Produktinformation
|
Bild: Das anamorphe Cinamascope-Bild ist farbecht und gestochen Scharf. Dei Farben wirken kühl und klar und die Schärfe lässt auch feinere Details des Bildes gut erkennen, etwa die Gewänder der Personen in der Massenszene bei 00:27:15. Die Artefaktrate ist gering, wenngleich auch der Hauch eines Ruckelns bei Köpfen in Bewegung zuweilen wahrnehmbar ist ( 00:35:13). Bei einer so guten Abtastung werden selbst Aufnahmefehler sichtbar. So kommt es bei 00:50:04 auf der rechten Bildseite zu einer kleinen Linsenunschärfe bei den Schornsteinen. Auch sehr fein.
Ton: Ein sublimes Klangbild nimmt den Zuschauer gefangen und ein volles Klangspektrum untermauert das Klangbild. Das klingt sehr rund und überzeugend. Umweltgeräusche verdichten sich zu einer sehr naturalistischen Tonatmosphäre (00:04:30, Bahnhof oder 00:20:08. Regen und Gewitter). Einen grossen Anteil daran haben die Rearkanäle, die sinnvoll angesteuert sind und auch eine detailierte Ortbarkeit ermöglichen (01:28:10, Massaker). Die Musikmischung wird John Willams bewegendem Score gerecht und ist von grosser Klarheit und Durchsichtigkeit. Sehr fein. --movieman.de
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Reise durch innere und äußere Welten,
Rezension bezieht sich auf: Sieben Jahre in Tibet (DVD)
Sieben Jahre in TibetDieser Film beschreibt nach einer wahren Lebensgeschichte, wie ein Österreicher, der vom Bergsteigen fasziniert, um nicht zu sagen besessen, ist und den Nanga Parbat im Himalaya besteigen will, durch die Kriegswirren auf der Flucht aus einem britischen Gefangenenlager in Indien nach Tibet gerät und dort die Bekanntschaft des Dalai Lama macht. Er wurde gedreht nach Heinrich Harrers Autobiographie, die den gleichen Titel trägt. Heinrich Harrer war bis an sein Lebensende (2006) mit dem Dalai Lama befreundet. Wie weit es Unterschiede zwischen dem Buch und dem Film gibt, kann hier nicht erörtert werden. Zu Beginn (Bahnhofsszene) erfährt man etwas über die Stimmung im nationalsozialistisch besetzten Österreich, sieht den Versuch der nationalsozialistischen Partei, den erfolgreichen Bergsteiger für Propagandazwecke zu missbrauchen und seine Art, sich dagegen zu wehren. Ihm geht es nur ums Bergsteigen. Dafür verlässt er- wie er glaubt für eine kurze befristete Zeit- seine hochschwangere Frau. Dann folgen Szenen über das Bergsteigen - herrliche Landschaftsaufnahmen - in denen der Eigensinn und die Rücksichtslosigkeit des Heinrich Harrer (Brad Pitt) immer wieder deutlich werden. Schließlich werden die Bergsteiger gefangen genommen. Harrer flieht mehrmals aus der Gefangenschaft, wird immer wieder eingefangen, bis er schließlich zusammen mit dem Expeditionsleiter Peter Aufschnaiter (David Thewlis) nach Tibet entkommt. In Aufschnaiter, dem Leiter der Expedition, erleben wir einen Europäer, der bereits vor seinem Tibetaufenthalt Züge trägt, die ihrem Wesen nach buddhistisch sind. Er sieht sich immer wieder genötigt, seinem Kollegen klarzumachen , was "Karma" ist, nämlich das Prinzip von Ursache und Wirkung. Er spricht zu ihm über Verantwortung beim Bergsteigen, Wahrhaftigkeit, Achtsamkeit in Hinblick auf Konsequenzen der eigenen Handlungsweise für andere, Respekt. In Tibet schließlich wird gezeigt, wie wohltuend der Einfluß der Tibeter auf den zunächst auch hier sehr egozentrischen Harrer ist. Man erlebt den Beginn einer Freundschaft zwischen dem Dalai Lama als Kind im Potala-Palast, der "alles wissen" möchte, und dem zwar weit gereisten aber innerlich unwissenden erwachsenen Star-Bergsteiger, der Lehrer des Dalai-Lama wird, die Stadt vermißt und auf Wunsch des Dalai Lama auch ein Kino baut. Harrer seinerseits erfährt Unterstützung , wenn es darum geht, die Trennung von seinem Sohn, der nichts von ihm wissen will, zu verarbeiten und eine Wiederbegegnung in Frieden möglich zu machen. Man erfährt auch - wie beiläufig- etwas über die tibetische Prophezeiung, die besagt, dass die Invasion kommen wird, wenn westlich gekleidete Menschen in Tibet auftauchen und - so wird es hier gezeigt- über die Intrige, die inszeniert wird, um den Chinesen einen Vorwand für die Okkupation zu geben. Man sieht den Dalai-Lama als Kind um Möglichkeiten ringen, seinem Volk zu helfen, und erlebt den Einmarsch der Chinesen; während einer der Europäer in seine Heimat zurückkehrt und seinem mittlerweile 7 Jahre alten Sohn begegnet. Aufschaiter bleibt in diesem Film in Tibet. Er hat eine tibetische Frau geheiratet. Die sehr versöhnlichen und hoffnungsvollen Schlussbilder zeigen Vater und Sohn Harrer in Europa auf einem schneebedeckten Gipfel die tibetische Flagge hissen. Es ist ein Film, der sehr viel Zeitgeschichte enthält und - in zum Teil sehr stiller Weise und leisen Szenen - viel aussagt über die Unterschiede der Weltanschauungen und die mögliche fruchtbare Zusammenarbeit von Europa und Tibet. Für manchen mag ein mehrmaliges Ansehen nötig sein, um das zu erkennen. Das würde ich ohnehin empfehlen. Der Film ist wirklich sehr sehenswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Geschichtsstunde in grossen Bildern,
Von Taklamahan (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Sieben Jahre in Tibet (DVD)
Um diesen Film schlich ich mehrere Jahre herum. Das Thema interessierte mich nicht. Der Dalai Lama interessierte mich nicht. Und ein Brad Pitt in Lhasa ebenfalls nicht. Der ferne Osten lag für mich jahrzehntlang einfach wirklich sehr fern.Gestern blieb ich, wegen einer Grippe, in diesem Film hängen, sah ihn zum ersten Mal von Beginn weg und liess mich mehr und mehr in den Handlungsstrom fallen. Die Landschaftsaufnahmen, die Musik, der Reigen der Kameraführung, diese scheinbar ewig kreisende Kamera, die nie stillzustehen scheint, sich Dingen nähert, sie umtanzt und wieder entfernt, machen den Film allein optisch schon soghaft. Natürlich scheitert Brad Pitt in dem Versuch H.Harrer darzustellen, aber er scheitert ganz sympatisch, immerhin wird er auch gut getragen von der Wirkung der Umgebung, dem sonnigen Darsteller des Dalai Lama, seinem Freund Peter und den anderen eindrücklichen Nebendarstellern. Der Film wirkt als ganzes durch die Art seiner Komposition. Und er ist, besonders für Fern-Ost-Verweigerer wie mich eine sehr gute Einführung ins Thema, eine schmucke, emotional getragene Doppel-Stunde Geschichte, die mich nach dem Film dazu verleitete über H.Harrer Informationen einzuholen und sicher werde ich von diesem Film zu seinem Buch gelangen. Damit hat der sehr einfache und auch sehr opulente Film schon etwas Gutes bewirkt. Für mich ist seine Botschaft angekommen. Da in meiner Umgebung (Schweiz) einige Tibeter leben und ich ihnen in ihren roten Gewändern da und dort auf der Strasse oder in Geschäften begegne, habe ich nun, nach dem Film, eine ganz andere Haltung zu ihnen. Aus Egalität ist nun Respekt und grosses Mitgefühl geworden. Was China da verbrochen hat macht mich sprachlos und betroffen. Zum Glück habe ich diesen Film einmal gesehen. Auch wenn er fast zu voll ist für seine 2 Stunden. Mich hat er belehrt. P.S. Brad Pitt war nur in einem Film mal wirklich richtig gut: In "12 Monkeys" wo er einen wahnsinnigen Apokalyptiker spielt. Er kam hier so authentisch rüber wie sonst in keinem anderen Film mit ihm. Was könnte uns das gemeinerweise verleiten zu sagen ....:-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Aufschlussreich und großartig inszeniert,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sieben Jahre in Tibet (DVD)
SIeben Jahre in Tibet ist einerseits ein großartiger Abenteuerfilm, der die Erlebnisse des Bergsteigers Heinrich Harrer erzählt. Der Österreicher macht sich zur Zeit des dritten Reichs mit einer Mannschaft auf den Weg, den Nanga Parbat zu besteigen. Im Buch Harrers steht allerdings, er wollte nur einen Weg suchen, wie man am besten hinaufkommt. Doch nach der Kriegserklärung der Deutschen an die Engländer wird er in Indien in ein Gefangenenlager gesperrt. Es gelingt ihm und seiner Gruppe zu fliehen und gelangt nach Tibet, wo er als einer von wenigen Ausländern nach Lhasa darf, und schließlich den (immer noch lebenden) Dalai Lama trifft, der damals noch ein Junge war, und sich mit ihm anfreundet. Seine ganze Odyssee dauert, wie schon der Titel sagt, 7 Jahre.Nebenbei wird eigentlich noch einiges von der Geschichte und Kultur Tibets bekannt: der Einfall der Chinesen, die mit Maschinengewehren die Tibeter, die sich nur mit ein paar Musketen und Pfeil und bogen wehren, überrumpeln und niedermetzeln; man sieht viel Tibetische Kunst, die voll im EInklang mit ihrer Religion (da man über den Buddhismus sehr viel erfährt, wird der FIlm auch gern in der Schule empfohlen) und den Gebräuchen der Mönche steht; die Lebensweise, und und umd... Andererseits zeigt der Film aber auch, wie sich Harrer im Laufe der Abgeschiedenheit und im Einfluss des Dalai Lama entwickelt. Erst ist er der "Macho", der weder auf seine Frau noch auf sonst was rücksicht nimmt. Ihm ist es egal, ob auch vielleicht er selbst zu schaden kommen könnte, sondern ist nur aus seinen Erfolg aus. Da duldet er auch nicht, dass man ihm Peter Aufschnaiter als Expeditionsleiter vor die Nase setzt. doch im Laufe des films entwickelt er sich. Als er den Dalai Lama unterrichtet, wird er vom eigentlichen Lehrer zum Schüler. Alles in allem ist es ein sehr guterFilm mit passender Filmmusik von John Williams und relativ Guten Darstellern (Brat Pitt, David Thewlis) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
|