Roger Ebert schrieb in "Chicago Sun-Times" vom 5. Februar 1988, dass der Film zu anspruchsvoll konzipiert war, was ihm schließlich zum Verhängnis wurde.
Und leider stimmt das, der Film war kein nennenswerter Erfolg, die breite Masse hat ihn einfach nicht verstanden.
Das ist überaus schade, denn der Film ist schlicht und ergreifend brilliant.
Kurz zur Handlung:
Die Amerikanerin und Kunstfliegerin Claire (Ellen Barkin) wacht am Ende einer Landebahn in Spanien auf. Sie ist blutbeschmiert und kann sich nicht mehr erinnern, was in den Tagen zuvor passierte.
In den Rückblenden, eine Mischung aus Realität und Haluzination, sieht man, dass sie im Auftrag des Event-Organisators Del einen riskanten Sprung in ein Sicherheitsnetz machen sollte. Zuvor flog sie nach Spanien, um sich von ihrem Liebhaber Augustine zu verabschieden.
Gerade diese gekonnte Mischung aus Wirklichkeit, Halluzination und Traum macht diesen Film so besonders und natürlich dass völlig unerwartete und überaschende Ende. Filmische Größen wie Ellen Barkin, Isabella Rossellini und Julian Sands sind das Sahnehäubchen.
Für das breite Publikum war der Film aber tatsächlich zu "anspruchsvoll konzipiert". Allein bei der Verknüpfung von von Realität und Traum kann der unaufmersame Betrachter schnell den Faden verlieren.
Und somit ist dieser brilliante Thriller nur einem kleinen aber feinen Kreis anspruchsvoller Zuschauer vorbehalten.
Übrigens, Filme wie "The sixth Sence" haben hier die Grundidee entliehen. Habe ich nun zuviel verraten?