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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein typischer Roberts,
Rezension bezieht sich auf: Shy Boy: Gespräche mit einem Mustang (Taschenbuch)
Mit Spannung erwartete ich nach der Lektüre des ersten Buchs "Der mit den Pferden spricht" diese Neuerscheinung von Monty Roberts. Auch in diesem Buch ist die unglaubliche Liebe dieses Mannes zu Pferden zu spüren, die jeder, der mit Pferden verbunden ist, sehr gut nachvollziehen kann. Er lässt den Leser teilhaben an seinen tiefsten Empfindungen. In seinem typischen Schreibstil fesselt Monty Roberts seine Leser. Abgerundet wird alles durch wunderbare Photos, die die Entwicklung der Beziehung zu Shy Boy, dem wilden Mustang, eindrucksvoll dokumentieren. Ein bisschen stört mich, das man nicht noch mehr Details über seine Einreitmethode, dem sogenannten JOIN UP, efährt, was ich mir persönlich erhofft hatte. Das Buch birgt also für Leser von " Der mit den Pferden spricht" kaum Neues.Trotzdem erzählt es eine wunderbare und eindrucksvolle Geschichte, die eine ganz klare Message vermittelt: die sanfte Kommunikation mit Pferden ist möglich und weder Gewalt noch Zwang müssen angewendet werden.Auch hat der Leser immer das Gefühl, dass genau dies auch für uns Menschen gilt und wir uns um einen besseren Umgang miteinander bemühen sollten. Monty Roberts hat es sich zur Aufgabe gemacht,die Welt zu einem besseren Ort für Pferde zu machen, und ein bisschen auch für die Menschen. Resüme: ein lesenswertes Buch!
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Rührend, lehrreich - einfach fantastisch!,
Rezension bezieht sich auf: Shy Boy: Gespräche mit einem Mustang (Taschenbuch)
Als Monty Roberts im Alter von etwa 14 Jahren mal einige Wildpferde für ein Rodeo zusammentreiben sollte, gelang es ihm, diese Pferd in ihrem natürlichen Herdenverhalten zu beobachten. Dies wiederholte er noch einige male und bemerkte viele kleine Dinge, die ihn später dazu bewegten, die Pferdesprache, die er ‚Equus’ nannte, auf die Zusammenarbeit von Mensch und Pferd zu übertragen. So wollte er zum Beispiel die Rolle der Leitstute einnehmen, die ein Fohlen, sobald es frech wird, aus der Herde treibt und so lange wartet, bis es sich entsinnt, wieder anständig zu sein und sich unterzuordnen, bevor sie es wieder in den Herdenverband aufnimmt. Dies übte er dann zuhause in einem Longierring und kam zu fantastischen Ergebnissen, einfach dadurch, dass er selber versuchte, die Sprache der Pferde zu sprechen und ihnen so mehr Freund als Feind zu sein und sie zu ‚überreden’, ihm zu vertrauen. Diese Methode, die er das ‚join-up’ nennt und die daraus besteht, ein Wildpferd innerhalb von 30 Minuten an den Menschen und selbst an Zaumzeug, Sattel und Reiter zu gewöhnen, ist inzwischen weltweit bekannt und Monty tourte bereits durch sämtliche Länder der Welt, um sie den Leuten hautnah vorzustellen.Mit Shy Boy ist es so, dass Monty in der Wildnis von Nevada mit einem freilebenden, wilden Mustang innerhalb von ca. 3 Tagen ein Join-Up ausprobieren und versuchen wollte, dieses Pferd zu zähmen. Das Buch beschreibt sehr menschlich, wie es Monty langsam schafft, sich dem Mustang zu nähern und wie dieser immer aufmerksamer auf ihn wird, nur um dann doch wieder seinem Instinkt nach schnellstmöglich zu fliehen. Schließlich schaffte er es aber doch, sich dem Mustang auf wenige Meter zu nähern und ihm einen Strick umzulegen, sodass er ihn einfach neben sich herlaufen lassen konnte. Monty gelingt es schließlich, Shy Boy berühren zu dürfen und der Hengst zeigte kaum Scheu, sondern schien einverstanden zu sein, dass dieses ihm fremde Wesen sich ihm nähert und er verstand offensichtlich, dass man ihm nichts Böses wollte. Das Join-Up war also gelungen und wenig später kamen auch die ersten Versuche mit Zaumzeug und Sattel, die zwar anfangs noch mit großem Widerwillen von Shy Boy betrachtet wurden, aber schließlich doch ohne große Gegenwehr angenommen wurden. Das Ziel war erreicht und einer von Montys Begleitern ritt Shy Boy zurück zur nächstgelegenen Ranch, als hätte er vorher noch nie etwas anderes getan. Dieses Buch ist mit so viel Einfühlungsvermögen geschrieben, dass man das Join-Up gedanklich richtig nachvollziehen und miterleben kann. Noch dazu sind eine Menge Farbbilder dabei, für die ich dem Buch glatt noch 2 Extra- Sterne verleihen würde, weil sie einfach wunderschön sind und man sich so ganz genau vorstellen kann, wie es war und von jeder Situation den richtigen Eindruck vermittelt bekommt. Ich würde fast sagen, die Bilder machen beinahe die Hälfte des Buches aus und sind aber passend zum Text einfach eine ganz tolle Ergänzung, die man nicht hätte weglassen dürfen, weil sonst etwas ganz Besonderes gefehlt hätte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Pferdeflüsterer auf Egotrip,
Von
Rezension bezieht sich auf: Shy Boy: Gespräche mit einem Mustang (Taschenbuch)
Um es gleich vorab zu sagen, ich habe nichts gegen Monty Roberts Methode. Bei gewissen Pferden und Situationen kann ein Join Up sehr viel bewirken und ich bedauere es noch heute, das ich während meines Aufenthalt in Argentinien davon noch nichts gewusst habe. Damals wurde von einem Bereiter vor meinen Augen eine kleine Halbblutstute (zer-)brochen. Ich weiß also durchaus wovon Monty Roberts spricht, wenn er vom Einbrechen der Pferde erzählt. Ich würde mich sehr freuen, wenn seine Methode bei den argentinischen Bereitern, die teilweise 100 Pferde in 3 Monaten einreiten müssen Einzug halten würde. In unserem europäischen Umfeld, halte ich jedoch das „Starten vom Fließband" wie es Monty Roberts präsentiert für völlig unnötig.Warum legt Monty Roberts so wahnsinnig viel Wert darauf, ein Pferd möglichst schnell mit Sattel und Trense zu versorgen. Die Antwort gibt er in diesem Buch selbst. Er will immer noch seinen Vater und dessen Freunde beeindrucken, So schnell, wie möglich ein Pferd reitbar zu machen, bedeutete damals schneller sein Geld zu verdienen. All die Anerkennung der letzten Jahre konnte anscheinend seine Komplexe nicht lindern. So das er, völlig unnötig, die Strapaze eines Join Up in der (fast) Wildnis auf sich nimmt, nur um zu beweisen: „Ich habe als 15jähriger nicht gelogen". Er beauftragte sogar einen Sachverständigen, der bestätigen soll, das Shy Boy wirklich wild war und das es auch während des Transports von seiner Heimat zur Ranch keinen Kontakt zu Menschen gegeben hat, der seiner Wildheit Abbruch getan hätte. Um nicht missverstanden zu werden. Ich kann die Empfindungen, wenn man zum ersten Mal Kontakt zu einem Wildtier aufbaut, durchaus verstehen. Was ich nicht begreife, warum man für dieses Erleben ein Filmteam im Hubschrauber braucht. Immer wieder beschwört Monty Roberts, die Gewaltfreiheit seiner Methode. Aber es tut mir leid, ein Pferd von seiner Herde zu trennen und es zu treiben bis es zur Kommunikation bereit ist - ist für mich nicht gewaltfrei. Es ist wirklich traurig zu lesen, das jemand der soviel körperliche Gewalt erfahren hat, so wenig Gespür für psychische Gewalt hat. Er scheint den enormen Druck, den er aufbaut, wie in diesem Buch bei dem Mustang Shy Boy, einfach nicht erkennen zu wollen. Dieses 239 starke Buch ist mit vielen, schönen, aber nicht immer aussagekräftigen Fotos bestückt. Monty-Roberts-Fans wird dieses Buch nicht viel Neues bieten, sie aber trotzdem begeistern. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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