....das ist es, was zum Hauptgegenstand des Buches wird. Das ständige, ungewisse Warten, ob er wiederkommt, ob er anruft, ob das Leben weitergeht. Die Ungewissheit, die einen fast umbringt, aber auf die man auch nicht verzichten kann. Man lebt nur noch in der Schwebe - bis zum nächsten Lebenszeichen, bis zum nächsten Treffen.
"Sich verlieren" ist ein sehr tiefes, intimes Buch. Intim nicht so sehr im sexuellen Sinne, sondern es geht viel mehr um intime Gedanken, die man eigentlich sonst nicht offenbart bekommt.
Ein etwas anderes Buch, sehr lesenswert, sehr persönlich.