Leute , Leute, wo bin ich den hier gelandet? Niemand hat je eine Rezension über " Seven Years in Tibet " geschrieben ? Dann nehme ich diese Ehre dankend an. Auch , wenn der Film schon etwas älter ist und in sich im Keller der Charts tummelt, sollte man ihn nicht vergessen zu würdigen. Fangen wir mit der Regie an : Jean - Jaques Annaud. Beim Film " Der Name der Rose " sollte es jedem bimmern im Kopf. Dieser Film stammt von diesem Herrn. Er hat mal wieder ein geschicktes Händchen gezeigt die Brisanz der Konflikte mit der schönen mystischen Atmosphäre Tibets und der Berge in Gleichgewicht zu bringen. Meiner Meinung eine erstklassige Arbeit. Ausserdem ist dieser Film eine Biografie über das Leben Heinrichs Harrers in Tibet, der dies in einem Buch (gleicher Titel) schriftlich niedergelegt hat. Genialer dazu, dass er die bröckelnde Partnerschaft zwischen Harrer und seiner Frau aufgezeigt hat ( die im Buch gar nicht erwähnt wird ) und einen Exil - tibetanischen Diplomaten beauftragt hat, ihm das Leben in Tibet so exakt und detailliert zu zeigen wie es nur geht(genial). Auch die Schauspieler , nicht nur Brad Pitt und David Thewils , sehen gut aus , auch die asiatischen Schauspieler zeigen , dass sie ihre Forderungen der Regie verstanden haben. Die schöne Musik untermalt die Geschichte und Atmosphäre. Die DVD ist ganz in Ordnung , was Bild , Akustik und Matrial angeht. An einigen Stellen ist das Bild unscharf, was ich allerdings nicht verstehen kann , weil der Film nun wirklich nicht ein Oldie ist , sondern erst vier Jahre auf dem Buckel hat. Deswegen gebe ich ihn auch einen Punkt Abzug, was aber niemanden davon abhalten sollte,den Film sich anzusehen. Grossartig ist dieser alle Mal. Bravo.