Das sind die ersten Worte, die mir zu diesem Buch einfallen. Über dieses geschriebene Machwerk kann und will man nicht allzu viele Worte verlieren. Ich habe zum ersten Mal ein Buch über diese Thematik gelesen, da mich meine Freundin darauf brachte. Ich dachte immer, dass man einige Horrorromane an Brutatlität gar nicht mehr übertreffen könne, doch diese Geschichte, die übrigens aus dem wahren Leben gegriffen ist, schockierte mich über alle Maßen hinaus. Der Autor beschreibt seine eigene furchtbare Kindheit, in der er von seiner Mutter gequält, geschlagen, gefoltert wurde.
Trotzdem gab er nie auf. Er lernte ohne regelmäßiges Essen zu leben. Er brachte sich bei selbständig zu überleben. Bevor ich dieses Buch las, konnte ich mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, dass es einen solchen Grad an Brutalität, Hass und Gewalt innerhalb real existierenden Familien überhaupt gibt. Zu welchen Gräueltaten eine total gestörte und geisteskranke "Mutter" ihr Kind zwang, wird in diesem Buch allzu genau beschrieben und ist nicht gerade für zartbesaitete Gemüter geeignet.
Wer sich aber für diese Thematik interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen, denn so wie Dave Pelzer seine eigenen Erfahrungen schildert, wird man sie von einem Opfer wirklich nur selten zu hören bekommen. Trotzdem muss man davor warnen, dass einige Kapitel dieses leider etwas kurzen Buches von allerhöchster Perversität gezeichnet sind und das Leben eines Kindes darstellen, das sich wünschte, niemals geboren worden zu sein!
Ich glaube, dass dieses Buch einigen aus der Seele sprechen wird und einige andere ihre Weltanschauung in Bezug auf ein scheinbar perfektes Familienleben ein wenig ändern werden! Ein großes Dankeschön an Dave Pelzer!