Sigena, bei einem Freund im Bücherreagel entdeckt, mitgenommen, gelesen und Zeit verschwendet.
Als erstes fiel unangenehm auf, dass der Autor offensichtlich niemanden hatte, der bereit war das Korrekturlesen zu übernehmen; so tummeln sich nun Rechtschreibfehler neben falscher Kommasetzung und groben Grammatikfehlern. Die Sprache bleibt den ganzen Roman hindurch schwerfällig und ungelenk.
Ärgerlich ist zudem der dozierende Stil, in den der Autor nur allzu gern verfällt. Elmar Vogt gefällt sich in der Rolle des auktorialen Erzählers, problematisch ist dabei allerdings, dass der er nur mangelhaftes Wissen über die beschriebene Zeit und seine eigene Geschichte zu haben scheint und das Buch "Sigena" deshalb weder authentisch noch gut recherchiert wirkt.
Letztlich bleibt auch noch Spannung und Komplexität auf der Strecke.
Vielleicht ein Buch für Wenigleser, die nur geringen Anspruch an Authentizität und Stil richten. Für Leser die mehr erwarten ein Ärgernis.