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Wo Siegfried starb und Kriemhild liebte: Die Schauplätze des Nibelungenliedes Taschenbuch – 1. Juni 2004


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 180 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423340983
  • ISBN-13: 978-3423340984
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 1,9 x 26,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 710.624 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Beim Lesen und Blättern bekommt man Lust, sich selbst auf die Suche zu machen und diese Einladung zur Nachreise ist ein Anliegen der knapp 200 Seiten.

Empfehlenwert: die reich wie ungewöhnlich illustrierte Biographie von Walter Hansen.

Der Verlag über das Buch

»Beim Lesen und Blättern bekommt man Lust, sich selbst auf die Suche zu machen und diese Einladung zur Nachreise ist ein Anliegen der knapp 200 Seiten.« Literatur in der Kippe

»Ein schönes, klares, nie überfrachtetes Buch, das Freude macht ... fein übersetzt aus dem mittelhochdeutschen Original und klug kommentiert.« Burgenländische Volkszeitung

»Ein famoser Reiseführer in das Mittelalter.« Preußische Allgemeine Zeitung

»In einer beeindruckenden Bilderreise führt Walter Hansen den Betrachter an die Schauplätze des Nibelungenliedes.« Stuttgarter Nachrichten

»Eine originelle ›Spurensuche‹.«Kölner Stadt-Anzeiger

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von anne von blomberg am 19. Mai 2004
Format: Taschenbuch
Der schön gemachte Fototextband über die "Schauplätze des Nibelungenliedes" (Untertitel) sieht auf den ersten Blick harmlos-hübsch aus. Richtig aufregend wird er beim Lesen. Nicht der Ortsbeschreibungen zwischen Xanten, Siegfrieds Heimat im Norden, und Eszergom, Krimhilds Ort der Rache an Burgundern und Nibelungen, wegen, obwohl die locker, informativ und gut zu lesen sind. Das Aufregendste an "Wo Siegfried starb und Krimhild liebte" ist das Nibelungenlied selbst - in sehr klaren, sehr modernen Übersetzungen. Plötzlich werden die "herrlichen Helden" wieder lebendig, allerdings nicht so soft-charmant-freundlich wie Aragon im herr der Ringe oder der "Gladiator". Sie zeigen sich, wie sie damals wirklich lebten, in glorios unbekümmerter Machomäßigkeit. Vergewaltigung, Mord, Verrat und Betrug waren für Nibelungen wie Burgunder sozusagen alltäglich. Wozu die Kraft reichte, das war auch erlaubt. Und die Frauen taten's ihnen nach - mit verzwickter Intelligenz statt mit Muskelstärke. Mit Kirmhild als "hehrem" Vorbild.
Die Mischung aus neu erzählter Uraltsage, Reiseführer und historischem Kommentar macht Walter Hansens Buch zu einem der spannendsten seiner Kategorie. Nicht gerade ein Aufruf dazu, auf die altdeutsche Geschichte stolz zu sein, aber eine ideale Anleitung für einen interessanten Urlaub in heimischen Landen. Und - bei aller Grausamkeit, über die Gutmenschen heftig streiten können - ein intelligentes Lesevergnügen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helmut Schmid am 2. Februar 2011
Format: Taschenbuch
Ausflüge über Land, z.B. in den Odenwald, und schon ist man an Plätzen und Stätten der Nibelungen. Wenn man sich allerdings so duselig anstellt wie ich mich einmal vor einigen Jahren, dann findet man im Odenwald keinen einzigen der Nibelungenschauplätze: obwohl es alleine von der berühmten Siegfried-Quelle gleich vier Exemplare gibt.

Sinnigerweise beginnt man einen "Ausflug auf den Spuren der Nibelungen" in Worms am Rhein. Worms, die Nibelungenstadt schlechthin. Hier erlebte ich, wie Hagen von Tronje an einem verregneten Augustabend des Jahres 2004 mit den Worten "Wir geben alles, doch es geht nicht!" um ziemlich punktgenau 24.00 Uhr die Vorstellung der Nibelungen-Festspiele in der Mitte des 2. Aktes abbrach. Sodann verzichteten die Burgunder darauf, im Hofe des Hunnenkönigs Etzel weiterhin Intrige zu schmieden und Nibelungentreue zu praktizieren. Das "Gemetzel bei Etzel" fiel ins Wasser. Der oberrheinische Sommerregen goss in Strömen.

"In alten Geschichten wird uns viel Wunderbares berichtet: / von ruhmreichen Helden, von hartem Streit, / von glücklichen Tagen und Festen, von Schmerzen und Klagen, / vom Kampf tapferer Recken: / Davon könnt auch ihr jetzt Wunderbares berichten hören."

Diese - hier neugedeutschten - Verse stammen nicht von Walter von der Vogelweide, nicht von Wolfram von Eschenbach, auch nicht von Gottfried von Straßburg oder von Reinmar dem Alten, oder wie sonst sie alle heißen, unsere mittelalterlichen Dichter und Minnesänger. Sie, die Verse, bilden den Anfang den Nibelungenlieds und sind verfasst vom Herrn Anonym. Endlos die Spekulationen der Literaturforschung. Doch abschließend lässt sich die Autorenschaft bis heute nicht feststellen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eva-Kerstin am 15. Juni 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Eine tolle Reisebeschreibung der Nibelungen bis ins heutige Ungarn, die ich teilweise nachgereist bin und sagenhaft gut gemacht ist. Auch wenn man nur liest, ist man fasziniert.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Das Buch nimmt die "Wanderungen" der Helden des Nibeliungenliedes unter die Lupe und verbindet Fiktion/Dichtung mit realen Orten. Dadurch entsteht eine Erdung des Gedichtes, die man in der Art auch von den Sagen kennt.

Nicht gefallen hat mir, dass mir das Buch nicht nach Österreich gesandt werden konnte, sondern nur in Deutshland lieferbar war.

Daher 4 Sterne
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