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Sieh da, das Alter: Tagebuch einer Annäherung Gebundene Ausgabe – 1. Oktober 2003


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 190 Seiten
  • Verlag: Dittrich, Berlin; Auflage: 1 (1. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 392086249X
  • ISBN-13: 978-3920862491
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 491.893 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Eine anrührende Einübung ins Altwerden und Sterben. Ein halbes Jahr protokollierte Ingrid Bachér (geboren 1930...) in ihrem Tagebuch die gewaltsamen und beinahe unmerklichen Übergänge ...: “Wir können freiwillig nur für die Jüngeren Platz machen, wenn wir einverstanden sind, dass wir endlich sind.“ Sie erzählt vom Sterben des Vaters - nackt, zusammengerollt wie ein Embryo unter der Decke. Nimmt Abschied vom eigenen Körper – dem Tier, auf dem sie nicht mehr sicher reitet. Stellt sich die letzten, die endgültigen Fragen: Erlebt man intensiver, tiefer, wenn die Hoffnung auf Wiederholung schwindet?... (Iris Radisch, Die Zeit)

Bachérs Tagebuch ist ein feines Gewebe aus intimer Selbstbeobachtung, persönlichen und historischen Erinnerungen … Die Stärke der Aufzeichnungen liegt in ihrer Subjektivität. Bachér schaltet sich nicht in den medialen Diskurs über "die Alten" ein, der sich zwischen demographischer Katastrophenanalyse und Propaganda für den vitalen Senior bewegt. Der persönliche Zugang birgt gehaltvollere Gedanken, weil er die Oberfläche der öffentlichen Rede durchbricht. Die Ängste, die Fragen nach der Sinnhaftigkeit des bisherigen Lebens, die Veränderungen des Körpers, die Diskrepanz auch zwischen Selbst- und Außenwahrnehmnung – oft hinkt das Gefühl hinterher – fühlen die abgezählten Jahre nicht. Mit diesen Aspekten öffnet Bachér bei aller Individualität das Thema für die Lesenden. Und rührt zudem an vielem, was nicht erst interessant wird, wenn "das Alter" da ist. (Carola Ebeling, taz)

Schon der erste Satz zieht unwiderstehlich an ... Was folgt zieht weiter in den Bann. In einer bestechenden Sprache vollzieht Bachér den Versuch der Selbstbefragung, spürt ihrem sich wandelnden Blick auf das Alter und den zunehmenden Anzeichen der eigenen Vergänglichkeit nach ... Daneben ist es eine Chronik: vor allem der Kriegs-und Nachkriegsjahre in Lübeck und des Jahres 2001, das ... den 11.September und Afghanistankrieg mit sich brachte ... (Christoph Haacker, Westdeutsche Zeitung)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren 1930 in Rostock, aufgewachsen in Berlin, lebt in Düsseldorf und Italien, arbeitete als Journalistin und für den Rundfunk, schrieb Hörspiele und Fernsehspiele, Erzählungen und Romane. 1958 veröffentlichte sie ihr erstes Buch, gehörte seitdem zur Gruppe 47, wurde später Mitglied des westdeutschen PEN-Zentrums und in den Jahren 1995/96 dessen Präsidentin. Von ihren Romanen wurden besonders bekannt »Das Paar« und »Woldsen oder Es wird keine Ruhe geben«. Zuletzt veröffentlicht: »Schliemanns Zuhörer«, das 2003 in einer englischen Ausgabe erscheinen wird, und »Sarajewo 96« mit Bildzeichen von Günther Uecker. Zur Zeit ist sie Vorsitzende der Heinrich-Heine-Gesellschaft.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Volker Dittrich am 15. Dezember 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Sieh da, das Alter: Tagebuch einer Annäherung
Eindrücklich stellt Ingrid Bachér dar, welche Einschränkungen, aber auch welchen Zugewinn das Alter bringen kann. Das Buch ist 2003 erschienen, hatte mehrere Auflagen und ist heute noch genau so aktuell wie vor acht Jahren. Vor allem, man kann es immer wieder lesen, immer aus einer anderen Perspektive: als Kind, als Elternteil und mit Blick auf seinen eigenen Körper und sein eigenes Alter. Als ich das Buch jetzt nach fünf Jahren noch einmal wiederlas, war ich überrascht, was ich bei den ersten beiden Lektüren alles nicht gelesen, nicht wahrgenommen hatte. Oder liegt es daran, dass ich nun auch fünf Jahre älter bin und der Satz auf der erste Seite immer näher an mich heranrückt: "Noch hoffte ich, nicht alt zu erscheinen, trug leuchtend farbige Schals und mischte mich unter die Jungen. Dabei hatte ich die Grenze längst überschritten. Ich meinte zu wissen, dass das Alter ein rauer Landstrich ist, in dem Einsamkeit und Krankheit drohen und Zukunft ein Wort ist, das sich mit dem Tod verbindet. Doch wusste ich nicht wirklich, was mich erwartet." Ein wirklicher Lesegenuss, auch wegen der schönen, sehr poetischen Sprache!
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7 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Zeitgeist am 23. August 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Bachér ist nicht der wirkliche Name der Schriftstellerin (sie heißt Ingrid Erben), sondern ein Pseudonym. Wieso wählt sich eine deutsche Schriftstellerin ein Pseudonym, das einen Akzent enthält, den es in der deutschen Sprache überhaupt nicht gibt? - Weil sie affektiert ist, weil der Akzent signalisiert, dass sie weltläufig (französisch?) ist, dass sie sich von den kleingeistigen und spießigen Deutschten abhebt.

Deshalb spielt das Buch auch in der Toskana, wo die Ich-Erzählerin zusammen mit ihrem Partner, einem Künstler, lebt. Sie lebt in der Toskana, weil sie eine Intellektuelle ist, weil sie belesen ist (das Buch wimmelt von D.H.Lawrence-Zitaten), weil sie kunstverständig ist (sie versteht es, die Zeichnungen der Etrusker zu interpretieren), weil sie offensichtlich italienisch spricht.

Intellektuelle sind einfühlsam und sensibel. Ingrid Bachér redet deshalb mit den Einheimischen. Dass diese aber nicht mit ihr reden (oder allenfalls über das Wetter), liegt natürlich an deren Demenz und anderen psychischen Defekten. Dass sie, die intellektuelle Deutsche, in einem toskanischen Dorf genauso einen sozialen Fremdkörper darstellt wie ein Bauarbeiter auf einer Vernissage, kommt ihr nicht in den Sinn.

Intellektuelle machen coole Sachen, z.B. nachts auf einem Feld auf dem Rücken liegen und Sternschnuppen anschauen. Intellektuelle haben coole Freunde, ausnahmslos Schriftsteller und Künstler, die an coolen Orten leben, z.B. in Israel. Einer der Freunde ist so cool, dass er sogar die Behandlung seiner Krebserkrankung verweigert, weil es volkswirtschaftlich unsinnig sei, einem Siebzigjährigen noch eine teure Behandlung zukommen zu lassen.
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