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Kundenrezensionen

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am 13. Oktober 2003
Herbst 1939: Eine österreichische Expedition unter der Leitung von Peter Aufschneiter steht kurz vor der Erklimmung eines der höchsten Berge des Himalaya. Doch mit dem deutschen Überfall auf Polen, der den Ausbruch des zweiten Weltkrieg bedeutet, geraten die mutigen Bergsteiger auf indischem Territorium in die Haft der Engländer.
Als ein Ausbruchsversuch gelingt, befinden sich Aufschneiter und der Alleingänger Heinrich Harrer auf einer abenteuerlichen Flucht mitten über das „Dach der Welt".
Mit der Verfilmung von „Sieben Jahre In Tibet" erfüllte sich der französische Regisseur Jean-Jaques Annaud einen Traum. Mit riesigem Produktionsaufwand wurde das antike Lhasa wieder aufgebaut, inklusive echten tibetischen Mönchen und einem Casting zahlreicher erstklassiger Schauspieler wie Brad Pitt oder David Thewilis.
Diesen Aufwand merkt man dem Film auch an: Bombastische Bilder und wunderschöne Landschafts-Panoramen ziehen sich wie ein roter Faden durch den gesamten Film. Annaud gelingt es, den besonderen Reiz und die Faszination der tibetischen Kultur metaphorisch auszudrücken, ohne das er den Blick für das Wesentliche, die Buchvorlage, verliert.
So gelingt es dem Film (130 min.) trotz weniger Längen, den Zuschauer zu fesseln und gleichzeitig einen Einblick in die tragische tibetische Geschichte dieser Zeit zu geben.
Zwar ist Annauds Erzählweise der Ereignisse im Gegensatz zu Martin Scorseses „Kundun" mehr auf die typische Erzähltechnik eines Hollywood-Streifens beschränkt, doch geling dem Regisseur vorbildlich, den schmalen Grat zwischen Kommerz und Anspruch u durchschreiten.
Auch die DVD ist insgesamt gelungen. Schöne animierte Menüs und gelungene Extras (Quiz, Making-Of, diverse Trailer,...) geben Einblick in die Entstehung des Films und seinen historischen Bezug.
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am 13. November 2008
Nach langer Wartezeit ist nun endlich einer der besten Filme von Regiemeister Jean Jacques Annaud auf Bluray erhältlich.
Hier haben die Verantwortlichen bei Constantin-Film wirklich alles richtig gemacht:das Bild ist HD in Vollendung.
Der Kontrast,die strahlenden(aber nicht überstrahlenden)natürlichen Farben,der Schwarzwert bei den Nachtszenen und eine fantastische Plastizität -hier ist der ideale Film um Freunden und HD Neueinsteigern den absoluten Unterschied zw.DVD und Bluray vorzuführen!
Der Film ist 11 Jahre alt und sieht so aus,als wäre er erst gestern im Kino gelaufen.-Warum haben eigentlich nicht alle Blurays diese Qualität?

Also,mein Tipp für alle HD-Fans die ein fast dreidimensionales Tibet auf ihrem Plasma oder LCD-TV sehen wollen:für diesen guten Preis holen und niemals wieder weggeben....niemals.....!
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am 18. Januar 2007
Sieben Jahre in Tibet , eine Zeit,in der Heinrich Harrer Grenzen überwinden musste, um sein Leben neu zu entdecken. Aber auch sieben Jahre ,in denen der junge Dalai Lama mit den Grausamkeiten an seinem Land konfrontriert wurde.Der friedliche, ehrliche Umgang mit der Welt,beeindruckt den österreichischen Bergsteiger so tief,daß er eine Freundschaft zu seiner Heiligkeit aufbaut. Die reale Schwester des Dalai Lama spielt im Film mit und weist Heinrich Harrer ein ,in das Leben im Potala und der Art,wie dem jungem Kundün zu begegnen ist.

Dort sitzt also der Ozean des Wissens und Brad Pitt spielt eine ungeschickt unterwürfige Begrüssung. Mit seinem Humor und gleichzeitig tiefer Weisheit antwortet ihm der Junge.Von da an besteht eine Freundschaft zum Bergsteiger ,der vor der englischen Besatzung in Indien geflohen ist.Die Geräuschkulisse ,meditierender Mönche und Gebetshörner vermittelt etwas von der Lebensweise der Tibeter. Sehr tief geht der Film darauf jedoch nicht ein, die Geschichte des Bergsteigers steht im Mittelpunkt. Doch eine aufwendig gestaltete Kulisse ,mitwirkende buddhistische Mönche, eingeflogene Yaks und die bildgewaltige Bergwelt lassen umsomehr sprechen.Gedreht wurde übrigens in Indien und Argentinien,wie man im Bonusmaterial erfahren kann.Dieses bietet weitere Einblicke ins Thema und wertet diese DVD auf.

Die Invasion der chinesischen Besatzer und all ihre Grausamkeit eröffnen sich im Film.Dieser Kinofilm hat Brad Pitt und Annaud quasi auf die Abschussliste gesetzt. Was gezeigt wird ,ist jedoch mittlerweile grausamer Alltag in Tibet.Er gibt lediglich die Realität wieder.

Mir persönlich fehlten Einblicke in den tibetischen Buddhismus in diesem Film ,und eine weitere Sicht auf das Leben des 14.Dalai Lama.

Die aufwendige Rekonstruktion und die Schauspielleistung aller Darsteller entschädigen dies.Vielleicht wäre der Film sonst nicht emotional genug...

Sieben Jahre in Tibet ist zugleich interessant für alle, die sich einarbeiten in den tibetischen Buddhismus , den Vajrayana oder in die Geschichte um dieses Land, dem Dach der Welt.

Das Lachen dieser Menschen leuchtet bis in den europäischen Alltag und darüber hinaus.

Taschi Delek !

Tom Netzer
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am 11. November 2000
Die Verfilmung der einzigartigen Dokumentation des Österreichers Heinrich Harrer zeigt in atemberaubenden Bildern die letzten sieben Jahre des tibetischen Reiches. Die bis dahin nahezu unbekannte tibetische Kultur wird dem Zuschauer hier auf einfühlsame Weise sehr nahe gebracht. Der Film hält sich nicht mit langem Vorgeplänkel auf. Während das Buch fast 100 Seiten benötigt, um sich in Tibet wohlzufühlen, verzichtet der Film auf die lange Ausführung jedes einzelnen Schrittes von Heinrich Harrer auf seinem beschwerlichen Weg nach Tibet. Die überaus gastfreundliche Natur der Tibeter, die unschuldige Art, mit der sie ihr tägliches Werk tun und die für uns Europäer ungewöhnlichen Verhaltensweisen faszinieren ebenso, wie die ungewöhnliche Freundschaft des kleinen Dalai Lama zu dem Fremden Heinrich Harrer. Ein Kompliment an dieser Stelle an den jungen Schauspieler, der den Lama spielt. Sehr natürlich und kindlich im einen und weises Oberhaupt einer Nation im anderen Moment. Verletzlich und dennoch geradlinig. Die von Brad Pitt schon bekannte kühle, gelassene Darstellung des Sympathieträgers, die hervorragende Umsetzung des anfangs unsicheren, später heimischen Fremden, überzeugt vor einer atemberaubenden Kulisse des Daches der Welt. Der Film vermittelte mir auf diese Weise ein erstaunliches Interesse am Buddhismus und Lamaismus.
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am 8. Januar 2001
Leute , Leute, wo bin ich den hier gelandet? Niemand hat je eine Rezension über " Seven Years in Tibet " geschrieben ? Dann nehme ich diese Ehre dankend an. Auch , wenn der Film schon etwas älter ist und in sich im Keller der Charts tummelt, sollte man ihn nicht vergessen zu würdigen. Fangen wir mit der Regie an : Jean - Jaques Annaud. Beim Film " Der Name der Rose " sollte es jedem bimmern im Kopf. Dieser Film stammt von diesem Herrn. Er hat mal wieder ein geschicktes Händchen gezeigt die Brisanz der Konflikte mit der schönen mystischen Atmosphäre Tibets und der Berge in Gleichgewicht zu bringen. Meiner Meinung eine erstklassige Arbeit. Ausserdem ist dieser Film eine Biografie über das Leben Heinrichs Harrers in Tibet, der dies in einem Buch (gleicher Titel) schriftlich niedergelegt hat. Genialer dazu, dass er die bröckelnde Partnerschaft zwischen Harrer und seiner Frau aufgezeigt hat ( die im Buch gar nicht erwähnt wird ) und einen Exil - tibetanischen Diplomaten beauftragt hat, ihm das Leben in Tibet so exakt und detailliert zu zeigen wie es nur geht(genial). Auch die Schauspieler , nicht nur Brad Pitt und David Thewils , sehen gut aus , auch die asiatischen Schauspieler zeigen , dass sie ihre Forderungen der Regie verstanden haben. Die schöne Musik untermalt die Geschichte und Atmosphäre. Die DVD ist ganz in Ordnung , was Bild , Akustik und Matrial angeht. An einigen Stellen ist das Bild unscharf, was ich allerdings nicht verstehen kann , weil der Film nun wirklich nicht ein Oldie ist , sondern erst vier Jahre auf dem Buckel hat. Deswegen gebe ich ihn auch einen Punkt Abzug, was aber niemanden davon abhalten sollte,den Film sich anzusehen. Grossartig ist dieser alle Mal. Bravo.
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am 20. März 2014
Harrers und Aufschnaiters Leistung ist völlig unglaublich. Harrer hat daraus ein enttäuschendes Buch gemacht, und dieser Film ließ mich auch kalt. Ich kann es gar nicht genau auf den Punkt bringen - für meinen Geschmack gibt es zu wenig Landschaft (die Wildniswanderung hat im Buch einen viel größeren Anteil), zu viel chinesische Gewalt, und Pitt sticht unangenehm als blondierter Schönling heraus.

Highlight ist für mich der sympathische Bhutanese Jamyang Jamtsho Wangchuk als Dalai Lama, wenn auch mit bizarrem Akzent in der deutschen Synchro. Die gegensätzlichen Charaktere Harrer und Aufschnaiter ergeben theoretisch interessante Konflikte, die aber kaum ausgearbeitet werden. Die starken Abweichungen des Films vom Buch und von der Geschichte enttäuschen - eine Romanverfilmung kann beliebig vom Roman abweichen, aber nicht die Verfilmung eines Buchs, das auf historischen Tatsachen beruht.
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am 9. März 2002
Ich fand "seven years in tibet" absolut sehenswert und zwar in jeder Hinsicht:
Wunderschöne Landschaftsaufnahmen, faszinierende Schauspieler, eine spannende (zum grossen Teil wahre) und bewegende Story und auch offene Kritik an China, welches das kleine Tibet vergewaltigt, über eine Million Menschen getötet und tausende Kloster zerstört hat.
Der Film durfte übrigens nicht in Tibet gedreht werden, deswegen zog die Filmcrew nach Argentinien.
Es sollte mehr Filme dieser Art geben!!
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am 27. Juli 2003
Eine gelungene Umsetzung eines beeindruckenden Abenteuers eines beeindruckenden Mannes! Wenn man allerdings das Buch gelesen hat und auch die Biographie Harrers, dann merkt man schnell, dass die dramatischen Ereignisse eher "auf Hollywood" getrimmt wurden. Im weltbekannten Buch werden die Abenteuer wesentlich dramatischer geschildert und es ist kaum zu glauben, dass man die dort geschilderten Strapazen überhaupt überstehen kann.
Die Ausstattung und die Bilder sind prächtig, Tibetische Mönche und sogar die Schwester des Dalai Lama spielen im Film mit. Brad Pitt zeigt eine gute Leistung, doch viel bedeutender ist es, dass die sehr gut spielenden "Laiendarsteller" dem Film eine überzeugende Authentizität verleihen. Die Besetzung Tibets durch die Chinesen wird schonungslos dargestellt und Brad Pitt und Co. sind nunmehr in China "unerwünschte" Personen. So kann es eben kommen, wenn man einen "mutigen" Film macht. Schade ist es, dass Indien vor den Chinesen "einknickte" und der Drehort nach Argentinien verlegt werden musste. Bei einem 70 mio Budget hätte man in Indien ein richtiges Kloster ausbauen und nutzen können. Schließlich wurden in China über 6000 zerstört! Fazit: ein beeindruckendes Filmvergnügen mit guten "spezials" in Deutsch UND in Englisch!
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am 9. Juni 2010
Wenn so jede Blu-ray aussehen würde, egal ob alt oder neu, dann wäre ich überaus zufrieden. Denn dieses Bild ist traumhaft gut! Farben, Schärfe und Tiefe, klasse! Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Ebenso verhält es sich mit dem sehr guten Ton. Dieser wurde wirklich wunderbar auf alle Boxen abgemischt. Spitze.

Dieser Film ist schon allein wegen des Bildes ein Muß!!
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am 11. Juni 2010
Was den Abgleich Realität - Kinogeschichte angeht, mögen andere Rezensenten Recht haben; mir aber ist das egal, denn ich sehe hier einen Film. Und der hat eine gute Geschichte, die von Anfang bis Ende nachvollziehbar ist. Und anders als ein anderer Rezensent, kann ich die Motivation aller handelnder Personen gut nachvollziehen. Brad Pitt hat in diesem Film mehr als (sonst bei ihm üblich) 2 Gesichtsausdrücke drauf und alle anderen Schauspieler sind gleichwertig und bringen nach meiner Meinung gute Leistungen. Die Anschaffung des Films nicht als DVD sondern als Blu-ray hat sich sehr gelohnt. Ganz überwiegend wird die gute Bildqualität dem Medium mehr als gerecht. Dazu zählen die überwiegend hervorragende Schärfe der Bilder einerseits und die vielen wundervollen Landschaftsaufnahmen andererseits.
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