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Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen
 
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Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen [Gebundene Ausgabe]

Konrad Gündisch
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Siebenbürgen gehörte im Laufe seiner Geschichte unterschiedlichen Staaten an: in der Antike dem Daker-, dann dem Römischen Reich, im Mittelalter dem Königreich Ungarn, in der Neuzeit der Habsburger Monarchie und seit 1918 Rumänien.
Eines der hier ansässigen Völker sind die "Siebenbürger Sachsen", die vor ca. 850 Jahren ins Land gerufen, einen vom ungarischen König verbrieften Staat im ungarischen Staat schufen. Lebten 1930 noch ca. 250.000 von ihnen in Rumänien, so sind es heute nur noch etwa 20.000, da die meisten während der kommunistischen Diktatur nach Deutschland aussiedelten.

Klappentext

Siebenbürgen, ein vom Karpatenbogen festungsartig umschlossenes, fruchtbares Hochland im südöstlichen Mitteleuropa, gehörte im Laufe der Geschichte unterschiedlichen Staaten an, unter ihnen Ungarn und die Habsburger-Monarchie, seit 1918 Rumänien. Kennzeichnend ist die Vielfalt der hier lebenden Völker und Kulturen. Mitte des 12. Jahrhunderts wurden die “Siebenbürger Sachsen” angesiedelt und mit Vorrechten ausgestattet. Sie erbrachten beachtliche wirtschaftliche Leistungen, errichteten wehrhafte Städte und Kirchenburgen, schufen im Zusammenleben mit den anderen Völkern der Region - Rumänen, Ungarn, Juden u.a. - und in beständigem Kontakt zum westlichen Europa eine eigene Kultur. Der Zweite Weltkrieg und seine Folgen, insbesondere die kommunstische Diktatur, die ihnen Freiheit und Besitz raubte, haben diese kleine Bevölkerungsgruppe dezimiert.

Über den Autor

Mathias Beer, Dr. phil., ist Geschäftsführer und stellvertretender Leiter des Instituts für donau-schwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen.
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