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Sibelius: Violin Concerto Op.47; Serenades; Humoresque
 
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Sibelius: Violin Concerto Op.47; Serenades; Humoresque

2. Januar 1996 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 6. April 2007
  • Erscheinungstermin: 6. April 2007
  • Label: Universal Music Classics & Jazz
  • Copyright: (C) 1995 Deutsche Grammophon GmbH, Hamburg
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 48:36
  • Genres:
  • ASIN: B001SSOWQQ
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 50.171 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter Wimmer auf 20. August 2008
Format: Audio CD
Mag subjektiv sein, aber das Sibeliuskonzert ist mein Lieblingsviolinkonzert. Gut, die Klassiker heissen anders, aber für mich gibt es einerseits die grossen Götter zum Anbeten und andererseits jene vielleicht nicht ganz so grossen, die mein Herz gestohlen haben. Man mag von Sibelius halten was man will (ich schätze ihn sehr!), sein Konzert gehört zu den ganz Grossen, ist in jeder Drei-CD-Violinkonzertsammlung mit dabei, und nicht ohne Grund. Ich bin mit der bis dato unschlagbaren Heifetzversion aufgewachsen und habe natürlich einige andere gute Interpretationen gesammelt. Und nun diese Version mit Anne-Sophie Mutter. Ich sitze vor dieser Aufnahme wie das Kaninchen vor der Schlange. Alle anderen spielen es - sie deklamiert es wie klassisches Theater. Sie ist Salome, Desdemona und Kassandra und ich bin... wer auch immer. Der manierierte, so laszive wie explosive Singsang, der mir bei ihrer Tschaikowskyeinspielung so auf die Nerven ging (nicht weit von Kitsch entfernt; auf jener anderen CD ist das Korngoldkonzert gelungener), ist hier durchaus passend: sprechend, verführerisch, wird zum nie gehörten Abenteuer und macht mich süchtig. Jede Note ist ausformuliert wie das Gurren einer Geliebten, Passagen mit heisser Virtuosität makellos biegsam vorjongliert, "hingepfeffert". Das Orchester folgt ihr genauso überhitzt. Gut, diese Art der Interpretation wird wahrscheinlich nicht Schule machen, sie ist zu persönlich, aber wir hatten ja derartige Versuche sogar mit Vivaldis Vier Jahreszeiten und die haben unsere Hörgewohnheiten aufgemischt. Alles in allem eine umwerfende Aufnahme - wenn man als Klassikfan zulässt, dass äusserst subjektiv und ohne "gebotene klassische Zurückhaltung" musiziert wird. Das Sibeliuskonzert verträgt dieses Abenteuer. Ausdrucksfanatiker könnten mit ihr heisse Köpfe bekommen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde auf 20. Dezember 2002
Format: Audio CD
Der grosse Finne ausnahmsweise allein auf einer Platte - ohne weitere romantische Konzerte; ausschliesslich nordische Musik, ganz angenehm.
Anne-Sophie Mutter ist hier als Solistin ein wenig ambivalent zu sehen, obgleich ich diese Aufnahme nicht missen moechte.
Wunderbar versteht sie es das Thema des ersten Satzes auszudifferenzieren, die Tiefe auszukosten, mit der unglaublichen Spannung zu spielen und diese erst gegen Ende ausbrechen zu lassen.
Aehnlich der zweite Satz. Ein stetes Ansteigen der Intensitaet, ein gekonnter Wechsel zwischen Solistin und Orchester, eklatante Schwermut auf unruhigem Grundrhythmus.
Dieser Rhythmus wird im letzten Satz zum weisenden Schlag, zum wuetenden Puls, den Previn dennoch im Zaum zu halten vermag, und ueber dem die Violine in freier Entfaltung tobt.
Mutter gibt dem Stueck die noetige Schwere, die noetige Wehmut, reisst durch ihre brillante Kraft mit, laesst aber ein wenig die Kuehle, die so praegnant fuer dieses Stueck ist, fehlen, und die dies Werk von anderen romantischen Konzerten abhebt.
Ein wenig zu viel "Mutter-Stil" mit zu wenig feinklirrender, nordischen Noblesse, aber vielleicht gerade deshalb spannend.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andre Arnold TOP 500 REZENSENT auf 20. Mai 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Jean Sibelius hat sich lange Zeit gelassen, bis er sein Violinkonzert in d moll op. 47 veröffentlichte. Es dauerte lange, bevor er mit der Instrumentierung zufrieden war. Nach der Uraufführung des Stückes war er der Ansicht, dass er einen ganz großen Wurf erlangt habe. Und das zurecht, denn bis heute gehört dieses Konzert zu den verhältnismäßig wenigen Werken des großen Finnen, die sich in den Konzertsälen halten können.

Das Werk beginnt mit einem recht schnell zur Sache kommenden Allegro moderato. Das Hauptthema, das Sibelius für diesen Satz vorsah, ist genial, das erkennt der geneigte Hörer schnell. Unglücklicherweise aber verzichtete er darauf, dieses Thema auch nur ein einziges Mal im Tutti spielen zu lassen. Die Violine dominiert das Geschehen unentwegt, von der ersten bis zur letzten Minute. Immer wieder gewinnt man den Eindruck, dass da doch noch etwas kommen müsse, dass da doch etwas fehle.
Dem Adagio des zweiten Satzes hingegen tut die starke Dominanz der Solovioline erstaunlich gut. Sie singt und schwebt nur getragen von einigen tiefen Streichern, gelegentlich auch im konzertanten Wechsel mit den hohen Streichern und Bläsern.
Im Finale dasselbe Spiel wie im Kopfsatz: Wieder lässt sich leider, leider nur erahnen, wie herrlich alles hätte sein können, wenn das gesamte Konzert nicht zu einem Konzertstück für Violine mit Orchesterbegleitung degeneriert wäre.

Als Zugabe gibt's zwei angenehme, leidenschaftlich getragene Serenaden für Violine und Orchester op. 69, Nr. 1 in D Dur, Nr. 2 in g moll. Hierbei handelt es sich mehr oder minder um Gelegenheitswerke des finnischen Komponisten.
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Von opernfan TOP 500 REZENSENT auf 17. August 2014
Format: Audio CD
Anne-Sophie Mutter wirft man immer wieder vor, dass sie einen (zu) subjektiven Stil habe - und in der Tat gibt es Werke, bei denen man etwas in Stirnrunzeln (zuletzt bei der Aufnahme des Dovrak-Konzerts) kommt. Aber immer wieder gelingen ihr gerade mit diesen Stilmitteln sehr überzeugende Interpretationen und dies gilt für mich für das Sibelius-Konzert.
Sie bevorzugt einen sehr romantischen Zugang zu diesem Werk, spielt mit "großem" Ton (man kann das "nordisch-kühler" spielen), setzt dabei auf ihre Virtuosität und reißt (zumindest mich) mit. Es ist eine spannungsvolle, rhythmisch sehr prägnante Wiedergabe, die so etwas wie Drive besitzt. A.-S. Mutter wird dabei von ihrem damaligen Mann A. Previn vortrefflich begleitet, der der Virtuosin einen schönen Klangteppich unterlegt.
Ähnlich überzeugend die Serenade, im typischen Sibelius-Ton (mit unheimlichen Steicherklängen), ein viel zu selten gespieltes/gehörtes Werk.
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