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Sie nannten mich "Es": Der Mut eines Kindes zu überleben [Taschenbuch]

Dave J. Pelzer , Ulrike Ziegra
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (245 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Mai 2000
Das Trauma einer Kindheit: Dave wird von der eigenen Mutter gequält und mißhandelt. Von blauen Flecken übersät und halb verhungert, fällt der Junge auf, weil er Mitschülern das Pausenbrot stiehlt. Bis seine Lehrer es wagen, gegen die Mutter einzuschreiten, vergehen Jahre. Es gelingt ihm, sich aus der Hölle zu befreien. Ein erschütternder Bericht, geschildert aus der Perspektive des kleinen Jungen, der uns alle mit der Frage konfrontiert, wie lange man die Augen vor elterlicher Gewalt verschließen darf.


Hinweise und Aktionen

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Wird oft zusammen gekauft

Sie nannten mich "Es": Der Mut eines Kindes zu überleben + Der verlorene Sohn: Der Kampf eines Kindes um Liebe und Anerkennung + Ein Mann namens Dave: Eine Geschichte von Triumph und Vergebung
Preis für alle drei: EUR 23,90

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (1. Mai 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442150558
  • ISBN-13: 978-3442150557
  • Größe und/oder Gewicht: 1,2 x 12,7 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (245 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.450 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Dave J. Pelzer, hat sich die Bekämpfung von Kindesmisshandlung unter dem Motto »Hilfe zur Selbsthilfe« zur Lebensaufgabe gemacht. Seit Beendigung seines Dienstes bei der U.S. Air Force unterstützt er die Arbeit verschiedener Kinderschutzorganisationen. Nicht zuletzt durch das detaillierte Offenlegen der eigenen Erfahrungen leistet er einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung für dieses Thema in der ganzen Welt. Dave Palzer lebt mit seiner Frau Marsha, seinem Sohn Stephen und Schildkröte Chuck in Südkalifornien.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

5. März 1973, Daly City, Kalifornien.

Ich bin spät dran. Ich muss den Abwasch rechtzeitig fertig haben, sonst gibt's kein Frühstück. Und weil ich gestern Abend kein Abendbrot bekommen habe, muss ich sehen, dass ich etwas zu essen kriege. Mutter rennt herum und brüllt meine Brüder an. Ich höre, wie sie über den Flur in Richtung Küche eilt, und tauche die Hände schnell wieder in das kochend heiße Spülwasser - doch zu spät. Sie hat gesehen, dass ich die Hände nicht im Wasser hatte.
KLATSCH! Mutter verpasst mir eine Ohrfeige und ich lasse mich auf den Boden fallen. Ich weiß, dass es nichts bringt, dazustehen und den Schlag einfach so hinzunehmen. Durchleidvolle Erfahrung habe ich gelernt, dass sie darin eine Trotzhandlung sieht, was bedeutet, dass ich noch mehr Schläge oder, das Schlimmste von allem, kein Essen bekomme. Ich rappele mich wieder auf und weiche ihren Blicken aus, während sie mich anschreit.
Ich tue so, als sei ich eingeschüchtert und nicke zu ihren Drohungen. "Bitte", flehe ich stumm, "gib mir nur etwas zu essen. Schlag mich, aber lass mich nicht hungern." Sie schlügt noch einmal zu und ich knalle mit dem Kopf gegen die gekachelte Arbeitsfläche. Ich lasse Tränen vermeintlicher Unterwerfung über mein Gesicht kullern und sie stürmt, offenbar zufrieden mit sich, aus der Küche. Ich zähle ihre Schritte, um mich zu vergewissern, dass sie sich entfernt, dann seufze ich erleichtert auf. Der Trick hat funktioniert. Mutter kann mich schlagen, so viel sie will, aber sie kann meinen Willen, irgendwie zu überleben, nicht brechen.
Ich erledige den Abwasch und dann meine anderen Aufgaben. Zur Belohnung bekomme ich ein Frühstück - das, was einer meiner Brüder von seinen Frühstückscerealien übrig gelassen hat. Heute gibt 's Lucky Charms. Es sind nur noch ein paar Krümel in einer halben Schale Milch übrig, aber ich schlinge alles, so schnell ich kann, hinunter, ehe Mutter es sich anders überlegt. Das ist schon öfter passiert. Mutter liebt es, Essen als Waffe einzusetzen. Sie ist nicht so dumm, Essensreste in den Mülleimer zu werfen. Sie weiß, dass ich sie später wieder raushole. Mutter kennt die meisten meiner Tricks.
Minuten später sitze ich im alten Kombi der Familie. Weil ich mit meinen Verrichtungen so spät fertig geworden bin, muss Mutter mich zur Schule fahren. Normalerweise renne ich zur Schule und schaffe es gerade noch, zum Unterrichtsbeginn dazu sein, so dass mir keine Zeit bleibt, etwas aus den Lunchboxen der anderen Kinder zu stehlen.
Mutter setzt meinen ältesten Bruder ab, aber mit mir fährt sie noch ein Stück weiter, um mir einen Vortrag über ihre Pläne für morgen zu halten. Sie wird mich zu ihrem Bruder bringen. "Onkel Dan wird sich um dich kümmern", sagt sie und lässt es wie eine Drohung klingen. Ich werfe ihr einen ängstlichen Blick zu, weil ich wirklich Angst habe. Doch ich weiß, dass mich mein Onkel, auch wenn er ein knallharter Bursche ist, sicher nicht so behandeln wird wie Mutter.
Noch bevor der Kombi ganz zum Stehen gekommen ist, mache ich, dass ich hinauskomme. Mutter pfeift mich zurück. Ich habe meine zerknitterte Lunchtüte vergessen, die seit drei Jahren jeden Tag das Gleiche enthalt - zwei Erdnussbutterbrote und ein paar Möhrenstreifen. Ehe ich mich wieder verdrücken kann, befiehlt sie: "Sag ihnen... Sag ihnen, dass du gegen die Tür gerannt bist." Dann fügt sie in einem Ton, in dem sie selten mit mir spricht, hinzu "Schönen Tag noch." Ich schaue in ihre geschwollenen, blutunterlaufenen Augen. Sie hat immer noch einen Kater von der Sauferei von gestern Abend. Ihr einst schönes, glänzendes Haar ist jetzt nur noch eine verfilzte Mähne. Wie gewöhnlich trägt sie kein Make-up. Sie ist zu dick, und sie weiß es. Alles in allem ist dies mittlerweile Mutters typisches Aussehen.
Weil ich zu spät gekommen bin, muss ich mich im Sekretariat melden. Die grauhaarige Sekretärin begrüßt mich mit einem Lächeln. Augenblicke später kommt die Schulkrankenschwester und führt mich in ihr Büro, wo wir unsere Routineprozedur durchlaufen. Zuerst untersucht sie mein Gesicht und meine Arme. "Was ist denn das da über deinem Auge?", fragt sie.
Ich senke verschämt den Kopf. "Ach, ich bin gegen die Schultür gerannt... aus Versehen."
Sie lächelt und nimmt ein Klemmbrett von einem Schrank. Sie überfliegt ein oder zwei Seiten und beugt sich anschließend zu mir hinunter, um mir eine Eintragung zu zeigen. "Hier." Sie zeigt auf das Blatt. "Das hast du letzten Montag auch gesagt. Erinnerst du dich?"
Ich erzähle schnell eine andere Geschichte. "Ich hab Baseball gespielt und den Schläger an den Kopf gekriegt. Es war ein Unfall. Ein Unfall. Das soll ich immer sagen. Doch die Krankenschwester weiß es besser. Sie bearbeitet mich so lange, bis ich mit der Wahrheit herausrücke. Am Ende werde ich immer weich und gestehe alles, auch wenn ich das Gefühl habe, dass ich meine Mutter schützen sollte.
Die Krankenschwester sagt, dass die Wunde wieder heilen wird und bittet mich, meine Kleider auszuziehen. Da ich diese Prozedur bereits zur Genüge kenne, gehorche ich sofort. Mein langärmeliges T-Shirt hat mehr Löcher als ein Schweizer Käse. Seit zwei Jahren trage ich es tagein, tagaus. Mutter zwingt mich dazu. Es ist ihre Art, mich zu demütigen. Mit meiner Hose sieht's auch nicht besser aus und bei meinen Schuhen schauen die Zehen heraus. Ich kann meinen großen Zeh aus einem Schuh herausstrecken. Während ich nur in Unterwäsche dastehe, notiert sich die Krankenschwester die verschiedenen Schrammen und blauen Flecken, die ich habe, auf einem Blatt. Sie zählt die Wunden in meinem Gesicht, um festzustellen, ob ihr zuvor vielleicht welche entgangen sein könnten. Sie ist sehr gründlich. Als Nächstes öffnet die Krankenschwester meinen Mund, um sich meine Zähne anzuschauen. Sie sind abgebrochen, als Mutter mich in der Küche mit dem Kopf gegen die Arbeitsfläche gestoßen hat. Sie wirft noch ein paar Notizen aufs Papier. Als sie mich weiter untersucht, hält sie an der alten Narbe auf meinem Bauch inne. " Und das", sagt sie, "ist die Stelle, an der sie dir mit einem Messer in den Bauchgestochen hat?
"Ja, Ma'am", antworte ich. "O nein!", denke ich. "Jetzt hab ich wieder was falsch gemacht... schon wieder." Die Krankenschwester muss die Sorge in meinen Augen gesehen haben. Sie legt das Klemmbrett weg und nimmt mich in die Arme. "Gott", denke ich, "sie ist so warm." Ich möchte, dass sie mich nie mehr loslässt. Ich möchte für immer von ihr gehalten werden. Ich kneife die Augen zu, und für einige Augenblicke existiert nichts anderes. Sie tätschelt mir den Kopf. Ich zucke zusammen. Die dicke Beule, die ich mir heute Morgen geholt habe, schmerzt. Die Krankenschwester lässt mich schließlich los und verlässt das Zimmer. Ich schlüpfe rasch wieder in meine Kleider. Sie weiß es nicht, aber ich tue alles so schnell wie möglich.
Die Krankenschwester kommt nach ein paar Minuten mit Mr. Hansen, dem Direktor, und zwei Lehrern von mir, Miss Woods und Mr. Ziegler, zurück. Mr. Hansen kennt mich sehr gut. Ich war öfter in seinem Büro als jedes andere Kind in der Schule. Er sieht auf das Blatt, während die Krankenschwester über den Befund Bericht erstattet. Er fasst mich unters Kinn. Ich habe Angst davor, ihm in die
Augen zu schauen. Blicken auszuweichen, ist mir durch meine Versuche, mit meiner Mutter klarzukommen, fast schon zur zweiten Natur geworden. Doch es hat auch damit zutun, dass ich ihm nichts erzählen will. Vor etwa einem Jahr hat er Mutter einmal angerufen, um sie zu meinen blauen Flecken zu befragen. Zu jener Zeit hatte er keine Ahnung, was wirklich los war. Er wusste nur, dass ich ein verstörtes Kind war, das Essen stahl. Als ich am nächsten Tag zur Schule kam, sah er, was sein Anruf zur Folge gehabt hatte. Er rief Mutter nie wieder an.
Mr. Hansen wettert, dass er jetzt die Nase voll habe. Mir läuft es kalt über den Rücken. Alle Alarmsirenen gehen los: "Er ruft bestimmt wieder Mutter an!" Ich breche zusammen und...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
146 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreissend! 7. Januar 2004
Format:Taschenbuch
Vorab sei schwachen Gemütern angeraten, dieses Buch nur dann zu lesen, wenn sie der Meinung sind, sie können ertragen was hier, sehr bildlich und plastisch, beschrieben steht.

Wer sich mit dem Thema Kindesmisshandlung auseinander setzt, wird um dieses Buch nur schlecht herum kommen.
Einmal angefangen möchte man es kaum aus der Hand legen.
Hin und wieder MUSS man es aus der Hand legen, um sich zu beruhigen.

Es scheint schier unglaublich, zu was Menschen fähig sein können.
Die Geschichte wird vom Opfer selbst erzählt, sehr detailiert und bildlich.
Dass ein Mensch, der sowas erleben musste, überhaupt noch in der Lage sein kann, mit seinem Leben fertig zu werden, beweist eine Stärke, die wohl nicht viele Menschen besitzen.

Erzählt wird von den jahrelangen Misshandlungen, die der Autor als Kind hat ertragen müssen.
Vom heißen Herd bis zu "Sklavenarbeiten", Essensentzug über körperliche und seelische Quälereien, der perversesten Arten.
Dass sich Menschen solche Quälereien überhaupt einfallen lassen können, möchte man kaum glauben.

Aber wie gesagt:
Schwache Gemüter sollten aufpassen!
Man leidet beim Lesen mit!
Wut, Schmerzen, Traurigkeit, die ganze Palette rauf und runter.
Und man bekommt einen Hass, einen Hass auf die Menschen, deren kranken Gehirnen solche Quälereien entsprungen sind.
Hier wäre das Wort Folter fast noch treffender!

Absolut lesenswert!

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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mut eines Kindes zu überleben 16. Mai 2011
Von goat TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Das Cover mit dem Jungen, der sich an einem Felsen abstützt, erweckt den Anschein, dass der Junge vom diesem Felsen fast überrollt wird und versucht, diesen mit aller Kraft von sich weg zu drücken. Nach Beenden des Buches hat sich dieser Eindruck bei mir noch verstärkt.

Durch diverse Gespräche mit Leuten, die das Buch schon gelesen hatten, bin ich überhaupt erst auf die Autobiographie von Dave Pelzer aufmerksam geworden. Da das Buch schwer verdauliche Kost ist, habe ich es erst einmal auf meine Wunschliste gesetzt und bekam jetzt die Gelegenheit, es mir auszuleihen.

Das Buch umfasst 157 Seiten. Trotz der Tatsache, dass es nur so wenige Seiten sind, habe ich mit einem Tag sehr lange daran gelesen. Das lag daran, dass ich es zwischendurch immer wieder aus der Hand legen musste, weil die Beschreibung der Gewalttaten sehr an die Substanz gehen.

Als Erwachsener findet Dave Pelzer endlich den Mut über das zu schreiben, was leider hinter noch zu vielen verschlossen Türen passiert - ein Thema, was auch in der heutigen Zeit noch zu oft totgeschwiegen wird - Kindesmisshandlung! Er schildert seine Kindheit zwischen dem 4. und dem 12. Lebensjahr aus der Sicht des Kindes, das er damals war.

In den ersten Jahren wächst Dave wie viele andere kleine Kinder in einer glücklichen Familie auf. Eine Mutter, die sich rührend um ihre Kinder kümmert, viel mit ihnen lacht und spielt. Dave selber schreibt dazu: Meine zwei Brüder und ich waren mit perfekten, äußerst liebevollen und fürsorglichen Eltern gesegnet." Daves Vater Stephen Joseph ist mit Leib und Seele Feuerwehrmann in San Francisco.
... Lesen Sie weiter... ›
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90 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie nannten mich es 25. August 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich hörte von diesem Buch in der Schule. Eine Kollegin hat ein Referat darüber gehalten. Obwohl sie erst einen Teil dieser schrecklichen Geschichte erzählt hat ( ich glaube so leise war es noch nie in der Klasse) ist unsere Lehrerin in Tränen ausgebrochen und hat gebeten sie solle aufhören, denn sie halte das nicht aus. Dann ist sie ohne ein Wort zu sagen aus der Klasse gegangen und kam an diesem Tag auch nicht mehr. Geredet hat sie nie mit uns über diesen Vorfall, aber wenn diese schreckliche Geschichte sogar eine Lehrerin vor einer Klasse 18jähriger zum Weinen bringt, dann kann sich jeder vorstellen, wie sehr dieses Schicksal jemanden mitnimmt, der das ganze Buch liest. Ich kann es nur jedem empfehlen, da diese wahre Geschichte zeigt, zuwas Menschen eigentich fähig sein können. Keiner soll die Augen vor der Realität schließen und denken, nein, so etwas grauenhaftes kann kein Mensch einem Kind antun. Dave hatte Glück, dass er das ganze überstanden hat, aber wer weiß wie vielen Kindern es ähnlich geht und keiner will es sehen!!!
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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schockierend, weltfremd, unvorstellbar 3. April 2007
Format:Taschenbuch
Das sind die ersten Worte, die mir zu diesem Buch einfallen. Über dieses geschriebene Machwerk kann und will man nicht allzu viele Worte verlieren. Ich habe zum ersten Mal ein Buch über diese Thematik gelesen, da mich meine Freundin darauf brachte. Ich dachte immer, dass man einige Horrorromane an Brutatlität gar nicht mehr übertreffen könne, doch diese Geschichte, die übrigens aus dem wahren Leben gegriffen ist, schockierte mich über alle Maßen hinaus. Der Autor beschreibt seine eigene furchtbare Kindheit, in der er von seiner Mutter gequält, geschlagen, gefoltert wurde.

Trotzdem gab er nie auf. Er lernte ohne regelmäßiges Essen zu leben. Er brachte sich bei selbständig zu überleben. Bevor ich dieses Buch las, konnte ich mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, dass es einen solchen Grad an Brutalität, Hass und Gewalt innerhalb real existierenden Familien überhaupt gibt. Zu welchen Gräueltaten eine total gestörte und geisteskranke "Mutter" ihr Kind zwang, wird in diesem Buch allzu genau beschrieben und ist nicht gerade für zartbesaitete Gemüter geeignet.

Wer sich aber für diese Thematik interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen, denn so wie Dave Pelzer seine eigenen Erfahrungen schildert, wird man sie von einem Opfer wirklich nur selten zu hören bekommen. Trotzdem muss man davor warnen, dass einige Kapitel dieses leider etwas kurzen Buches von allerhöchster Perversität gezeichnet sind und das Leben eines Kindes darstellen, das sich wünschte, niemals geboren worden zu sein!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Krasses Buch
Bei dem Buch braucht man starke Nerven. Es ist echt traurig was ihm alles widerfahren ist. Ich bewundere Menschen die offen darüber reden können.
Vor 6 Tagen von vanezzi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schrecklich
Man kann es sich nicht vorstellen das eine Mutter so etwas mit seinem Kind anstellt, weil sie ja noch andere Kinder hat und diese gut versorgt. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Simone C veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Schluß
Den Schluss fand ich nicht so gut. Aber schon schlimm, was der Kleine so erlebt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von Susanne Barth veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Unwirklicher Albtraum - für Wen?
Bei all dem Schlimmen verliere ich als Leser irgendwann das Interesse an der nicht enden wollenden Zelebrierung
von mütterlichem Sadismus. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von Bernd S. Casel veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Schock
Das Buch traf mich hart und ich bewundere den Autor für seinen Lebenswillen und seine Durchhaltungskraft. Das war starker Tobak. Chapeau
Vor 19 Tagen von Gabi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Für Pädagogen sehr interessant!
Dieses Buch kann ich jedem nur weiterempfehlen, der unter anderem verstehen möchte was in einem Kinderkopf vorgeht, wenn es vernachlässigt und misshandelt wird. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von Nastja Eberz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schockierend
Ein Buch, das ich innerhalb von zwei Stunden durchgelesen habe. Immer wieder stellte sich mir die Frage: "Warum?"
Ich dachte es findet sich eine Lösung. Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von Maria Melodie veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen berwertung
ich bin sehr zufrieden mit diesem Buch,lässt sich gut lesen
jederzeit gern wieder.,werde ich was bestellen...

mit freundlichen gruss
sabrina otto
Vor 26 Tagen von Sabrina Otto veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen alles super
Das Buch mussten wir für die Schule lesen,schneller versand das buch kam gut verpackt an, da alles bestens. Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von Joana Götz veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Buchbewertung
Sehr gutes Buch, wenn auch ein grauenvolles Thema. Aber es geht einem nicht mehr aus dem Kopf. Kann empfohlen werden
Vor 29 Tagen von Leipfinger Alois veröffentlicht
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