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Sie nahmen mir nicht nur die Freiheit
 
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Sie nahmen mir nicht nur die Freiheit (Gebundene Ausgabe)

von Eva-Maria Neumann (Autor)
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Sie nahmen mir nicht nur die Freiheit + Gefangen in Hohenschönhausen: Stasi-Häftlinge berichten + Ich war Staatsfeind Nr. 1: Der Stich des Skorpion. Als Fluchthelfer auf der Todeslister der Stasi
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 300 Seiten
  • Verlag: Pendo; Auflage: 1., Aufl. (26. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866121121
  • ISBN-13: 978-3866121126
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 251.305 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 87 in  Bücher > Biografien & Erinnerungen > Soziales > Flucht & Emigration

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ganz am Ende, im Nachwort, bricht die Erbitterung hervor. Nein, sie hatte nicht vor, ein Abrechnungsbuch mit der DDR zu schreiben. Wäre da nur nicht diese grassierende Verklärung in Form „ultimativer Ostalgie-Shows“, putzige Trabi und Ampelmännchen-Geschichten, die die Köpfe langsam vernebele. Die DDR als spießig heimeliges Spreewaldgurken-Idyll, voll armer, aber fröhlicher Hausgemeinschaften. Selbst die NVA, eine filmische Lachnummer. Die ewigen Fluchtgeschichten haben die Leute inzwischen satt. Dies muss schmerzen. Denn es war genau ihre Geschichte. Eine gescheiterte Flucht. Das sich anschließende Martyrium hat in Eva-Maria Neumann ein anderes Bild ihrer einstigen Heimat eingebrannt. Die „Republikflüchtige“ hat einige der schlimmsten Orte von innen kennengelernt.

„Machense mah denn Gofferraum off!“ –- Das Buch eröffnet mit dem schlimmsten aller Sätze. Kläffende Suchhunde. Waffenstarrende Grenzpolizisten. Der Albtraum war Realität geworden. Eine stundenlange, nervenaufreibende Fahrt, zusammengepfercht mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter im Kofferraum des Schleuserautos, hatte im Februar 1977 ihr bitteres Ende gefunden. „Ich bin der Otto“. Das Codewort, das der Schleuser nicht kannte, hätte ein Alarmsignal für die Neumanns sein müssen. Viel später erfuhren sie, dass ihre von langer Hand geplante Flucht durch Verrat aufgeflogen war. Die Familie wurde auseinandergerissen, was folgte, war eine Odyssee wechselnder Haftanstalten, endloser Verhöre, Einzelhaft mit Lichtfolter und unverhohlener Drohungen. Schließlich wurde Eva-Maria Neumann zu drei, ihr Mann Rudolf zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Nun begann der wirkliche Albtraum!

Quälend ausführlich und in eindringlichem Ton schildert die Geigenlehrerin die grauenvoll entseelte Welt des berüchtigten DDR-Frauengefängnisses Hoheneck (Motto: Lieber zehn Mörderinnen als eine Politische!). Gepeinigt von Schuldgefühlen gegenüber ihrer kleinen Tochter und in ständiger Sorge um ihren Mann, erkrankte Eva-Maria Neumann an schwerem Gelenkrheuma und musste am Ende um ihre Karriere als Geigerin fürchten. Nach eineinhalb Jahren hatte die Marter ein Ende: Die BRD kaufte das Ehepaar frei, sechs Monate später durfte die kleine Tochter ausreisen. Seit 1982 unterrichtet die Autorin an der Städtischen Musikschule Aachen. Das Trauma ist geblieben. Bleibt zu hoffen, dass dank dieser erschüttenden Anklage das DDR-Unrechtssystem nicht so schnell in Vergessenheit gerät oder der Verharmlosung anheimfällt. Eva-Maria Neumann hat dem Terror wieder ein Gesicht gegeben. Ein hässliches! –Ravi Unger

Kurzbeschreibung

Der ergreifende Bericht einer gescheiterten DDR-Flucht und eine bewegende Mutter-Tochter-Geschichte. Eine junge Violinistin versucht, mit ihrem Mann und ihrer dreijährigen Tochter in einem Kofferraum aus der DDR in den Westen zu fliehen. Doch sie werden verraten. Nicht nur werden die Eltern ins Gefängnis gesteckt man nimmt ihnen auch die kleine Tochter. Eine traumatische Haftzeit beginnt. Ein bewegendes Dokument deutsch-deutscher Geschichte.

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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nichts als die Wahrheit!, 1. Juni 2007
Das Buch von Eva-Maria Neumann " Sie nahmen mir nicht nur die Freiheit " bekommt von mir den Untertitel: Nichts als die Wahrheit!

Dieses Buch hat einen Buchpreis verdient. Einfach super! Dank und Anerkennung der Autorin. Habe das Buch schon 2 Mal gelesen. Meine eigenen Erlebnisse in U-Haft, Haftkrankenhaus Klein- Meusdorf und Strfvollzug Hoheneck wurden wieder gegenwärtig.
Alles Gute für diese einzigartige Buchautorin wünscht:
Ingrid
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Endlich ohne Ostalgie, 16. Mai 2007
Dieses Buch war längst überfällig. Eine Frau, die die Freiheit wählt und dafür grausam bestraft wird, erzählt einen Teil ihres Lebens in bewegender Form. Dies geschieht ohne Pathos, aber mit großer emotionaler Tiefe. Ein Buch für alle, die die DDR in ihrer grausamen Wirklichkeit verstehen wollen und für die, die den Mut haben, sich von ihren Schönfärbereien zu verabschieden. Da bleibt für Ostalgie kein Raum. Da zeigt die Diktatur ihre häßlichste Fratze. Man bewundert die Autorin für ihre Kraft und man muss sich beim Lesen ständig in Erinnerung halten, dass diese Frau heute dies alles überstanden hat, die Trennung von Mann und Kind, die lange Haft, die Ungewissheit, die Krankheit - sonst ist das alles schwer zu ertragen. Nicht wegen der Darstellung, sondern weil einem bei jedem Satz klar ist - dies ist Realität, keine Fiktion.
Ein großartiges Stück deutscher Geschichte.
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40 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Packend, mitreißend, 12. Mai 2007
Von PepeRoni (Monaco d. B.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Was Eva-Maria Neumann in den Siebzigern durchstehen musste, kann man als Normalbürger wahrscheinlich nur teilweise nachfühlen. Dieses Buch vermittelt jedoch schon einen extrem nahen und packenden Eindruck davon, wie schlimm es gewesen sein muss, auf der Flucht aus der DDR an der Grenze zur BRD plötzlich erwischt zu werden - mit Mann und Kind eingeschlossen im Kofferraum eines Mercedes'.
Man bekommt einen erschreckenden Einblick in den hoffnungslosen Teufelskreis, den Neumann mit ihrem Gatten und ihrer kleinen Tochter durchlebt hat: beide Eltern werden - getrennt voneinander - sofort nach der Verhaftung in DDR-Gefängnisse gesperrt, die Tochter kommt in ein Heim; später dann glücklicherweise zu ihren Großeltern.
Die Gefängniszeit muss zermürbend, qualvoll und einfach schrecklich gewesen sein. Ständiger Druck durch die Stasi, Unwissen über den Verbleib des Ehepartners und des eigenen Kindes; allzu seltene Besuche und Möglichkeit zur brieflichen Kommunikation. Schließlich das schreckliche Urteil: 3 und 3 1/2 Jahre Haft. Für Eva-Maria Neumann bedeutete dies, in das berüchtigste Frauengefängnis der DDR zu kommen - nach Hoheneck. Sie erkrankt an Gelenkrheuma - was zum Teil durch die Ärzte völlig verkannt oder mit Absicht ignoriert wird - und muss sich mit dem Gedanken abfinden, dass sie vermutlich nie wieder Geige spielen kann. Für die begnadete Violinistin ein kaum zu verkraftender Schock.

Dieses Buch ist so voller Schmerz, ohne wehleidig zu sein; so voller Emotionen, ohne den Leser zu erdrücken. Denn trotz aller schrecklichen Umstände bewahrt sich Neumann immer einen gewissen Humor und schafft es sogar bisweilen, ihre Mitgefangenen zu stützen.

Hier ist eindrucksvoll ein Stück deutsch-deutsche Geschichte zu lesen. Unfassbar, dass die Mauer noch vor nicht mal zwanzig Jahren noch fest im Boden verankert war...
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5.0 von 5 Sternen Ein super Buch!
Eva-Maria Neumann beschreibt ihre erlebte Geschichte unglaublich spannend. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von E. Markus veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Kritische Betrachtung zum Buch
Einige der Autoren der vergangenen Rezensionen schreiben von Buchpreis, der waren Wahrheit und sollte von allen Deutschen gelesen werden bis hin zur Pflichtlektüre. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Baggerfisch veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Das wahre Gesicht des real existierenden Sozialismus
Beklemmend, authentisch und packend wird der Lebensweg von Eva-Maria Neumann beschrieben. Hat man dieses Buch einmal in die Hand genommen, so lässt es einen nicht mehr los. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Takeshy veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein unglaubliches Buch!
Eva-Maria Neumann, Geigerin aus Leipzig, versucht im Februar 1977 im Alter von 26 Jahren zusammen mit ihrem Mann und ihrer damals 3jährigen Tochter im Kofferraum eines Mercedes... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von pampakind veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Gute Beschreibung einer gescheiterten Flucht
In ihrem Buch beschreibt die Autorin ihr Leben und ihre Gründe, die sie, gemeinsam mit ihrem Mann dazu veranlassen, in den späten 70ger Jahren die DDR mittels einer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2007 von A. Neumann

5.0 von 5 Sternen Das sollte für Ost und WEST zur Pflichlektüre werden
Endlich mal ein Buch was sehr realistisch das Leben und die Schulbildung in der DDR darstellt.Es wäre gut wenn dieses Buch auch viele mitmenschen aus den alten Bundesländern lesen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2007 von Richtermichael

5.0 von 5 Sternen Lebendiges Geschichtsdokument
Dieses Buch war wirklich ein Glücksgriff !
Als ehemalige DDR-Bürger, 1984 mit Ausreiseantrag ausgereist, standen auch wir mit einem Bein im Gefängnis. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2007 von Martin und Sabine C

5.0 von 5 Sternen Nichts als die Wahrheit
...ein super Buch!!! Spannend geschrieben und sehr aufschlussreich. Sollte wirklich in den Lehrplänen der Schulen übernommen werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. September 2007 von Reinhard Herbermann

5.0 von 5 Sternen ..eben die andere Seite des Ostens
..ein super Buch. Ich war zur Zeit der Wende ca. 12 Jahre alt und einiges habe ich in diesem Alter nicht wirklich verstanden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2007 von Mandy Und Andreas Bügel

5.0 von 5 Sternen Lehrbuch für Geschichte
"Sie Nahmen ihr nicht nur die Freiheit"

"Jürgen Gutjahr,Willich"
Dieses Buch spiegelt das wahre Gesicht der SED-Diktatur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juli 2007 von Meyer Andreas

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