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Siegfried (Premium Edition) [2 DVDs]
 
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Siegfried (Premium Edition) [2 DVDs]

Tom Gerhardt , Volker Büdts , Sven Unterwaldt jr.    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Movieman.de

Man sollte Tom Gerhardt schon sehr sehr gerne haben, wenn man sich auf diesen, einzig von der Idee her spaßigen Film einlässt. Ist man kein Freund von Gerhardts Gelalle, so sollte man unbedingt einen riesen Bogen um den Streifen machen. Die Geschichte wird zwar nicht ganz so platt erzählt wie der letzte Streich des Regisseurs Sven Unterwaldt "Sieben Zwerge - Männer allein im Wald". Dafür aber kommt der Humor genauso idiotisch, wenn nicht sogar abgrundtief dumm daher. Ein Kalauer reiht sich an den anderen. Einzig der rheinische Dialekt, der einem bei Gerhardt so richtig auf den Keks gehen kann, wird z.B. von Volker Büdts als Hagen von Tronje überzeugend komisch bedient. Insgesamt kann man aber kaum von einer Parodie reden, so verfremdet findet sich die Rheinsaga hier verwurstet. Die Idee war nett aber das Ergebnis ist für erwachsene Zuschauer einfach nur eine Strafe. Kinder werden aufgrund der zahlreichen artistischen Clownereien ihre Freude haben, bleibt nur die Frage, ob man ihnen diese Art von Humor wirklich antun will. Fazit: Verflucht dumm!

Moviemans Kommentar zur DVD: Nicht restlos überzeugen die Kontrastwerte der Disc und auch die Schärfe könnte auf Distanz einen Tick besser ausfallen, ansonsten schneidet die DVD vorbildlich ab. Besonders das umfangreiche Bonusmaterial wird viele Freunde finden.

Bild: Die DVD bietet einwandfreie Schärfewerte (Schmutz an den Schuhen, 00:04:49). Lediglich während rasanter Schwenks oder in Special Effects zieht die Optik minimal zu langsam nach, so dass sich leichtes Ruckeln ergibt (Brücke und Pfosten, 00:22:17). Kontraste leiden auf Distanz etwas (Dorf, 00:02:09) und hin und wieder ergeben sich leichte Überbelichtungen (linke Gesichtshälfte von Gerhardt, 00:15:31), die aber nicht massiv stören, sondern häufig sogar bewusst angelegter Natur sind und durch den Einsatz eines Weichzeichners in Traumsequenzen entstehen. Farblich schneidet der Film gut ausgebaut ab. Alle Farbtöne sind voll und naturgetreu gestaltet. Nur ab und an entstehen durch die hoch gezogenen Kontraste leichte Übersättigungen. Vorbildlich bleibt das Bild in Bezug aus Kompression und Rauschen.

Ton: Sonor und tief schallen in beiden Tonfassungen eindrucksvoll basslastige Effekte (Bärengebrüll, 00:03:34) aus allen Kanälen. Der DTS-Ton ergibt sich mit mehr Detailreichtum als die DD 5.1-Fassung und bedient die hinteren Boxen wesentlich kräftiger. Musik und Kulisse sind mit Fingerspitzengefühl auf die Dialoge abgestimmt worden. Die Erzählerstimme vermittelt sich dabei am klarsten. Aber auch den Dialogen fehlt es nicht an Vitalität, wenn auch ein paar mehr Bassanteile, um mehr Plastizität zu erreichen, nicht geschadet hätten. Die Orchesterstücke verteilen sich wie die satten Effekte voll und breit im Raum.

Extras: Das Menu ist ansprechend und humorvoll gestaltet, wenngleich es farblich ein wenig blass daher kommt. Das umfangreiche Bonusmaterial lässt dabei kaum eine Frage zum Produktionsprozess des Filmes offen. Nicht nur Regisseur und Schauspieler, sondern auch Kameramann, Kostümdesignerin, Maske oder Tiertrainer kommen zu Wort und entwerfen zu Bildern von ihrer Arbeit und Ausschnitten aus dem Film ein breites Spektrum an Unterhaltung wie Information. DVD 1, auf der auch der Hauptfilm enthalten ist, bietet dem Zuschauer die Möglichkeit, im Effect-Finder-Modus interaktiv einzugreifen. An ausgewählten Stellen können Zusatzinfos zur Entstehung der jeweiligen Filmszene angewählt werden. Auf DVD 2 sind folgende Extras vorhanden: "Dreh mit dem mechanischen Schwein" (8:03 Min.) demonstriert die Arbeit mit Schweinepuppen, deren Animierung und Herstellung. Unter anderem kommt z.B. der Animatronic Trainer zu Wort und berichtet von seiner hoch komplizierten Arbeit daran, die Schweinelippen beim Sprechen wortgerecht zu bewegen. Die englischen Kommentare sind untertitelt. "Die Schweinedressur" (4:00 Min.) zeigt in untertitelten Bildern, den Tagesablauf des Tiertrainers, Bilder vom Training selbst sowie Ausschnitte von den Dreharbeiten mit Schwein. Das schön gestaltete "Making Of" (4:00 Min.) kombiniert Interviews und Kommentare mit Ausschnitten aus dem Film. "Die Stunts" (7:19 Min.) werden von Kameramann Peter von Haller kommentiert. Dabei ergeben sich zu den spannenden Bildern interessante und detailreiche Infos, die einen stutzen lassen, bei wie vielen Szenen tatsächlich Stuntmen im Einsatz waren. Haller analysiert dabei ausgewählte Szenen schlüssig und unterhaltsam. "Dem Kameramann über die Schulter geschaut" (3:52 Min.) präsentiert Kameramann Haller bei seiner Arbeit. Er berichtet uns über die Technik und ihre Schwierigkeiten. Auch Regisseur Sven Unterwaldt kommt hier zu Wort und spricht über seinen Kameramann. In "Entstehung der Spezialeffekte" (5:56 Min.) berichtet abermals Haller anhand einzelner Szenen, wie die Specials im Computer entstanden. "Die Arbeit der Maskenbildnerin" stellt uns Heidi Mosser vor, die erklärt, wie sie die Frisuren der beiden Schauspielerinnen kreierte. "Einblicke in den Setbau" (1:45 Min.) präsentiert die Setarbeiter beim Bauen und Zusammenstellen von Burgteilen, Brücke und Dorf. "Darsteller und Crew" können im entsprechenden Menupunkt als Textanzeige einzeln angewählt werden. Dabei erschließen sich Daten zu Person und Filmografie. In "Das Kostümdesign" (2:52 Min.) erzählt Eveline Stoesser über Entwicklung, Recherchen und Schwierigkeiten beim Entwurf der historischen Kostüme. Die Interviews lassen die Darsteller Tom Gerhardt (4:00 Min.), Dorkes Kiefer (4:49 Min.), Volker Büdts (3:32 Min.), Axel Neumann (2:11 Min.), Daniela Wutte (1:23 Min.) sowie Regisseur Sven Unterwaldt (4:00 Min.), Tiertrainer Karl-Lewis Miller (10:34 Min.) und Produzentin Christine Rothe (4:02 Min.) zu Wort kommen. Abschließend beinhaltet die DVD noch den "Besonderen Filmtipp" (2:26 Min.) "Der Fischer und seine Frau". Ein bestechend umfangreiches Bonusprogramm, das überaus unterhaltsam angelegt ist. --movieman.de

VideoMarkt

Einst wurde der Siggi als Baby vom Schmied Mime aus dem Fluss gefischt und groß gezogen. Schon bald stellt sich heraus: Dieser Siggi ist bärenstark, kann aber mit seinen Kräften leider nicht umgehen. Deshalb lässt ihn die Dorfgemeinschaft auch gerne ziehen, als sich der junge Mann in die schöne Kriemhild verliebt und diese unbedingt heiraten möchte. Weil aber Kriemhild nicht von einem blonden Deppen geehelicht werden will, soll der lästige Siegfried beseitigt werden - was dieser mit Hilfe eines schlauen Ferkels stets zu verhindern weiß.

Video.de

Nach seiner sensationell erfolgreichen Märchen-Persiflage "7 Zwerge - Männer allein im Wald" lässt Sven Unterwaldt nun die Verballhornung der Nibelungensaga folgen. Auch dieser Spaß erfüllt alle Genre-Vorgaben: Tom "Ballermann 6" Gerhardt als dummer, liebenswerter Held, anmutige Frauen, Gags unter der Gürtellinie und das Who's Who der deutschen Comedian-Szene. Zwar ist die Pointendichte lückenhaft und sind die Kalauer alt, dennoch könnte die locker-leichte, mit Fäkal-Humor gewürzte Komödie jung wie alt begeistern.

Blickpunkt: Film

Mit seiner Märchen-Persiflage '7 Zwerge - Männer allein im Wald' machte Regisseur Sven Unterwaldt im letzten Jahr deutlich, dass er nicht gewillt ist, das Terrain 'deutsche Comedy-Blockbuster' Michael 'Bully' Herbig zu überlassen. Jetzt legt Unterwaldt nochmal nach und präsentiert mit 'Siegfried' eine technische hochwertige, von der Gagdichte eher lückenhafte Verballhornung der Nibelungensage. Im Zentrum: ein kleines sprechendes Ferkel á la 'Schweinchen namens Babe' und natürlich ein Zweibeiner: Kölsch-Komiker Tom Gerhardt ('Voll normaaal', 'Ballermann 6').

Mindestens drei Faktoren sprechen dafür, dass dieser 'Siegfried' eine zahlreiche Fangemeinde um sich scharen dürfte: Erstens: Das Nibelungenlied ist landauf landab bekannt und bietet sich ob seiner strahlend-teutonischen Heldenthematik als Objekt der Persiflage förmlich an. Zweitens: Regisseur Sven Unterwaldt hat mit '7 Zwerge' gezeigt, dass er sowohl mit historischen Stoffen als auch mit einer ganzen Armada von deutschen Comedy-Stars umgehen kann. Drittens: Wenn jemand eine Figur wie Siegfried karikieren kann, dann Tom Gerhardt, dessen Markenzeichen schon immer leicht debile, viel naive Unschuld und großes Chaos verbreitende, proletarische Charaktere gewesen sind.
Schon nach einer kurzen Einführung, in der Siggi als Baby vom Schmid Mime (Michael Brandner) aus dem Fluss gefischt und in der Folge groß gezogen wird, kristallisiert sich eines heraus: Dieser Siggi ist bärenstark, kann aber mit seinen Kräften nicht umgehen. Deshalb lässt ihn die Dorfgemeinschaft auch gerne ziehen, als der junge Mann eines Tages die schöne Kriemhild (Dorkas Kiefer) beim Pipi machen im Wald entdeckt, sich Hals über Kopf in sie verliebt und die holde Maid von nun an unbedingt heiraten möchte. Weil aber Kriemhild wiederum nicht von einem blonden Deppen geehelicht werden will, lässt man nichts unversucht, um den lästigen Siegfried ins Jenseits zu befördern - was dieser mit Hilfe des schlauen Schweins und seiner Mega-Power stets zu verhindern weiß.
Unterwaldt bedient sich altbekannter Kalauer: So nimmt Siggi seine Gegenüber stets wörtlich (Beispiel: 'Und ich bin der Kaiser von China' - 'Echt?'), ein witziges Spielchen zwar, das sich mit zunehmender Dauer des Films ein wenig totläuft. Auch der beliebte Fäkal-Humor darf natürlich nicht fehlen. So furzt Ferkel Siggi, als dieser es auf den After küssen will, voll in die Visage. Mangels ergiebiger Handlung wird wie bei den '7 Zwergen' auf Kurzauftritte von populären TV-Komikern gesetzt. So gibt Mirco Nontschew eine italienische Schlägertype und Markus Maria Profitlich einen grimmigen Schweinemetzger. Stimmlichen Einlagen haben Otto Waalkes als Grille mit schön brutalem Tod, Atze Schröder als recht liebevoll animierter Drache und Unterwaldt selbst, der sich als fieses Wiesel in seinem Film verewigt hat. Ordentliche Leistungen liefern die Nebendarsteller. So überzeugt Dorkas Kiefer als zickige Kriemhild, Volker Büdts als böses Weichei Hagen und Daniela Wutte als sinnlich-süße Küchenmagd Anita, in deren hübsches Dekolletee sich nicht nur Kameramann Peter von Haller verliebt hat.
Fazit: 'Siegfried' erfüllt wichtige Voraussetzungen für eine seichte, locker-leichte und generations-kompatible Sommer-Komödie: einen dummen, aber liebenswerten Helden, anmutige Frauen, Gags unter der Gürtellinie und mal wieder ein Who is Who der deutschen Comedian-Szene. lasso.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Tom Gerhardt in seinem dritten Kinofilm als Nibelungen-Held Siegfried, Retter des Rheinlandes.

Kurzbeschreibung

Es war einmal vor langer Zeit, als das schöne Rheinland von Kriegen und Schlachten zerrüttet vor sich hin siechte. Viele Legenden kamen und gingen und doch hat immer das Böse triumphiert. Seitdem hoffen die Menschen auf ein Wunder, auf einen Erlöser, der sie aus der dunklen Knechtschaft errettet. Doch was ist das? Ein Körbchen schwimmt den Rhein hinunter, getaucht in die ersten Strahlen der Sonne. Die heldenhafte Faust eines Babys durchschlägt den Korbdeckel machtvoll, ein junger Recke richtet sich auf...

Produktbeschreibungen

Es war eine finstere Zeit, als der Rhein sich rot färbte vom Blut der Unschuldigen, eine Zeit des Tötens und Sterbens - der Kriege und Schlachten um den sagenhaften Schatz der Nibelungen, lange vor unserer Zeit.

Aber es war auch die Zeit tapferer Recken und wahrer Helden. Der Rhein hat ihrer viele gesehen damals, von denen die Legenden noch heute berichten. Aber einer von ihnen überragte sie alle, die Tapfersten der Tapferen...

Er, dessen Wiederkunft die Unterdrückten der Erde ersehnen bis heute, den die dunklen Mächte aber fürchten wie ihren eigenen Untergang.
Der Mutigste unter den Furchtlosen, der Held der Helden, der große Sohn
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