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Sieben Experimente, die die Welt verändern könnten [Gebundene Ausgabe]

Rupert Sheldrake
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 287 Seiten
  • Verlag: Scherz, Mchn.; Auflage: 1. Aufl. (Dezember 1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 350213653X
  • ISBN-13: 978-3502136538
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 519.410 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rupert Sheldrake
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der heute in der Forschung arbeitende Biochemiker Rupert Sheldrake plädiert dafür, daß Wissenschaft nicht nur in den großen Labors betrieben wird, sondern, daß jeder interessierte Laie die Durchführung einfacher Experimente "erlernen" sollte und damit zu einer Bereicherung des wissenschaftlichen Spektrums beitragen könnte. Im vorliegenden Buch befaßt er sich mit interessanten, bisher unerklärbaren Phänomenen: u.a. mit der erstaunlichen "außersinnlichen" Wahrnehmungsfähigkeit unserer Haustiere, mit der Frage, warum und wie der Placebo-Effekt funktioniert, mit dem Auftreten der merkwürdigen Phantomempfindungen in amputierten Gliedmaßen.

Über den Autor

Rupert Sheldrake, geboren 1942, studierte Naturwissenschaften an der Universität von Cambridge und Philosophie an der Harvard University. Er promovierte in Biochemie in Cambridge, wo er danach als Direktor für Biochemie und Zellbiologie am Clare College tätig war. Sheldrakes revolutionäre Thesen erschüttern das Bild der traditionellen Wissenschaften. 1990 erschien mit großem Erfolg "Das Gedächtnis der Natur", 2003 "Der siebte Sinn des Menschen" im Scherz Verlag. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gelungene Provokation, 26. Januar 2009
Von 
Axel Krämer (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rupert Sheldrake, der sich mit seiner These von den "morphischen Feldern" einen Namen als Wissenschaftler im Grenzbereich zur Esoterik gemacht hat, forscht nach bislang ungeklärten Phänomenen. Ihn interessieren Fragen wie folgende:

Was hat es mit dem Placebo-Effekt auf sich?

Wie finden Brieftauben zu ihrem Heimatschlag?

Warum scheinen Haustiere genau zu wissen, wann ihre Besitzer nach Hause kommen?

Wie können die Arbeiter eines Termitenstaates wissen, wohin sie die Bausteine ihres Nestes, einem komplexen System aus Röhren und Gängen, setzen müssen?

Sheldrakes Erörterungen sind mitunter spannend zu lesen. Witzig und skurril muten Geschichten an wie etwa die Anekdoten über den Einsatz von Brieftauben im Ersten und Zweiten Weltkrieg, von denen manche mit Tapferkeitsmedaillen ausgezeichnet wurden, nachdem sie kriegswichtige Informationen transportiert hatten. Andere Geschichten hingegen, wie etwa jene von Hunden oder Katzen, die nach Jahren ihre alten Besitzer aufgespürt haben sollen, könnte man genau so auch in einer beliebigen Illustrierten beim Friseur lesen. Das Kapitel über die Veränderung physikalischer Konstanten wiederum ist stellenweise zu lange geraten, wenn es etwa um Abweichungen von Resultaten aus verschiedenen Experimenten mit drei Stellen hinter dem Komma geht.

Sheldrakes Verdienst ist es, zu provozieren, und das gelingt ihm besonders dann, wenn er seine eigenen "paranormalen" Hypothesen zurücknimmt und stattdessen den Ist-Zustand der Wissenschaft auf Schwächen abklopft.

Am provokantesten kommt das Kapitel über den Experimentator-Effekt daher. Dieser besagt, dass bei einem Experiment sowohl Versuchsaufbau als auch auch die Erwartungshaltung aller Beteiligten sich auf das Resultat des Experiments auswirken. Dabei steuere alles auf eine sich selbst erfüllende Prophezeiung zu. Am Ende komme genau das heraus, was man von Anfang an entdecken und beweisen wollte.

Tatsächlich klingt Sheldrakes Kritik plausibel, und der Experimentator-Effekt wird nun auch in einigen wissenschaftlichen Disziplinen berücksichtigt, aber Sheldrake geht das nicht weit genug - er fordert, den Experimentator-Effekt selbst zum Gegenstand der Forschung zu machen.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, wie ich es mag., 23. August 2007
Das Kapitel des Buches, das den Phantomgliedschmerzen gewidmet ist, gab ich meinem Vater zu lesen: der ist seit dem Zweiten Weltkrieg beinamputiert. Er war begeistert davon, weil es seiner Meinung und Erfahrung nach, das Phänomen sehr gut beschreibt. Auch die Erklärungsmodelle dazu sagten meinem Vater zu.

Mir persönlich haben die Haustierexperimente gut gefallen. Haustiere, die auch nach dem Ausschließen aller sinnlich wahrnehmbaren Anzeichen erspüren können, wann ihr Frauchen oder Herrchen nach Hause kommt. Und selbst kann man die Experimente leicht nachstellen und nachweisen, dass etwas dran ist an der Sache, dass man merkt, wenn einen jemand von hinten anschaut. Interessant auch die Geschichte mit dem Orientierungssinn der Brieftauben oder dem von Tieren, die über Hunderte von Kilometern ihr Zuhause wiederfinden.

Meine Erfahrung nach der Lektüre des Buches: man kann seinen Orientierungssinn oder den Wahrnehmungssinn, der einen befähigt zu merken, dass man von hinten angeschaut wird, trainieren. Auch wenn die Experimente nicht sofort die Welt verändern oder jedes Phänomen erklärbar ist, ist es doch spannend, sich damit mal zu befassen.
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41 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein sehr interessantes Buch, 12. Februar 2000
Von 
Cover - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
In diesem Buch geht es um sehr interessante Phänomene. Haustiere, die z.B. spühren, wann ihre Besitzer nach Hause kommen, Menschen, die spüren, wenn jemand sie von hinten anstarrt usw. Sehr interessante Entdeckungen mit vielen Beispielen und Versuchen, die man selber machen kann. Das Buch ist gut geschrieben, im dritten Teil mit dem Placebo-Effekt vielleicht etwas zu wissenschaftlich, aber sonst wirklich sehr zu empfehlen! Dieses Buch macht auf sehr geheimnisvolle Dinge aufmerksam, die man vorher nie beachtet hat. Allerdings fehlen an einigen Stellen die Antworten auf die Fragen, wieso es diese Phänomene gibt, aber das ist auch sehr schwer zu erklären. Sonst aber sehr interessant und eine bewußtseinserweiternde Entdeckung!
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