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Sideways [Blu-ray]
 
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Sideways [Blu-ray]

Virginia Madsen , Sandra Oh , Alexander Payne    Freigegeben ab 6 Jahren   Blu-ray
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Virginia Madsen, Sandra Oh, Paul Giamatti, Thomas Haden Church
  • Regisseur(e): Alexander Payne
  • Format: Letterboxed
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Französisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 17. Februar 2009
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 123 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001MYXFO6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.251 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In Sideways spielt Paul Giamatti (American Splendour, Storytelling) eine etwas unglaubwürdige, aber überzeugende romantische Hauptrolle. Der Möchtegern-Schriftsteller und Weinkenner Miles (Giamatti) lädt seinen besten Freund Jack (Thomas Haden Church, Überflieger) zu einer Weinprobe auf kalifornischen Weingütern ein, was für diesen eine Art verlängerte Junggesellenparty darstellen soll. Schon bald führt Jacks unersättliches Bedürfnis, sich vor seiner Hochzeit die Hörner abzustoßen, dazu, dass sie sich sowohl mit einer Ausschankdame (Sandra Oh, Unter der Sonne der Toscana) als auch einer seit Kurzem geschiedenen Kellnerin (Virginia Madsen, The Hot Spot – Spiel mit dem Feuer) verabreden – wobei Miles, der schon lange keine Gefühle mehr für sich zuließ, ein wenig Hoffnung gewinnt. Sideways ist ein leiser, aber in sich harmonischer Film – er erforscht voller stiller Leidenschaft die Fehler, Auseinandersetzungen und herabgesetzten Ansprüche von Menschen mittleren Alters. Bei Giamatti wirken Bedauern und Selbstverachtung sympathisch und beinahe niedlich. Vom Regisseur von Election und About Schmidt. --Bret Fetzer

Produktbeschreibungen

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Feiner, lakonischer Film 20. September 2009
Format:Blu-ray
Leidenschaftliche Weinliebhaber sind rätselhafte Menschen. Sie trinken nicht, um etwa gepflegt betrunken zu werden, wie etwa der gemeine Bierfreund, sondern praktizieren feierlich bei jedem Glas ihr elitäres Verkostungsritual: skeptisch wird der edle Tropfen im Gegenlicht beäugt, bedächtig wird nach den absurdesten Aroma-Nuancen geschnüffelt, schmatzen der Probierschluck minutenlang als Zahnreiniger missbraucht, um sich danach in einem ausgedehnten Vortrag, gespickt mit Fachvokabular, über den Trank auszulassen. Zur Verblüffung des Unkundigen, der sich vermeintlich vor einem Glas säuerlich schmeckenden Traubensaftes wähnt.

Auch Miles zählt zu jenen elitären Feinschmeckern. Aus Prinzip verachtet er jene Menschen, die im Lokal einen Merlot bestellen, weil dies der einzige Wein ist, dessen Name ihnen einigermaßen über die Zunge geht. Es braucht aber nicht viel, um hinter seiner Fassade den Verlierer zu erkennen. Sein Job als Englischlehrer am College füllt ihn nicht aus. Viel lieber würde er von der Schriftstellerei leben, findet aber für seine Bücher keinen Verleger. So auch nicht für seinen aktuellen Roman mit den schön komplizierten Titel "Der Tag nach gestern". Seit seiner Scheidung von seiner Frau vor zwei Jahren ergeht er sich endgültig in Selbstmitleid und Depression und kämpft mit einem Promilleproblem. Ein dicklicher, verkorkster Intellektuelle, der von gutem Wein schwärmen kann, sein eignes Leben aber nicht genießen kann.

Ganz anders dagegen sein Freund Jack, ein ehemaliger Zimmergenosse aus Collagetagen. Als Schauspieler längst drittklassig, ergattert er sich im Fernsehen nur noch Kurzauftritte in Werbespots, was ihn aber nicht daran hindert, vor Selbstbewusstsein nur so zu strotzen. Ein braungebrannter Weiberheld, mit einer entwaffnenden Oberflächlichkeit. In der Woche vor seiner Hochzeit lädt Miles ihn zu einem letzten Junggesellen-Trip durch das kalifornische Winzergebiet Santa Barbara County ein. Für Miles heißt das: verkosten, bis der Boden schwankt. Für Jack: auf Weiberfang gehen, bis die Betten wackeln.

Je gründlicher die beiden ihre Ziele umsetzen, umso fataler und lustiger wird es. Jack bricht unbekümmert Herzen, ihm selbst wird die Nase gebrochen. Miles trifft auf die Kellnerin Maya, die ihn bereits von früheren Weinproben kennt und eine stille Zuneigung für ihn hegt. Doch leider kann Miles ihre Zuneigung nicht halb so unbeschwert genießen wie einen guten Roten, zum Ärger des schlicht gestrickten Jacks. Virtuos lavieren sie sich aber auch noch aus de größten Misslichkeit und verletzen dabei in beiläufiger Verschlagenheit jede erdenkliche Anstandsregel.

Bei allen aberwitzigen Situationen, die Inszenierung bleibt stets von einer wunderbaren Lakonie. Die Kunst des Regisseurs Paynes besteht darin, die Durchschnittsmenschen gänzlich ungeschönt, neurotisch, kindisch, aber so liebevoll zu zeichnen, dass sie einen gerade in den lächerlichsten Momenten ans Herz wachsen.

Das Schönste an "Sideways" bleibt aber die umwerfende Darstellerleistung von Paul Giamatti als Miles, dessen Augen Spiegel seiner Seele sind. Von Komik über Ironie bis hin zur echter Seelennot verkörpert er alle Emotionen hinreißend glaubhaft. Und wie er sich als ebenso weinseliger wie weinerlicher Intellektueller ein ums andere Mal ins Unrecht setzt und trotz allem die Schuld für seine Misere bei den anderen findet, ist eines Woody Allen würdig.

Und wer selbst dem Weine abgeneigt ist, nach Ansicht dieses kleinen, feinen, atmosphärischen, trefflich beobachteten Filmes kommt man nicht umhin es Miles gleichzutun und ebenso wie er einen Roten liebevoll zu verkosten.
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28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Warum Pinot? 23. Juni 2006
Format:DVD
Ich bin eher zufällig über diesen Film gestolpert, was meistens ein Garant für köstliche Unterhaltung ist. Und köstlich wurde es allemal. Zwei alternde Mid-Life-Crisisten probieren sich durch die kalifornische Weinwelt, der eine auf der Suche nach dem perfekten Gaumengenuß, der andere nach dem eregensten Bettgeflüster. Oberflächlich scheinen die beiden Protagonisten verschiedener nicht sein zu können, doch im Verlauf des Filmes deutet sich mehr und mehr an, dass sie sich eher ergänzen (und vielleicht auch gegenseitig bewundern) als ausschließen.

Der Film lebt von vielen un-hollywoodianischen Stilelementen, die ihn wirklich gut und unterhaltsam werden lassen. Er basiert auf natürlichen Dialogen und nicht auf einem Stunt-Team. Die Schauspieler sind erfahren und routiniert, aber nicht allzusehr bekannt in Europa (außer vielleicht Paul Giamatti, der u.a. auch kleinere Rollen in Truman Show oder Saving Private Ryan hatte, eine etwas größere zuletzt in Cinderella Man). Die Komik wird subtil gereicht und nicht mit der Brechstange. Alles in allem ein Film, der Liebhabern von Filmen wie Faktotum, Lost in Translation oder L.A. Crash auf jeden fall gefallen wird.

Zwei kleine Tipps zum Schluss: Unbedingt im O-Ton anschauen. Es wäre zu Schade, die wuderbar verspulte Stimme von Paul Giamatti und den dazu gegensätzlichen Raubein-Tonfall von Thomas Haden Church zu verpassen. Außerdem: den Film auf jeden Fall mit einer Flasche Pinot genießen. Wenn man Glück hat, schafft man es, ein Stück der kalifornischen Sonne zu sich ins Wohnzimmer zu holen ;-)
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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Feiner, lakonischer Film 4. November 2006
Format:DVD
Leidenschaftliche Weinliebhaber sind rätselhafte Menschen. Sie trinken nicht, um etwa gepflegt betrunken zu werden, wie etwa der gemeine Bierfreund, sondern praktizieren feierlich bei jedem Glas ihr elitäres Verkostungsritual: skeptisch wird der edle Tropfen im Gegenlicht beäugt, bedächtig wird nach den absurdesten Aroma-Nuancen geschnüffelt, schmatzen der Probierschluck minutenlang als Zahnreiniger missbraucht, um sich danach in einem ausgedehnten Vortrag, gespickt mit Fachvokabular, über den Trank auszulassen. Zur Verblüffung des Unkundigen, der sich vermeintlich vor einem Glas säuerlich schmeckenden Traubensaftes wähnt.

Auch Miles zählt zu jenen elitären Feinschmeckern. Aus Prinzip verachtet er jene Menschen, die im Lokal einen Merlot bestellen, weil dies der einzige Wein ist, dessen Name ihnen einigermaßen über die Zunge geht. Es braucht aber nicht viel, um hinter seiner Fassade den Verlierer zu erkennen. Sein Job als Englischlehrer am College füllt ihn nicht aus. Viel lieber würde er von der Schriftstellerei leben, findet aber für seine Bücher keinen Verleger. So auch nicht für seinen aktuellen Roman mit den schön komplizierten Titel "Der Tag nach gestern". Seit seiner Scheidung von seiner Frau vor zwei Jahren ergeht er sich endgültig in Selbstmitleid und Depression und kämpft mit einem Promilleproblem. Ein dicklicher, verkorkster Intellektuelle, der von gutem Wein schwärmen kann, sein eignes Leben aber nicht genießen kann.

Ganz anders dagegen sein Freund Jack, ein ehemaliger Zimmergenosse aus Collagetagen. Als Schauspieler längst drittklassig, ergattert er sich im Fernsehen nur noch Kurzauftritte in Werbespots, was ihn aber nicht daran hindert, vor Selbstbewusstsein nur so zu strotzen. Ein braungebrannter Weiberheld, mit einer entwaffnenden Oberflächlichkeit. In der Woche vor seiner Hochzeit lädt Miles ihn zu einem letzten Junggesellen-Trip durch das kalifornische Winzergebiet Santa Barbara County ein. Für Miles heißt das: verkosten, bis der Boden schwankt. Für Jack: auf Weiberfang gehen, bis die Betten wackeln.

Je gründlicher die beiden ihre Ziele umsetzen, umso fataler und lustiger wird es. Jack bricht unbekümmert Herzen, ihm selbst wird die Nase gebrochen. Miles trifft auf die Kellnerin Maya, die ihn bereits von früheren Weinproben kennt und eine stille Zuneigung für ihn hegt. Doch leider kann Miles ihre Zuneigung nicht halb so unbeschwert genießen wie einen guten Roten, zum Ärger des schlicht gestrickten Jacks. Virtuos lavieren sie sich aber auch noch aus de größten Misslichkeit und verletzen dabei in beiläufiger Verschlagenheit jede erdenkliche Anstandsregel.

Bei allen aberwitzigen Situationen, die Inszenierung bleibt stets von einer wunderbaren Lakonie. Die Kunst des Regisseurs Paynes besteht darin, die Durchschnittsmenschen gänzlich ungeschönt, neurotisch, kindisch, aber so liebevoll zu zeichnen, dass sie einen gerade in den lächerlichsten Momenten ans Herz wachsen.

Das Schönste an "Sideways" bleibt aber die umwerfende Darstellerleistung von Paul Giamatti als Miles, dessen Augen Spiegel seiner Seele sind. Von Komik über Ironie bis hin zur echter Seelennot verkörpert er alle Emotionen hinreißend glaubhaft. Und wie er sich als ebenso weinseliger wie weinerlicher Intellektueller ein ums andere Mal ins Unrecht setzt und trotz allem die Schuld für seine Misere bei den anderen findet, ist eines Woody Allen würdig.

Und wer selbst dem Weine abgeneigt ist, nach Ansicht dieses kleinen, feinen, atmosphärischen, trefflich beobachteten Filmes kommt man nicht umhin es Miles gleichzutun und ebenso wie er einen Roten liebevoll zu verkosten.
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Viel Wein aber wenig Handlung
Story (3)
Die Geschichte ist zu Beginn recht langatmig und einfach gestrickt, wird aber nach etwa 15 Minuten dann doch besser und man wird recht kurzweilig unterhalten. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Amadis veröffentlicht
Wunderbar
Ein wunderbar einzigartiger Film. Nicht umsonst war dieser Film die Überraschung bei den Oscars. Tolle Darsteller! Kann man uneingeschränkt empfehlen.
Vor 4 Monaten von Martina31 veröffentlicht
Für Weinliebhaber ein herrlicher Film
Und wer keinen Bezug zu Wein hat, wird durch diesen Film einen kriegen und auf den Geschmack kommen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Pfeifer Armin veröffentlicht
In der Regel missverstanden
Der Witz in diesem, in allen seinen vielen Details gelungenen Film ist natürlich, dass es so gar nicht um Wein geht. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Niclas Grabowski veröffentlicht
SEITENWEGE im LEBEN und in Kalifornischen Weintälern
Bitte anschauen:
Zwei Gute Freunde, aber doch ganz gegensetzlich.
Ein Junggeselle der nochmal vor seiner Hochzeit etwas erleben möchte
und ein allzeit... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Thomas Riechers veröffentlicht
Ein guter Wein zu bester Unterhaltung!
Der geschiedene und erfolglose Schriftsteller Miles (Paul Giamatti) und sein abgehalfteter Schauspielerfreund Jack (Thomas Haden Church), der in einer Woche heiraten wird, machen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. April 2010 von R. Weckmüller
Kritik zum Film
Ein schöner Film aus dem Leben! Etwas Tragik, etwas Humor, und immer subtil. Ein Film, der ohne Action auskommt und doch nie langweilig wird!
Veröffentlicht am 18. Juli 2009 von Marc Hanus
technisch wirklich mies
Also der Film gehört sicher zu denen, die 50% völlig langweilig finden und 50% sehenswert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2009 von Rallyfirst
Selbstfindung in den Weinbergen Kaliforniens
Miles ist Lehrer und schreibt schon seit Jahren an einem Buch, das niemand veröffentlichen will. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Januar 2009 von Dr. R. Manthey
Cheers !
Miles (gespielt von Paul Giamatti) ist versierter Weinhliebhaber, nebenbei Lehrer von Beruf und noch dazu erfolgloser Schriftsteller - sein Busenfreund Jack (gespielt von Thomas... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2009 von Stephan Seither
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