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Siegfried: Eine schwarze Idylle Taschenbuch – 1. Oktober 2003


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 191 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 2. (1. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499232960
  • ISBN-13: 978-3499232961
  • Originaltitel: Siegfried. Een zwarte idylle
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 1,4 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 229.361 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Dieses Buch ist von ungeheurer Neuheit. Es ist so spannend, nicht nur weil hier ein alter Profi die Regie führt, sondern weil es radikal durchdacht ist. (FAZ)

So aufregend, ja monströs, dass es einem beim Lesen kalt über den Rücken läuft und man vor Anspannung das Buch nicht aus den Händen legt. (Handelsblatt)

Hatte Adolf Hitler einen Sohn? Das neueste Meisterstück von Harry Mulisch (Focus)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren am 29.Juli 1927 in Haarlem, Sohn eines ehemaligen Offiziers aus Österreich-Ungarn, welcher im Zweiten Weltkieg mit den deutschen Besatzern kollaborierte, und einer Jüdin aus Frankfurt; seine später geschiedenen Eltern sprachen Deutsch miteinander. Mulisch verfasste zwischen 1947 und 1959 einige Romane und literarische Artikel und Rezensionen in niederländischen Zeitungen (Berichterstatter u.a. für "Elseviers Weekblad"). Die Teilnahme am Eichmann-Prozeß verarbeitete er in der Reportage "Strafsache 40/61", das 1963 mit dem Vijverberg - Prijs ausgezeichnet wurde. Seither schrieb er Romane, Erzählungen, Gedichte, Dramen, Opernlibretti, Essays, Manifeste und philosophische Werke. Spätestens mit seinem in sechzehn Sprachen übersetzten politischen Roman "Das Attentat" wurde er weltberühmt, die Verfilmung von Fons Rademaker erhielt einen Oskar. Für sein literarisches Schaffen erhielt er 1995 den Niederländischen Literaturpreis. Harry Mulisch starb 2010 im Alter von 83 Jahren.

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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. September 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Immer wieder hat er sich heranerzählt, sei es über den Eichmann-Prozess, die Bombardierung von Dresden oder das niederländische Auschwitz-Durchgangslager Westerbork. Jetzt ist Mulisch direkt bei Hitler angekommen. Er versucht ihn zu entdämonisieren, indem er erzählerisch in sein privates Umfeld eindringt. Es ist ihm meiner Meinung nach gelungen: spannend, mit vielen Hinweisen auf historische Realitäten und mit einer tollen Idee, mit der er die Zwanghaftigkeit und Verrohung der Nazis und ihrer Handlungen vorführt. Zugleich eine schöne Parabel über die (tödlichen) Gefahren, die auf die warten, die sich auf den Nationalsozialismus einlassen, und sei es nur, weil sie von ihm erzählen wollen. So virtuos hat sich noch kein deutscher Autor dem deutschen Übervater und Überdämon Hitler genähert. Selbst bei meinem manchmal etwas holprigen Lesen des niederländischen Originals hab ich das Buch nicht eher aus der Hand gelegt, bis ich die letzte Seite erreicht hatte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von G. J. Matthia VINE-PRODUKTTESTER am 26. März 2008
Format: Taschenbuch
Vor etlichen Monaten unterhielt ich mich mit zwei Bekannten über Literatur. Dabei erzählte einer der beiden von einem Buch, das er für unbedingt lesenswert hielt. »Siegfried - eine schwarze Idylle« von Harry Mulisch. Ich bekundete Interesse ' und vor zwei Wochen hat er es tatsächlich ausgebuddelt und mir geliehen. »Endlich!« muss ich sagen, nachdem ich es nun gelesen habe.

Zwei alte Menschen, vor langer Zeit Hausangestellte in der Bergfestung Hitlers auf dem Obersalzberg, jetzt Bewohner eines ärmlichen Altersheimes, erzählen dem holländischen Schriftsteller Rudolf Herter, der Wien zu einer Lesung besucht, eine unglaubliche Geschichte: Adolf Hitler und Eva Braun hatten einen Sohn.

Wenn dieses Buch ein Deutscher verfasst hätte, wäre diese erzählerische Begegnung Auge in Auge mit den Kerngfiguren des Naziregimes kaum - oder nicht so direkt - zustande gekommen. Der Autor Harry Mulisch aber ist Holländer, Sohn eines ehemaligen österreichischen Offiziers und einer Frankfurter Jüdin - das heißt, er kann sich literarisch so ziemlich alles trauen, ohne in falschen Verdacht zu geraten. Und er ist ein ganz hervorragender Autor, der seine Ideen so lebensnah und nachvollziehbar zu erzählen vermag, dass man ihm einfach folgen will und muss. In seiner Figur des Rudolf Herter fand ich mich übrigens gelegentlich wieder, etwa an solchen Stellen:

»Sein Gedächtnis für die Ereignisse in seinem Leben war eher schlecht, und des öfteren musste er Maria oder Olga fragen, wie sich irgendwelche Dinge genau zugetragen hatten...«

Wie oft geht es mir doch genau so! Ich berichte ein Ereignis und die beste aller Ehefrauen, die auch dabei war, schüttelt den Kopf zu meinem Bericht...
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Liehr am 29. Oktober 2003
Format: Taschenbuch
Rudolf Herter, angesehener, gesetzter, umworbener und preisgekrönter Schriftsteller aus Holland, reist mit seiner jungen Freundin Maria nach Wien, um in der Hofburg aus seinem Opus Magnum "Die Erfindung der Liebe" zu lesen, ein paar Interviews zu geben, mit dem Botschafter zu speisen. Der Siebzigjährige ist ganz Autor, sozusagen in persona ganz Kunst; er hört in keinem Moment auf, zu schreiben, über die Variationen der Realität nachzudenken, über die Verbindung zwischen Realität und Kunst, über Erkenntnisgewinnung. Herter zeigt sich weder als Philanthrop, noch als Misanthrop, sondern ausschließlich als Beobachter, der die eigene Macht skeptisch-amüsiert zur Kenntnis nimmt. Im Rahmen eines Interviews, das ganz nebenbei sehr interessante Einblicke in das Leben auch des erzählenden Romanciers vermittelt, sinniert er über die Idee, das Phänomen Hitler zu fassen zu versuchen, indem der realen Gestalt ein fiktiver Spiegel vorgehalten wird: Die Gesichtslosigkeit der Figur, an der sich all die psychologischen Erklärungsversuche die Zähne ausgebissen haben, könnte auf diese Art beseitigt werden.
Nach der Lesung kommt ein steinaltes Pärchen auf Herter zu: Die beiden haben sein Interview gesehen und wissen eine Geschichte zu erzählen, eine, die eine neue Perspektive eröffnet beim Blick auf die Figur Hitler. Das Paar zählte zu den Hausangestellten auf dem Obersalzberg, der Festung Hitlers in den Bergen, in die er sich zurückzog, in der auch seine Geliebte, Eva Braun, lebte, die er am Tag des gemeinschaftlichen Selbstmordes noch geheiratet hat. Hitler und Eva Braun hatten ein Kind, einen Sohn, den das Haushälterpaar als den ihren ausgeben mußte.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von dcbe am 20. März 2004
Format: Taschenbuch
Was als annähernd realistische Studie aus dem Leben eines alternden (und doch noch virilen) Erfolgsschriftstellers beginnnt, dreht sich nach etwa einem Drittel in ganz andere Regionen.
Auf teuer gesponsorter Lesereise in Wien kommt Rudolf Herter (Mulisch's Alter Ego) auf die Idee, Hitler zum Sujet eines neuen Romans zu machen. Doch die während eines Fernsehinterviews entwickelte Idee wird ihn heimsuchen, ganz anders als je gedacht.
Ein altes Ehepaar wird ihn im Fernsehen beobachten, am nächsten Tag auf seiner Lesung auftauchen, und einen Tag später wird er die beiden in ihrem schäbigen Altenheim aufsuchen. Sie waren, so stellt sich schnell heraus, Haushälter Hitlers auf dem Obersalzberg. Und sie stellten die Ersatzeltern für dessen Sohn mit Eva Braun. Bis zu dessen Ermordung auf Befehl des Vaters selbst.
Die Geschichte wird den Schriftsteller ins Grübeln stürzen, ganz wörtlich über Gott (oder Götter) und die Welt. Ausserdem wird sie seinen schnellen Tod herbeiführen.
Eine spannendes Gedankenexperiment richtet Mulisch da an. Seine Themen (in Auswahl): Hitler als Verkörperung des absoluten Nichts, als Negation aller Existenz. Hitler als Ursache für den Verfall Nietzsches. Hitler als Kreatur Wagners - und doch jenseits aller irdischen Existenz. Reflektionen über die Morbidität der Kindheit, wie auch Tristan und Isolde. All die Verbindungslinien mögen nicht neu sein, mancher Gedanke ist nicht wirklich überzeugend, die sehr zugängliche Aufbereitung aber ist es schon.
Dieses Buch ist spannend, recht mühelos in einem Zug in zwei bis drei Stunden durchzulesen. Es beeindruckt, trotz der doch manchmal allzu bekannten Themen. Kurzweilig und zum Nachdenken anregend. Dabei zutiefst human. Mulisch kann immer noch begeistern.
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