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Shutter Island
 
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Shutter Island

Leonardo DiCaprio , Mark Ruffalo , Martin Scorsese    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (236 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo, Sir Ben Kingsley
  • Regisseur(e): Martin Scorsese
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 2. August 2010
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 132 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (236 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003KHG5HC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 359 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Die gemeinsamen Arbeiten von Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio sind bislang sehr feine Filme gewesen. Und SHUTTER ISLAND toppt das noch, denn hier präsentieren beide einen sehr intelligenten psychologischen Thriller, der mit unglaublich viel Atmosphäre daherkommt und sich nicht in Exposition ergeht, sondern die Backstory organischt entlang des Handlungsverlaufs darbietet. Scorsese beweist mit diesem Film, dass er ein Meister des Spannungsaufbaus ist. Und er hat ein Ensemble, das sich die Seele aus dem Leib spielt. Bei DiCaprio überrascht dies nicht, bei Mark Ruffalo möchte man "Bravo" rufen. Der Mann hat sich immens entwickelt. Der verbale Schlagabtausch zwischen den Ermittlern und dem von Ben Kingsley gespieltem Leiter der Anstalt ist phantastisch. Fazit: Intelligenter Thriller mit interessantem Ende!

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben sind sehr natürlich. Hauttöne wirken realistisch, das Grün der Wiesen ist bei Sonnenschein prächtig und Brauntöne sind fein gesättigt. Rauschen gibt es nur in ganz einfacher Form. Die Kompression ist ganz gut, allerdings gibt es Momente mit Aliasing (Krawatte bei 00:29:17). Die Ränder sind zumeist gut geformt. Nur selten sind Unebenheiten vorhanden (Kingsleys Kopf bei 01:32:52). Die Schärfe ist auf gutem Niveau mit feiner Texturierung. Nur wenn das Bild größer aufzieht, weicht es etwas auf. Der Ton ist ansprechend ausgefallen. Die Dialoge sind in beiden Sprachfassungen gut verständlich. Die räumliche Atmosphäre ist mit Geräuschen wie Regen, Sturm oder Vogelgezwitscher gut geworden. Die Musik besitzt tiefe Basstöne und Effekte wie Schüsse sind mit feinem Hall versehen. An Bonus gibt es eine Dokumentation über den Film, bei der auch der Autor der Romanvorlage vorkommt. Die Dokumentation über die Psychiatrie jener Zeit gibt interessante Zusatzinfos zum Hintergrund der Story. --movieman.de

VideoMarkt

U.S.-Marshal Teddy Daniels landet 1954 mit seinem Partner Chuck Aule inmitten eines Unwetters auf dem entlegenen Shutter Island. Dort ist aus dem Ashecliffe Hospital, einem Krankenhaus für geisteskranke Schwerverbrecher, eine Mörderin spurlos verschwunden. Schnell ist Teddy klar, dass er keine Unterstützung von den Ärzten zu erwarten hat: Offenbar will man ihn auf falsche Fährten locken und als Schachfigur in einem diabolischen Spiel instrumentalisieren. Teddy setzt dennoch alles daran, das Geheimnis der Insel zu entschlüsseln.

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fesselnder Psychoschocker der intelligenten Art, 6. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Shutter Island (DVD)
Die bis ins kleinste Detail perfekt durchdachte Handlung von einem Polizisten (Leonardo Di Caprio), der einen Fall in einer Anstalt für psychisch gestörte Gewaltverbrecher übernimmt, an dem er persönliches Interesse zeigt, da einer der Insassen für den Tod seiner Frau verantwortlich sein soll, nimmt den Zuschauer vom ersten Moment an gefangen und lässt ihn bis zum Ende nicht mehr los. Ebenso wie der Protagonist von einem verstörenden Ereignis zum nächsten stolpert, stellen sich auch für den Zuschauer immer verwirrendere Fragen: Wer sagt hier eigentlich noch die Wahrheit und wer lügt? Wie tief steckt die Hauptperson in dieser Sache mit drin?

Scorsese nutzt jedes Mittel von der Musik über die Kameraführung und den Schnitt bis hin zur Bildschärfe, um die Story zu unterstreichen und voranzutreiben. Nichts - und wirklich gar nichts - geschieht zufällig oder gar aus Versehen. Jede noch so kleine Ungereimtheit hat ihren Sinn. Zusammen mit dem Hauptcharakter fragt sich auch der aufmerksame Betrachter, ob manche Situationen überhaupt real sind. Als dann noch der Verdacht aufkommt, dass die Anstaltsleitung mit Drogen experimentiert und dieses in einem Komplott größeren Ausmaßes zu vertuschen versucht, wird schon klar, dass auch diese Information vermutlich nur eine weitere Spitze des Eisbergs darstellt.

Neben der atemberaubenden Umsetzung eines wirklich anspruchsvollen Plots und der perfekten Leistung der grandiosen Schauspieler (Leonardo Di Caprio, Mark Ruffalo, Ben Kingsley ...) enthält dieser Film auch eine Kritik am unmenschlichen Umgang mit psychisch kranken Menschen vor gar nicht allzu langer Zeit.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "You'll Never Leave This Island.", 8. Februar 2011
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Wenn Federal Marshall Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) von einem der Insassen der Nervenheilanstalt auf Shutter Island diese Prophezeiung an den Kopf geworfen bekommt, ist man fast schon geneigt, ihr zu glauben, denn der vermeintlich wohlwollende Anstaltsleiter Dr. Crawley (Ben Kingsley) scheint zusammen mit dem deutschen Psychiater Naehring (Max von Sydow) im Namen der Regierung teuflische Experimente durchzuführen. Zudem schreiben wir das Jahr 1954, und ein deutscher Psychologe in Naehrings Alter dürfte eine gewisse Vorgeschichte haben. Und außerdem mehren sich recht rasch die Anzeichen dafür, daß Teddy Daniels, der mit einem Kollegen, den er nie zuvor gesehen hat, zusammenarbeitet, unter fadenscheinigem Vorwand auf diese Insel gelockt worden ist, denn wie soll es Rachel Solano, die geisteskranke Kindsmörderin, deren Verschwinden er hier untersuchen soll, von hier auf das Festland geschafft haben?

Wem kann Teddy Daniels auf dieser zur Nervenheilanstalt für geistesgestörte Straftäter umgebauten Insel überhaupt noch trauen? "You'll never leave this island", klingt da nicht länger wie das Gerede eines Geisteskranken - und gleichzeitig erinnert die hoffnungslose Isolation unseres Helden inmitten eines Meers von Verschwörung und Wahnsinn an Joseph Conrads Beobachtung "We live as we dream - alone", die die Quintessenz seines Romans "Heart of Darkness" ist.

Mit "Shutter Island" (2010) hat Martin Scorsese mehr als nur einen spannenden Psychothriller mit Elementen des Film noir geschaffen - aber es ist ihm eben auch nichts Geringeres als eben dies gelungen. Daniels ist ein zerrissener Mann, dessen Ich sich zu Anfang des Filmes lädiert - mit einem Pflaster auf der Stirn - aus der Taufe eines Waschbeckens erhebt, und das "Pull yourself together", das sich der Protagonist vor dem Spiegel zuraunt, kann durchaus wörtlich verstanden werden im Sinne des "Vergewissere dich deiner Identität!" Recht früh wird klar, daß es Daniels nicht in erster Linie darum zu tun ist, die verschwundene Rachel Solano wieder aufzuspüren, sondern daß er einem Komplott hinterherjagt, das die Anstalt im Zusammenspiel mit der Regierung eingegangen ist. Dabei steigen dann auch die Geister seiner Vergangenheit aus ihren Gräbern - seine Rolle bei der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau ebenso wie seine von Verdrängung quälender Schuld belastete Ehe mit einer Frau, die er schließlich durch einen heimtückischen Mord verliert. Wichtig ist ihm hierbei aber festzuhalten, daß seine Frau nicht durch das vom wahnsinnigen Hausmeister gelegte Feuer verbrannte, sondern durch den Rauch erstickte. Später wird man erkennen, daß Ersticken wirklich ihre Todesursache war, auch wenn Daniels sich mit all seinen weiteren Anmerkungen zu ihrem Tod im Irrtum befand.

Wem diese meine kryptischen Andeutungen zu wirr und zu unbefriedigend erscheinen, der ist mit "Shutter Island" unter Umständen nicht wirklich gut bedient, denn Scorsese tut mit seiner Bilderflut aus Erinnerungen, Träumen und bildgewordenen Ängsten des Protagonisten im Grunde nichts anderes als den Akt des Sich-Zusammen-Reißens Daniels' mit all seinen Rückschlägen abzubilden, wenn dabei auch manche Einzelheiten im nachhinein als Winke mit Zaunpfählen erscheinen. So ist die Figur des wahnsinnigen Hausmeisters Laeddis (Elias Koteas) mit der riesigen Narbe, die sich quer durch sein Gesicht zieht, und den beiden verschiedenfarbigen Augen eigentlich ein sehr oberflächlicher Griff in die Freudianische Klischeekiste, aber viele der anderen Gesichte Daniels', die Scorsese an uns vorbeiziehen läßt, sind von irrer Intensität. DiCaprio gelingt es, uns für die Figur des verzweifelt suchenden und noch verzweifelter nicht sehen wollenden Daniels einzunehmen, und sie trotz ihrer Schattenseiten, wie etwa ihrer nur schlecht unter der Maske von Professionalität versteckten Wut und Aggression, nicht fremd oder unsympathisch erscheinen zu lassen, während Kingsley und Sydow ihre Charaktere zwar dämonisch - wen würde die Machtfülle eines Psychologen auf einer Inselanstalt nicht verängstigen -, aber nicht eindimensional spielen.

So macht es denn auch nichts, sollte man wirklich schon während des ersten Ansehens hinter das Geheimnis von "Shutter Island" kommen, denn ganz so unstrittig wie es das Feature "Historische Entwicklung der Psychiatrie in den USA" auf der DVD erscheinen lassen will, ist die Auflösung der Story meiner Meinung nach denn doch nicht. Darüber hinaus lohnt dieser Film auch ein zweites und sogar ein drittes Ansehen im Wissen um seine Mehrdimensionalität, erscheinen einem viele Szenen und das Verhalten der einzelnen Personen dann doch in einem ganz anderen Lichte, das den Zuschauer befähigt, die Ambivalenz, mit der Scorsese seinen Film ausgestattet hat, vollends zu goutieren.

Ja, "Shutter Island" ist mehr als eine Mischung aus Thriller und Film noir. Er ist ein Kommentar zum Sendungsbewußtsein und zu den Irrwegen der modernen Psychologie, und er ist eine Symphonie des Grauens, das daraus resultiert, daß wir es letzten Endes selbst sind, die unsere eigene Realität konstruieren, wobei wir mitunter in Sackgassen enden, aus denen keiner unserer Hilfeschreie unverzerrt in das Leben der anderen dringt.

Und, last not least, ist "Shutter Island" wohl der letzte Beweis dafür, daß Scorsese mit DiCaprio das gelungen ist, was ein anderer Regisseur, Anthony Mann, mit einem anderen Schauspieler, James Stewart, schaffte - nämlich aus einem festgelegten Typus einen ernstzunehmenden Charakterdarsteller zu formen.

Wem mein Quark aus Metaphern und Andeutungen nicht behagt, der sei vor diesem Film gewarnt. Allen anderen indes wünsche ich, daß sie für sich eine zufriedenstellende Antwort auf die immer und immer wieder von Daniels gestellte Frage finden mögen.
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83 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Schrammt knapp an einem Meisterwerk vorbei, 8. August 2010
Von 
Seth Gecko - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Shutter Island [Blu-ray] (Blu-ray)
Mit Filmen wie "Goodfellas" oder "Taxi Driver" bewies Scorsese bereits, dass er in der Lage ist Meisterwerke zu schaffen. Sicher ist die hohe Erwartungshaltung an ihn und der für mich wieder einmal anders verheißende Trailer nicht gewinnbringend für den Film.

"Shutter Island" ist eine Gefängnis-Insel auf der sich eine psychiatrische Anstalt befindet. Eine gefährliche Patientin verschwindet auf ihr spurlos. Geleitet wird diese Anstalt durch Dr. Cawley (Ben Kingsley), der zu Beginn die Ermittlungen unterstützt. Die US-Marshalls Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) und Chuck Aule (Mark Ruffalo) werden mit dem Fall betraut und sollen ihn aufklären. So scheint es...

"Shutter Island" gibt sich nach kurzer Zeit als reiner Psycho-Thriller im Noir-Style zu erkennen. Dies sollte bei der Betrachtung und Bewertung des Films berücksichtigt werden. Scorsese verzichtet bei der Inszenierung (Kameraarbeit, Cuts etc.) auf unnötige Spielereien. Visuell allerdings bietet Scorsese beeindruckende Bilder. Besonders bei den Rückblenden von DiCaprios Traumas. Diese Sequenzen wirken gewollt surreal und sind die Stärksten Momente des Films. Das zweite Standbein in diesem Film bildet die glänzend aufgelegte Schauspielerriege. Diese agieren (vorallem die Hauptcharakteren) durchweg auf gutem Niveau und können wohl dosiert Höhepunkte setzen. Allerdings hat Scorsese die meisten Höhepunkte auf Herrn DiCaprio ausgerichtet. Das wirkt sich für mich nicht negativ aus, weil dieser wieder genialen Leistungen zeigt.

Riesige Schwächen zeigt dieser Film für mich nicht, dennoch fallen für mich Kleinigkeiten störend ins Gewicht. Das Ende ist bei der Entwicklung des Films nicht mehr ganz überraschend. Den Aha-Effekt den ich bei "The Sixth Sense" hatte, spürte ich hier nie. Das liegt auch daran, dass der Film anders angelegt ist. Während des ganzen Films werden absichtlich immer wieder Hinweise gestreut, die eine gewisse Vorahnung entstehen lassen. Neben kleineren längen im Mittelteil des Films für mich die größte Schwäche. Dazu trägt bei, dass bei dieser Art von Filmen die Faszination beim zweiten Ansehen etwas leidet.

Trotz dieser Schwächen ist "Shutter Island" ein sehr guter Thriller. Spannend, manchmal an Hitchcock erinnernd, toll inszeniert und vorallem mit einer starken Schauspielerriege ausgestattet. Leider reicht er nicht ganz an Scorseses absolute Meisterwerke heran, für Freunde spannender Unterhaltung dennoch eine klare Kaufempfehlung.

Die Blu-ray:

Die Bildqualität bewegt sich auf sehr gutem Niveau. Durch die optimal dargestellten dunklen Szenen, wird die Atmosphäre dieses Films super eingefangen. Der Schwarzwert ist perfekt, dunkle Flächen sind gesättigt, ohne dabei zu viele Details zu verschlucken und störendes Bildrauschen sucht man vergebens. Natürlich stehen die Tageslicht-Szenen dieser Qualität ebenfalls in nichts nach. Besonders der optimale Kontrast sorgt hier dafür, dass die hellen Flächen nie überstrahlen. Überhaupt ist die Schärfe sehr gut und die Detailzeichnung des Bilds ist in den Nahaufnahmen ebenfalls überzeugend. Concorde überzeugt auch in der Tonqualität und lässt manch anderen großen Publisher alt aussehen. Endlich steht eine deutsche Fassung dem englischen Originalton in nichts nach. Die Filmmusik ist kristallklar und Dialoge immer verständlich. Bei manchen Dialogen werden sogar die Surround-Lautsprecher genutzt (Traumsequenzen). Ebenso die Umgebungsgeräusche etwa bei Gewitter. Hier werden beim Donner der Bass ordentlich gefordert. Klasse, nur so rechtfertigen Blu-rays ihren hohen Preis und stellen auch tatsächlich einen Mehrwert beim Heimerlebnis da. Für Leute, die sich für Extras interessieren, bietet auch diese Blu-ray nur nur sehr wenig an (zwei doch recht sehr kurze Dokumentationen).
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