Das Buch ist zwar etwas dünn, aber ich habe verstanden, was die Autorin mir sagen wollte und das arbeitet jetzt in mir. Sie schreibt darüber, dass immer wieder kommende Probleme nicht aus der Welt geschafft werden, wenn man sich nur wehrt, sondern das man selbst ein Denkmuster verfolgt, das einem wehtut. wenn man das erkennt, kann man daran arbeiten, es umzustellen. Das Buch beschreibt von sich aus, wie man diese ganzen blöden Situationen realistisch angeht und den Alltag genießen kann, ohne angst haben zu müssen, dass man überspannt. Zum Beispiel, wenn man auf eine Party geht und das Gefühl hat, ein Außenseiter zu sein oder wenn einem die Witzchen und Anspielungen weh tun oder warum die Gedanken in meinem Kopf ständig rasen und ich mir über alles den Kopf zerbreche. Ich finde nicht, dass es zu teuer ist, denn mir hat es schon geholfen und das war es mir wert. Ich hab schon teurere Bücher dazu gelesen, die mir zwar sagten, was ich habe, aber nicht, was mir hilft. Ich muss aber einen halben Punkt abziehen wegen ein paar Rechtschreibfehlern, aber dafür, dass es selbst gemacht wurde und nicht über einen Verlag, finde ich das nicht so schlimm.
Ein Punkt noch: wichtig war für mich, zu erfahren, wie ich nicht mehr darunter leide, sensibel zu sein. Sondern wie ich vielleicht auch etwas gutes daraus ziehen kann und das hat das Buch mir gut vermittelt. Ich fühle mich besser mit der anderen Sichtweise, und habe gemerkt dass ich manchmal meine Sensibilität sogar ein bisschen genieße, ich bin zum Beispiel sehr neugierig, das hat man mir oft früher zum Vorwurf gemacht. Ich überlege jetzt, ob ich nicht mal eine längere Reise machen will, um meine Neugier auf die Dinge auszuleben.