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Siegfried und Kriemhild: Roman Gebundene Ausgabe – 2002

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 886 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 3., durchges. Aufl. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608935487
  • ISBN-13: 978-3608935486
  • Größe und/oder Gewicht: 15,1 x 5 x 22,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 493.249 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rechtzeitig zur Jahrtausendwende haben die uralten Mythen der Menschheit wieder Hochkonjunktur. 2001 kam in der Anderen Bibliothek Hans Magnus Enzensbergers die Übersetzung von Die wilden Götter heraus, und Hanser legte im selben Jahr Raoul Schrotts bisweilen etwas bajuwarische, sprachgewaltige Eindeutschung des Gilgamesch-Epos nach. Nun ist bei Klett-Cotta Jürgen Lodemanns Romanfassung der ältesten deutschen Saga erschienen: Die gar schaurige Nibelungen-Mär von Liebe, Mord und Totschlag rund um Siegfried und Krimhild nämlich.

Als John J.B.B. Schazman 1848 seine englische Fassung vorstellte, da klang ihm noch das harsche Urteil Friedrichs des Großen über das althochdeutsche Epos im Ohr: "keinen Schuß Pulver" sei es wert und verdiene es nicht, "aus dem Staube der Vergessenheit gezogen zu werden". Heute ist die Geschichte vom "Mann aus dem Niederland", der Krimhild liebte, bevor Hagen ihn umbrachte, als großartiges (und blutiges) Stück Weltliteratur allgemein anerkannt. Unzählige Übersetzungen sind seither erschienen: Und trotzdem kann Lodemanns in zwanzig Jahren -- im Vergleich zwischen diversen Fassungen und "den wahrscheinlichsten Quellen" -- entstandener Roman dem geheimnisvollen Buch noch Neues abgewinnen. Dabei erscheint selbst "unsere eigene, vertrackte Gegenwart" im wortmächtigen Text "wie in einem Zauberglas" -- so hatte es Johann Schazman (in den Worten von Lodemanns kongenialer Übersetzung) bereits für das 19. Jahrhundert formuliert.

Natürlich kommt auch Lodemann auf seinem 880-seitigen Erzählmarathon nicht aus ohne einige eher unoriginelle Wortspiele ("Ich armer Ire"). Und auch die in den Originaltext eingestreuten, farbig abgesetzten Kommentare sind nicht immer wichtig für den Verlauf der Fabel (dass etwa Mauthners Lexikon der Philosophie den Begriff der "Wirklichkeit" -- im Gegensatz zu "Wahrheit" -- nicht kennt, ist für die dramatische Handlung nicht wirklich wichtig). Ansonsten aber hat der 65-jährige Autor in seinem Opus Magnum der Geschichte um Siegfried und Krimhild neues Leben eingehaucht. Opulent und überwältigend zugleich. --Stefan Kellerer

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jürgen Lodemann, geboren in Essen, Studium der Germanistik und Geographie in Freiburg. Ab 1965 beim SWF-Fernsehen in Baden- Baden, 143 Mal Literaturmagazin, ab 1975 in der Jury der SWF- Bestenliste. Dokumentarfilme. Mitglied des PEN-Zentrums. Lehrtätigkeit an den Universitäten Stuttgart, Frankfurt, Marburg und Freiburg. Lebt in Freiburg, Essen und im irischen Galway. 1978 Kerr-Preis für Literaturkritik.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT am 16. Februar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Satte 880 Seiten Mord und Totschlag, Verrat und Treueschwüre, Rachelust und Liebeswahn. Die Nibelungen-Saga an sich hat es in sich, und das Beste: alles fand im 5 Jhdt. mitten in Deutschland statt. Deshalb wurde dieses Herzstück „teutscher" Kultur aus germanischen Zeiten auch immer wieder neu aufgelegt, es gibt mindestens 250 Bücher zu dem Thema. Hier ist nun Lodemanns Fassung.
Mangels neuer Erkenntnisse arbeitet Lodemann mit einem literarischen Kniff: er erfindet einfach eine fiktive Quelle! Nämlich den Mönch Kilian Hilarus, der angeblich unter den Nibelungen lebte und dem es im Jahr 486 gelang, Krimhilds Bruder Giselher im Knast höchstpersönlich zum Aufschreiben der Geschichte zu bewegen - aus dessen Sicht die Saga daher erzählt wird. Auf diese Quelle und auf einen gewissen ebenfalls fiktiven Herrn J.B.B.Schazman, der die Urfassung dann um 1840 ins Englische übersetzt hätte, beruft sich Lodemann ausgiebig. Ob man sich mit den darauf beruhenden spielerischen Interpretationen nun beschäftigen will, muss jeder selbst entscheiden. Nun haben selbst einige Uni-Bibliotheken als offizielle Quelle dieses Buches den Mönch Kilian angegeben - Lodemann hätte das deutlicher klarstellen sollen.
Nicht zuletzt auch durch die diffusen Wortkreationen wie einem „WutWotan" oder im Extremfall einem „RiesenErdSchlundMaul" ist die Saga avantgardistisch angepasst. Die Bemerkungen mit Transfers u.a. zu Alfred Krupp, Konrad Adenauer oder gar dem Dritten Reich sind teilweise sehr weit hergeholt und haben mit der Saga selbst oft nichts mehr zu tun. Was Kenner reizen mag, halte ich für Einsteiger nur bedingt geeignet. Der Normal-Deutsche, der die Story vielleicht einfach mal in Hochdeutsch und vielleicht auch kürzer lesen will, sollte mit einer der schönen Alternativen starten (u.a. Auguste Lechners „Die Nibelungen").
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 20. Juli 2002
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Trotz nur guter Kritiken war ich von diesem Buch enttäuscht. Durchweg wurden die Protagonisten sehr stereotyp und eigentlich wenig menschlich beschrieben, was vielleicht an der Nähe zur Orginalgeschichte liegt. Ein Roman hätte durchaus die Möglichkeit geboten, die Personen etwas differenzierter und weniger clischeehaft zu charakterisieren. Kritik an der katholischen Kirche, Worte wie "Besitzgier","Imperiales Befehlssystem" oder die Betonung der positiven Ganzheitlichkeit und Naturverbundenheit der alten nord. Religionen finden sich auf fast jeder 2. Seite. Die Intention des Autors wäre auch durch etwas weniger Wiederholung dieses Konfliktes deutlich geworden. Ansonsten ist die Geschichte der Nibelungen aus dieser Perspektive sehr interessant und auch gut zu lesen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H. Wittmann am 1. Juli 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Wer - wie ich - die Nibelungen vor allem noch aus den Werken von Auguste Lechner in Erinnerung hat, denkt an brave, tapfere Helden, fromm, gottesfürchtig und edel. Davon ist in diesem Werk wenig zu spüren. Jürgen Lodemann macht sich mit den sprachlichen Mitteln der Gegenwart auf den Weg zu den Wurzeln des Mythos. Die »Heldinnen« und »Helden« nehmen Gestalt an und veranschaulichen in ihren Handlungen die Wurzeln von Problemen, deren Auswirkungen wir heute erleben. Die allgegenwärtige Entfremdung von natürlichen Rythmen, die Trennung von Geist und Körper, ... schnell kommt man bei einer solchen Aufzählung in die Schlagwörter. Dass Jürgen Lodemann genau diese vermeidet und mit seinen sprachlichen Schöpfungen vieles erhellt, auf den Punkt bringt und damit noch klarer macht ist eines seiner grossen Verdienste. Für mich bringt dieses Werk bei jedem Hineinlesen ein weiteres Aha-Erlebnis. Schwer vorstellbar, dass dieser Mythos in der Gegenwart spannender und tiefergreifender erzählt werden könnte.
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