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Siemens - Anatomie eines Unternehmens.
 
 
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Siemens - Anatomie eines Unternehmens. [Gebundene Ausgabe]

Daniela Decurtins
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 220 Seiten
  • Verlag: REDLINE WIRTSCHAFT bei ueberreuter; Auflage: 1. Aufl. (September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832309101
  • ISBN-13: 978-3832309107
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15,6 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 993.379 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Siemens ist immer noch das Flaggschiff der deutschen Industrie. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen eine halbe Million Menschen in insgesamt 190 Ländern. Was aber macht das Phänomen Siemens aus? Die Wirtschaftsjournalistin Daniela Decurtins vom Schweizer Tages Anzeiger ist dieser Frage nachgegangen und hat versucht, darauf differenzierte Antworten zu geben.

Positiv ist deshalb auch hervorzuheben, dass die Autorin nüchtern und unparteiisch bleibt. So würdigt sie beispielsweise mit kritischer Distanz die Ausgliederung des Halbleiter-Bereichs an Infineon -- mit allem Auf und Ab. Decurtins hat zweifellos Durchblick. Auch was die Entwicklung des Unternehmens unter dem derzeitigen Vorstandsvorsitzenden Heinrich von Pierer betrifft. Jener Pierer, der 1998 sein berühmtes Zehn-Punkte-Programm für mehr Produktivität und Wachstum vorlegte und so dem damaligen miesen Geschäft entgegenwirken wollte. 50 Konzern-Geschäftsfelder wurden überdies ausgegliedert. 1999/2000 wurde zum besten Geschäftsjahr der Firmengeschichte.

Fazit: Es handelt sich keineswegs um die üblichen Firmen-Jubelschriften. Es ist eher die Nacherzählung auf der Faktenebene -- vom Zehn-Mann-Betrieb zum Weltkonzern. Sachlich, kompetent. Allerdings kann man Firmengeschichte auch etwas flüssiger und spannender erzählen. Hier wirkt der Text bisweilen etwas mutlos und uninspiriert. --Peter Felixberger

Kurzbeschreibung

Siemens - wie kein anderes steht dieses 155 Jahre alte Unternehmen für «Made in Germany». Allerdings stellten die Liberalisierungswelle, die Öffnung abgeschotteter Märkte und die Globalisierung der Kapitalmärkte die Spielregeln völlig auf den Kopf, die das Unternehmen einst perfekt beherrschte. Auch Siemens musste sich ändern. Aber wie? An Siemens manifestieren sich Zeiterscheinungen des Wirtschaftslebens genauso wie die Traditionen erfolgreichen Unternehmertums. Durch Interviews mit Chefs, Pförtnern, Maschinenbauern und Analysten ergründet die Autorin das Phänomen Siemens und seine Kultur.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch beschreibt die Siemens-Kultur und den Wandel in den 90er Jahren aus verschiedenen Perspektiven (Pförtner bis Vorstand) sehr treffend. Eine gute Lektüre aus Schweizer Perspektive, allerdings wirkt die Sprache manchmal wie aus dem Englischen übersetzt (Schwyzerdütsch !?).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch über "Siemens" beleuchtet fundiert und kritisch die Geschichte, sowie Erfolge und Misserfolge des Hauses. Auch die Probleme das "Schiff Siemens" durch die mal ruhige, aber oft stürmische See der Marktentwicklungen und -Einflüsse zu lenken wird hervorragend behandelt. Fundiert deshalb, weil die Autorin ausführlich die Quellen recherchiert haben muss. Kritisch, weil Sie die Informationen aus den Quellen und persönlichen Interviews unvoreingenommen und aus persönlicher Sicht beurteilt und wertet. Überrascht hat mich die Offenheit des Buches mit dem auch Unzulänglichkeiten, der Versuch diese zu beheben und so mancher Misserfolg und deren Ursachen angesprochen wird. Daher sollte das Buch in keinem Regal einer Führungspersönlichkeit fehlen. Deshalb die Wertung "Standardwerk".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kometente Information 6. April 2003
Im Mittelpunkt des im September 2002 erschienenen Buches steht das Thema Unternehmenskultur und deren Wandel. Besonders als langjähriger Siemens - Mitarbeiter ergeben sich einige neue Einsichten.

Autorin ist die 36-jährige Daniela Decurtins. Sie arbeitet seit 1995 in der Redaktion des Zürcher Tages-Anzeigers, seit Januar 2002 als Tagesleiterin und stellvertretende Chefredakteurin. Die in Zürich wohnhafte Journalistin studierte an der Universität Zürich allgemeine Geschichte, Volkswirtschaft und politische Wissenschaften.
Als Autorin schrieb sie bereits eine wissenschaftliche Arbeit und ein Buch über die Schweizer Bankengeschichte. Zudem war sie auch für Konzept und Aufbau eines historischen Bankenarchivs für die frühere Schweizerische Bankgesellschaft in Chur (heute UBS) zuständig. Das Buch hat einen stark journalistischen Charakter - stilistisch wie auch von der Recherche-Technik her. So führte Frau Decurtins über 50 Interviews, Gespräche über alle Hierarchiestufen hinweg. Das Buch lässt sich locker lesen.
Sie beschreibt durchgängig den Übergang vom traditionellen Industrieunternehmen zur Hightechfirma. Positiv, aber auch negativ,
Ein Hauptthema ist der Kulturwandel, worüber es im Unternehmen akademische Diskussionen gibt , die fast diametral auseinanderdriften.
Siemens ist seit seiner Gründung technologiegetrieben. Ingenieure erfanden etwas, das die Verkäufer nachher am Markt hätten verkaufen sollten. Ob ein Bedürfnis bestand, danach wurde meist gar nicht erst gefragt.
Themen wie Marketing oder Markenbewusstsein mussten erst in die Geschäftsprozesse integriert werden.
Als weiteres wohl das krasseste Beispiel und Beispiel beschreibt Sie die Haltung zur Finanzmarktorientierung. Konzernchef Kaske und zu Beginn auch Heinrich von Pierer haben die Finanzmärkte quasi ignoriert.
Es brauchte enorm viel Druck von außen, bis man bereit war, diesbezüglich andere Wertvorstellungen einzuführen. Heute ist dieses Thema klar Chefsache.
Siemens wird in diesem Buch ein deutlicher Unterschied zu vergleichbaren Unternehmen bestätigt. Der - bei allem notwendigern Wandel - durch die Unternehmenskultur und ein durch die Geschichte geprägtes Selbstverständnis gegründet ist.

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