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Sieben Jahre Ewigkeit: Das geheime Leben meiner Mutter
 
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Sieben Jahre Ewigkeit: Das geheime Leben meiner Mutter [Taschenbuch]

Gisela Heidenreich
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426779714
  • ISBN-13: 978-3426779712
  • Originaltitel: Sieben Jahre Ewigkeit
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 218.048 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Gisela Heidenreich
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Blut singt, „innerste und zarteste Regungen“ werden offenbar, Leib und Seele verschmelzen. Schwülstige Treueschwüre in Briefform kreuzen die Flure. Wie im Sommer 1947 „eine deutsche Liebe“ ausgerechnet im Justizgefängnis der Nürnberger Prozesse vonstatten gehen konnte, davon handelt das nunmehr zweite Buch von Gisela Heidenreich. Erneut im Mittelpunkt, die eigene Mutter, dieses lebenslang unerreichbar kühle Wesen. Wie entflammbar diese Frau indes sein konnte, zeigen die Briefe, die Gisela Heidenreich nach dem Tod von Mutter Edith in ihrem Nachlass fand. Die glühende Liebespost zwischen ihr und dem mitgefangenen SS-Standartenführer Horst Wagner, angeklagt der Beihilfe des Mordes an Hundertausenden von Juden, zeigt auf perfide Weise, wie sich zwei verliebte NS-Täter in den reinsten Stand der Unschuld versetzen konnten!

Im Jahr 2004 erschien Das endlose Jahr , eine vielbeachtete beklemmende Biografiearbeit. Gisela Heidenreich erblickte 1943 in einem norwegischen „Lebensborn“-Heim der Nationalsozialisten das Licht der Welt, Ergebnis einer Liaison zwischen ihrer Mutter, einer Mitarbeiterin der „Lebensborn“-Zentrale und einem SS-Mann. Die späte, quälende Spurensuche nach ihrer Identität, behindert von der Halsstarrigkeit der greisen Mutter, offenbarte ein wahres Netz an Lebenslügen. Diese erhielten weitere Nahrung, als Heidenreich nach „Edis“ Tod das umfangreiche Konvolut schmachtender Liebesbriefe entdeckte, das im Nürnberger Gefängnis seinen Ausgang nahm und nach Wagners Flucht vor der Bestrafung durch die Alliierten sieben weitere Jahre heimlich fortgesetzt wurde. Erneut fühlte sich die Autorin um ein Stück eigener Geschichte betrogen.

Beleuchtete der Erstling noch den nationalsozialistischen Wahnsinn einer unsäglichen Rassenpolitik und die Legendenbildung um den „Lebensborn“, so ist der Nachfolger von geringerem historischen Gewicht -- fast schon ein Privatissimum. Die Briefe selbst liefern in ihrer Blut- und Boden-Liebessemantik nicht viel mehr als ein Zeitdokument. Weit wichtiger, Heidenreich rückt die Verstrickungen und Verdrängungen zweier NS-Akteure ins Rampenlicht, die sich an keiner Stelle der Vergangenheit stellen, stattdessen als Opfer agieren. Historisch problematisch gestalten sich – jenseits der Briefdokumentation -, jene Passagen, in denen die Familientherapeutin und Mediatorin Heidenreich romanhaften Spekulationen freien Raum lässt, oder vendettahaft anklagende Worte an die Mutter richtet. Und doch – man versteht es, angesichts dieser Mutter als unbekanntem Wesen. –Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

»Eine Liebe im Schatten der Vergangenheit« Nach dem Tod ihrer Mutter stößt Gisela Heidenreich auf eine Sammlung sorgsam versteckter Liebesbriefe – Zeugnisse einer jahrelangen Beziehung mit einem Mann, die 1947 an einem ungewöhnlichen Ort ihren Anfang nahm: im Justizgefängnis von Nürnberg, wo die Mutter als Zeugin einsaß. Wer war dieser Mann, der in seinen leidenschaftlichen Liebesbriefen Pseudonyme und Deckadressen benutzte? Welche Rolle spielte er in der Nazizeit? Wer verhalf ihm zu seiner Flucht aus dem Gefängnis? Und welches Geheimnis verbarg die Mutter ein Leben lang vor ihrer Tochter? Gisela Heidenreichs Spurensuche nach dem verborgenen Leben ihrer Mutter führt mitten hinein in das Schweigen der fünfziger Jahre …

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sieben Tage Langeweile 1. Juni 2007
Von Lois Lane
Format:Gebundene Ausgabe
Da ich den Anspruch habe, jedes Buch, das ich mir vornehme, bis zum Schluss zu lesen, habe ich auch hier bis zum bitteren Ende durchgehalten - leider. Der Hauptteil des Buchs besteht aus Abschriften der Liebesbriefe, die sich im Großen und Ganzen sehr gleichen (kennst Du einen kennst Du alle), deren stilistischer Aufarbeitung und ein paar biographischen Einschüben der Autorin. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand litarisch seine Traumata aufarbeitet, aber dann bitte doch mit etwas mehr Pepp und / oder Tiefgang. Hier wird selbstmitleidig an der Oberfläche gekratzt, auch historisch erfährt man wirklich nichts Neues, so dass sich das Buch meines Erachtens auch nicht für Leser lohnt, die Interesse an der Nachkriegszeit oder dem NS-Regime haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
langeweile pur 19. Dezember 2008
Von Jasmin Thelen VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Wer hat dieser Frau bitteschön gesagt, daß sie Schriftstellerin ist? Das erste Buch von Frau Heidenreich hat mir sehr gut gefallen, sie hatte wirklich eine spannende Geschichte über sich und ihre Mutter zu erzählen und man erfuhr sehr viel über das grausame NS-Lebensborn-Projekt. Aber dieses Buch ist öde, langweilig und absolut überflüssig. Hoffentlich kann man die Frau stoppen, sie sollte sich ein anderes Hobby als das Schreiben suchen, vielleicht Seidentücher bemalen oder so. Aber bitte keine Bücher mehr von Gisela Heidenreich.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein fesselndes Buch 29. August 2010
Von P. Bruce
Format:Gebundene Ausgabe
Im Gegensatz zu den zwei bisherigen negativen Rezensionen, möchte ich hier eine positive abgeben. Mich hat das Buch sehr gefesselt, ich musste mich nicht "zwingen", es bis zu Ende zu lesen. Ganz im Gegenteil, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Viele Fragen bleiben nach dem Buch offen, gerne würde man noch mehr erfahren. Z. B., ob Frau Heidenreich nun das 2008 erschienene Buch von Stefan Weitkamp über Horst Wagner und Eberhard von Thadden gelesen hat und was sie hier alles noch erfahren hat. Vielleicht folgt ja (hoffentlich) noch eine Fortsetzung.
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