaren! Hinzu kommen noch vier Kriminalromane beziehungsweise Thriller, die unter dem Autorennamen Michael Preute erschienen sind. Der zehnte "Eifel-Krimi" wird rechtzeitig zum 65. Geburtstag des Autors vorliegen - "Eifel-Wasser" (September 2001).

Seine Sach- und Fachbücher (z.B. "Mord-Schmitt" oder "Deutschlands Kriminalfall Nr. 1 - Vera Brüne. Ein Justizirrtum?") nicht in diese Veröffentlichungsbilanz mit einbezogen, so dürfte die Gesamtauflage des Kriminalschriftstellers Berndorf/Preute zwei Millionen Exemplare oder mehr erreicht haben. So hoch die Auflage seiner Kriminalromane ist, so groß ist auch das Interesse am Kriminalschriftsteller Berndorf/Preute. Die vorliegende Auswahlbibliographie der Sekundärliteratur verzeichnet über 700 Quellen: Artikel, Interviews, Rezensionen und Kritiken, aber auch Hinweise und natürlich auch Erwähnungen des Autors in Texten zum (deutschen) Kriminalroman.
Mit Fug und Recht darf behauptet werden, daß Jacques Berndorf / Michael Preute zu den meist gelesenen - und somit geschätzten - und, im Hinblick auf diese Auswahlbibliographie, auch zu den meist rezepierten Kriminalschriftstellern der Bundesrepublik gehört.

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