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Obwohl es die "Sibylle" schon seit 15 Jahren nicht mehr gibt, ist sie vielen Menschen, vor allem aus der damaligen DDR, immer noch gut in Erinnerung. Diese aufzufrischen und eine Rückschau zu halten, hat sich das Buch zum Ziel gesetzt.

In der Einleitung wird der Weg der "Sibylle" von einem eher belanglosen Heft mit heimischer Mode zu einer modernen Zeitschrift geschildert, die viele kulturelle Anregungen verarbeitete. Die "Sibylle" wollte kein bloßes Modejournal mehr sein, sondern eine anspruchsvolle "Zeitschrift für Mode und Kultur", wie der Untertitel lautete. Entsprechend war die Hälfte jedes Heftes mit Beiträgen über Theater, Film, Literatur , Malerei und vieles andere mehr gefüllt.

Und auch im 1. Teil der Fotosammlung des Buches , welcher mit "Ideale, Idole, Ikonen" überschrieben ist, sind entsprechend bekannte Persönlichkeiten aus den genannten Bereichen porträtiert, etwas Christa Wolf, Anna Segers oder Bettina Wegener um nur einige zu nennen.

Im 2.Teil der Fotosammlung sind die eigentlichen Modefotografien zu sehen, welche sich über mehr als 3 Jahrzehnte erstrecken und sogar über das Ende der DDR hinaus gehen. Der Maßstab, an dem die Modemacher in der DDR gemessen wurden war der Alltag. Internationale Trends wurden nie ungefiltert übernommen, sondern auf die Verwendbarkeit für die meist berufstätigen Frauen geprüft. Man verzichtete auf kurzlebige Gags und extravagante Einfälle. Und das sieht man den Fotos auch an. Diese, alle in Schwarz-Weiss gehalten, bestechen durch ihre schlichte, elegante Schönheit, die sich nicht vordrängt, sondern entdeckt werden will.

Leider gibt es die "Sibylle" nicht mehr. Nach der Wende lockten natürlich die grossen, bunten Modemagazine.Und die Stimme der "Sibylle" war wohl nicht laut genug, um sich bei den Lesern Gehör zu verschaffen. Schade natürlich. Dass sie trotzdem nicht vergessen ist, beweist dieses Buch.
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am 10. September 2010
Die Bilder sind sehr beeindruckend und geben das Lebensgefühl der Jahre 1962 bis 1994 in der DDR und später in der ehemaligen DDR wieder.
Die Mode ist nicht das Außergewöhnliche, sondern die Models und die Art der Fotografien. Interessant sind auch die Fotos von bekannten DDR-Schauspielerinnen.
Dass die Fotos in Schwarz-Weiß gehalten sind, zeigt, dass es mehr um den künstlerischen Ausdruck, als um die konkrete Mode ging.
Wer sich für Mode und Mode-Geschichte interessiert, ist gut beraten, sich dieses Buch zu kaufen.
Gleichzeitig ist das Buch auch ein Stück Zeitgeschichte, die wir im Westen anders erlebt haben.
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am 26. März 2011
Ich habe das Buch aus Neugier gekauft. Recht alte Fotografien aus der DDR und ich finde gleich das erste Bild auf dem Buchdeckel faszinierend. Zu sehen sind viele Personen die in ihren Bildern auf selstverständliche Weise ausdrucksvoll etwas darstellen. Es ist schön das Buch anzuschauen.
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am 15. Januar 2015
Sehr gelungene und inspirierende Aufnahmen und so ganz anders, als man es vielleicht erwartet. Jeder, der sich heute "Designer" schimpft, sollte das in seinem Fundus aufnehmen.
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