Sideways 2005

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(88)

Zwei ungleiche College-Freunde machen sich auf eine Reise durch die kalifornischen Winelands, die sich zu einem irren Roadtrip mit schrägen Erlebnissen entwickelt.

Darsteller:
Sandra Oh, Thomas Church
Laufzeit:
2 Stunden 2 Minuten

Sideways

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Alexander Payne
Darsteller Sandra Oh, Thomas Church
Nebendarsteller Paul Giamatti, Virginia Madsen
Studio FOX
Altersfreigabe Freigegeben ab 6 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Auf 2 Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (nur digitaler Download)

Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER auf 6. April 2008
Format: DVD
Der Witz in diesem, in allen seinen vielen Details gelungenen Film ist natürlich, dass es so gar nicht um Wein geht. Und auch nicht um besondere Traubensorten, gutes Essen oder die wunderschöne Landschaft Nordkaliforniens. Nachweis gefällig? Als der schüchterne Miles, geschiedener Lehrer und Möchtegern-Schriftsteller, endlich mit seinem Flirt allein ist, ist es völlig egal, wie gut der Wein ist und was Miles über diesen zu sagen hat. Er will vor allem gefallen, er will Kontakt bekommen. Und so gibt es viel Wichtigeres als Bouquet, Abgang oder Geschmack. Und als er nicht viel später seine Begeisterung über eine Traubensorte erläutern soll, spricht er eigentlich nur über sich selbst, über seinen eigenen Charakter. Und um das Maß voll zu machen, kann Miles sein Glück am Ende erst finden, nachdem er eine seiner liebsten Flaschen in einem Fastfoodrestaurant aus dem Pappbecher trinkt, versteckt unter dem Tisch.

Worum geht es dann? Um Liebe, Freundschaft und vor allem um die schwierige Balance zwischen Abenteuerlust und Vorsicht, die man im Leben braucht, um glücklich zu werden. Zu Beginn sind Miles und Jack hier der völlige Gegensatz. Miles hat vor allem Angst. Jack geht jedes Risiko ein. Und während Jack nichts lernt und daher am Ende die Frau seines Lebens zu Gunsten einer kuriosen Ehe opfert, hat Miles am Ende einen Ausweg. Für seine Freundschaft zu Jack geht er zum ersten Mal ein Risiko ein. Und das hilft ihm dann, sich aus der engen Existenz seiner Theorien zu befreien. Auch der Theorien über die vielen Weinsorten, die im Film erscheinen. Denn ohne Bereitschaft zum Risiko gibt es keine Leidenschaft, kein Glück, schon gar nicht solches mit anderen Menschen.

Und das zeigt uns allen dann, dass es das Glück erst jenseits des Weingenusses zu finden gibt. Darauf ein Prost. Von mir aus auch mit einem kalifornischen Pinot Noir.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christoph Große Hartlage auf 20. September 2009
Format: DVD
Leidenschaftliche Weinliebhaber sind rätselhafte Menschen. Sie trinken nicht, um etwa gepflegt betrunken zu werden, wie etwa der gemeine Bierfreund, sondern praktizieren feierlich bei jedem Glas ihr elitäres Verkostungsritual: skeptisch wird der edle Tropfen im Gegenlicht beäugt, bedächtig wird nach den absurdesten Aroma-Nuancen geschnüffelt, schmatzen der Probierschluck minutenlang als Zahnreiniger missbraucht, um sich danach in einem ausgedehnten Vortrag, gespickt mit Fachvokabular, über den Trank auszulassen. Zur Verblüffung des Unkundigen, der sich vermeintlich vor einem Glas säuerlich schmeckenden Traubensaftes wähnt.

Auch Miles zählt zu jenen elitären Feinschmeckern. Aus Prinzip verachtet er jene Menschen, die im Lokal einen Merlot bestellen, weil dies der einzige Wein ist, dessen Name ihnen einigermaßen über die Zunge geht. Es braucht aber nicht viel, um hinter seiner Fassade den Verlierer zu erkennen. Sein Job als Englischlehrer am College füllt ihn nicht aus. Viel lieber würde er von der Schriftstellerei leben, findet aber für seine Bücher keinen Verleger. So auch nicht für seinen aktuellen Roman mit den schön komplizierten Titel "Der Tag nach gestern". Seit seiner Scheidung von seiner Frau vor zwei Jahren ergeht er sich endgültig in Selbstmitleid und Depression und kämpft mit einem Promilleproblem. Ein dicklicher, verkorkster Intellektuelle, der von gutem Wein schwärmen kann, sein eignes Leben aber nicht genießen kann.

Ganz anders dagegen sein Freund Jack, ein ehemaliger Zimmergenosse aus Collagetagen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Walter Stechel auf 8. März 2014
Format: DVD
Ich tue mich mit dieser Art von amerikanischen Filmen schwer, die zwischen den Genres schwanken. Ja, der Film hat sehr komische und gleichzeitig auch spannende Momente (wenn Miles Jacks Portemonnaie aus dem lautstark genutzten Schlafzimmer holt), aber insgesamt ist es doch eine sehr traurige, melancholische Geschichte - der Besuch bei Miles Mutter, die Verzweiflung, mit der sich Jack auf jede Frau wirft, die verschwimmende Grenze zwischen Miles' Weinkennerschaft und Alkoholismus, der tragische Kampf von Miles um Anerkennung als Schriftsteller und als Mann. Sicher, am Ende wird Hoffnung auf ein happy end gemacht - aber ist es nicht etwas aufgesetzt? Nein, ich kann mich mit dem Film nicht anfreunden.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jogi S auf 12. Dezember 2005
Format: DVD
In "Sideways" geht es um 2 Freunde, beide um die 40. Der eine, Miles (gespielt von Paul Giamatti), ein erfolgloser Schriftsteller, im Hauptberuf deprimierter Lehrer, ist frisch geschieden und ein Weinfreund. Der andere, Jack (gespielt von Thomas Haden Church), ein mittelmäßiger Schauspieler, der vom Ruhm früherer Tage lebt, und kurz vor seiner Hochzeit steht.
Um den Junggesellenabschied von Jack gebührend zu feiern, machen sie einen Wochenausflug in die kalifornischen Weinbaugebiete. Und dort tanken sie zum Beginn ihre Rundreise ordentlich viel Wein. Miles entpuppt sich dabei als verkannter Weinexperte, allerdings lehnt er die Idee von Jack ab, sein Hobby zum Beruf zu machen. Jack hingegen verfolgt neben dem Probieren und Trinken der verschiedensten Weine ein weiteres Ziel. Er will unbedingt noch vor seiner Hochzeit noch mal eine andere Frau rumkriegen und am besten für seinen Kumpel noch eine zweite Frau dazu organisieren. Allerdings ist Miles davon zunächst nur wenig angetan.
Und so entpuppt sich "Sideways" als ein Film der sich beim tieferen Betrachten nicht nur als Komödie ums Thema Wein entpuppt, sondern als vielschichtige Studie menschlicher Beziehungen und Bedürfnisse. So werden in "Sideways" viele Themen angesprochen wie Freundschaft, das Verhältnis zwischen Mann und Frau, Moral und Ethik, beruflicher Erfolg und Erwartungen ans Leben.
Der Leser wird hier merken das "Sideways" kein Film ist bei dem man vor Lachen nicht mehr atmen kann. "Sideways" ist eher amüsant, die Komik ist eher szenenbezogen, aber dennoch sieht man den Großteil des Films mit einem schmunzeln auf den Lippen.
Auch das hohe Niveau und der eigene ebenso hohe Anspruch des Films machen ihn zu einer intelligenten Komödie.
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