Shutter Island 2010 CC

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U.S.-Marshal Teddy Daniels landet 1954 mit seinem Partner Chuck Aule inmitten eines Unwetters auf dem entlegenen Shutter Island. Dort ist aus dem Ashecliffe Hospital, ein Krankenhaus für geisteskranke Schwerverbrecher, eine Mörderin spurlos verschwunden. Schnell ist Teddy klar, dass er keine Unterstützung von den Ärzten zu erwarten hat: Offenbar will man ihn auf falsche Fährten locken und als Schachfigur in einem diabolischen Spiel instrumentalisieren. Teddy setzt dennoch alles daran, das Geheimnis der Insel zu entschlüsseln.

Darsteller:
Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 2 Stunden 12 Minuten
Darsteller Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo, Ben Kingsley, Michelle Williams, Max Von Sydow, Jackie Earle Haley, Elias Koteas, Patricia Clarkson
Regisseur Martin Scorsese
Genres Thriller
Studio EuroVideo Bildprogramm
Veröffentlichungsdatum 8. Juli 2010
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 2 Stunden 12 Minuten
Darsteller Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo, Ben Kingsley, Michelle Williams, Max Von Sydow, Jackie Earle Haley, Elias Koteas, Patricia Clarkson
Regisseur Martin Scorsese
Genres Thriller
Studio EuroVideo Bildprogramm
Veröffentlichungsdatum 8. Juli 2010
Sprache Deutsch, Englisch

Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER on 8. Februar 2011
Format: DVD
Wenn Federal Marshall Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) von einem der Insassen der Nervenheilanstalt auf Shutter Island diese Prophezeiung an den Kopf geworfen bekommt, ist man fast schon geneigt, ihr zu glauben, denn der vermeintlich wohlwollende Anstaltsleiter Dr. Crawley (Ben Kingsley) scheint zusammen mit dem deutschen Psychiater Naehring (Max von Sydow) im Namen der Regierung teuflische Experimente durchzuführen. Zudem schreiben wir das Jahr 1954, und ein deutscher Psychologe in Naehrings Alter dürfte eine gewisse Vorgeschichte haben. Und außerdem mehren sich recht rasch die Anzeichen dafür, daß Teddy Daniels, der mit einem Kollegen, den er nie zuvor gesehen hat, zusammenarbeitet, unter fadenscheinigem Vorwand auf diese Insel gelockt worden ist, denn wie soll es Rachel Solano, die geisteskranke Kindsmörderin, deren Verschwinden er hier untersuchen soll, von hier auf das Festland geschafft haben?

Wem kann Teddy Daniels auf dieser zur Nervenheilanstalt für geistesgestörte Straftäter umgebauten Insel überhaupt noch trauen? "You'll never leave this island", klingt da nicht länger wie das Gerede eines Geisteskranken - und gleichzeitig erinnert die hoffnungslose Isolation unseres Helden inmitten eines Meers von Verschwörung und Wahnsinn an Joseph Conrads Beobachtung "We live as we dream - alone", die die Quintessenz seines Romans "Heart of Darkness" ist.

Mit "Shutter Island" (2010) hat Martin Scorsese mehr als nur einen spannenden Psychothriller mit Elementen des Film noir geschaffen - aber es ist ihm eben auch nichts Geringeres als eben dies gelungen.
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56 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alf Herrberg on 6. Januar 2011
Format: DVD
Die bis ins kleinste Detail perfekt durchdachte Handlung von einem Polizisten (Leonardo Di Caprio), der einen Fall in einer Anstalt für psychisch gestörte Gewaltverbrecher übernimmt, an dem er persönliches Interesse zeigt, da einer der Insassen für den Tod seiner Frau verantwortlich sein soll, nimmt den Zuschauer vom ersten Moment an gefangen und lässt ihn bis zum Ende nicht mehr los. Ebenso wie der Protagonist von einem verstörenden Ereignis zum nächsten stolpert, stellen sich auch für den Zuschauer immer verwirrendere Fragen: Wer sagt hier eigentlich noch die Wahrheit und wer lügt? Wie tief steckt die Hauptperson in dieser Sache mit drin?

Scorsese nutzt jedes Mittel von der Musik über die Kameraführung und den Schnitt bis hin zur Bildschärfe, um die Story zu unterstreichen und voranzutreiben. Nichts - und wirklich gar nichts - geschieht zufällig oder gar aus Versehen. Jede noch so kleine Ungereimtheit hat ihren Sinn. Zusammen mit dem Hauptcharakter fragt sich auch der aufmerksame Betrachter, ob manche Situationen überhaupt real sind. Als dann noch der Verdacht aufkommt, dass die Anstaltsleitung mit Drogen experimentiert und dieses in einem Komplott größeren Ausmaßes zu vertuschen versucht, wird schon klar, dass auch diese Information vermutlich nur eine weitere Spitze des Eisbergs darstellt.

Neben der atemberaubenden Umsetzung eines wirklich anspruchsvollen Plots und der perfekten Leistung der grandiosen Schauspieler (Leonardo Di Caprio, Mark Ruffalo, Ben Kingsley ...) enthält dieser Film auch eine Kritik am unmenschlichen Umgang mit psychisch kranken Menschen vor gar nicht allzu langer Zeit.
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97 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Seth Gecko on 8. August 2010
Format: Blu-ray
Mit Filmen wie "Goodfellas" oder "Taxi Driver" bewies Scorsese bereits, dass er in der Lage ist Meisterwerke zu schaffen. Sicher ist die hohe Erwartungshaltung an ihn und der für mich wieder einmal anders verheißende Trailer nicht gewinnbringend für den Film.

"Shutter Island" ist eine Gefängnis-Insel auf der sich eine psychiatrische Anstalt befindet. Eine gefährliche Patientin verschwindet auf ihr spurlos. Geleitet wird diese Anstalt durch Dr. Cawley (Ben Kingsley), der zu Beginn die Ermittlungen unterstützt. Die US-Marshalls Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) und Chuck Aule (Mark Ruffalo) werden mit dem Fall betraut und sollen ihn aufklären. So scheint es...

"Shutter Island" gibt sich nach kurzer Zeit als reiner Psycho-Thriller im Noir-Style zu erkennen. Dies sollte bei der Betrachtung und Bewertung des Films berücksichtigt werden. Scorsese verzichtet bei der Inszenierung (Kameraarbeit, Cuts etc.) auf unnötige Spielereien. Visuell allerdings bietet Scorsese beeindruckende Bilder. Besonders bei den Rückblenden von DiCaprios Traumas. Diese Sequenzen wirken gewollt surreal und sind die Stärksten Momente des Films. Das zweite Standbein in diesem Film bildet die glänzend aufgelegte Schauspielerriege. Diese agieren (vorallem die Hauptcharakteren) durchweg auf gutem Niveau und können wohl dosiert Höhepunkte setzen. Allerdings hat Scorsese die meisten Höhepunkte auf Herrn DiCaprio ausgerichtet. Das wirkt sich für mich nicht negativ aus, weil dieser wieder genialen Leistungen zeigt.

Riesige Schwächen zeigt dieser Film für mich nicht, dennoch fallen für mich Kleinigkeiten störend ins Gewicht. Das Ende ist bei der Entwicklung des Films nicht mehr ganz überraschend.
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